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 Tokio Park

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BeitragThema: Tokio Park   So Sep 14, 2014 11:16 am

Der Tokio Park ist ein wunderschöner und gigantischer Park. Nicht nur, das es hier einen Fußball und Basketballplatz gib, auch sind die typischen Parkeigenheiten zu sehen. Bäume und Büsche, ein kleiner See und ein Brunnen auf dem eine Statue eines Samurai steht und zwar Minamoto Musashi.
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BeitragThema: Re: Tokio Park   So Sep 14, 2014 8:59 pm

//From where it begins: Erster Post\\

Gute Arbeit. Du hast dich nun an der Schule beworben, wo dein Bruder ist. Und du wurdest sogar angenommen. Und nun? Was wirst du nun tun?
Diese Gedanken schwirrten schon eine ganze Weile in meinem Kopf herum, während ich langsam meinen Weg durch Tokyo machte. Meine Mutter freute sich zwar, dass ich meinen Weg gewählt hatte, und ebenso, dass ich bald meinem Bruder wieder nahe sein konnte. Meinem Vater ging die Situation allerdings sehr auf seine Grenzen. Er wusste, wie klug ich war und wollte mich umbedingt in eine Akademie schicken, die auch von meinem Wissensinteresse her ansprechend wäre. Letzten Endes konnte ich ihn dennoch überzeugen. Nun weiß er nicht mehr, wenn wir über das Thema reden, ob er glücklich oder traurig mir gegenüber sein will. Teilweise teilte er ja den Gedanken meiner Mutter. Allerdings fühlte er sich auch nicht wohl damit, eine kluge Seele an den Sport zu vergeuden.
Anfangs wusste ich ja, dass es mein Vater nur gut meinte, aber jetzt war ich mir sicher, das Richtige zu tun. Ich war klug, aber ich wollte auch der sportlichen Seite die Rückendeckung geben. Nicht, dass ich nicht sportlich wäre, so war es nicht, aber von Teamsport selber habe ich nur wenig Erfahrung machen können. Es war Schwimmen oder Basketball mit meinem Bruder früher gewesen.
Mehr nicht.
Mein Vater hatte mich nur auf Schulen großgezogen, die meinen Kopf auf weitere Sprünge helfen sollte. Sport war nur freizeitlich da. Und nun... wäre ich bald an einer Sportakademie. Zum ersten Mal so richtig.
Langsam erreichte ich den Tokyo Park, wo schon die ersten Geräusche zu vernehmen waren. Jugendliche, die zu genüge Fußball spielten. Zu diesem Zeitpunkt hoffte ich, meinen Bruder auf dem Basketballplatz zu finden, aber dort musste ich nicht einmal schwer suchen... denn dort war gar niemand.
Moment Mädchen. Er hat doch ein Handy! kam es mir dann langsam und zog mein Handy aus der Tasche. Warum hatte ich bisher nicht versucht, ihn anzurufen? Ach ja... ich wollte, dass es für ihn eine Überraschung werden würde, wenn er mich dann im Gebäude treffen würde. Deshalb.
Eine Weile lang starrte ich auf mein Handy, bis ich es wieder in die Tasche steckte. Für die ersten Tage werde ich ihn nicht zwingend brauchen, und Überraschungen waren eh eines seiner Lieblingsdinge im Leben. Aber trotzdem wollte ich sicher sein, dass der erste Tag keine Flaute werden würde. Leise seufzte ich, während ich erneut einen Blick auf das Basketballfeld warf. Tja, ohne Basketball konnte man hier nicht viel machen. Deshalb entschied ich mich dann, mich auf eine Bank zu setzen und den Fußballspielern zuzusehen, während ich weiterhin überlegte, wie der erste Tag ungefähr ablaufen sollte.
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BeitragThema: Re: Tokio Park   Fr Okt 17, 2014 11:14 am

First Post

Hier würde Anthony also von nun an leben.  Tokio, die Hauptstadt Japans. Die schiere Größe der Metropole schien einen zu erdrücken. So kam es dem 16-jährigen Schüler jedenfalls vor. Dies war jedoch kaum verwunderlich, wenn man bedachte, aus was für einem Umfeld Anthony kam. Raleigh war zwar nicht wirklich klein, aber im Vergleich zu dieser Stadt wirkte seine Heimatstadt dann doch eher mickrig. Aber wahrscheinlich würde der dunkelhaarige Junge sich mit der Zeit an sein neues Zuhause gewöhnen. Heute hatte er beschlossen, sich Tokio ein wenig genauer anzusehen und so hatte es ihn in den weitläufigen Stadtpark verschlagen. Anthony mochte diesen Ort auf Anhieb. Es wirkte fast ein wenig paradox, dass inmitten dieser Großstadt ein so schönes Stück Natur existieren konnte. So kamen natürlich auch einige Leute zu diesem Ort. So ging Anthony also, ein wenig in Gedanken versunken, durch den Park. Er trug eine Jeans und dazu ein weißen Shirt. Ob es hier in Japan wohl viele Menschen gab, welche Basketball mochten? Er wusste es nicht. Er kannte zwar einige berühmte japanische Fußballspieler, Basketballspieler fielen ihm jedoch auf Anhieb keine ein. Wenn der Jugendliche ehrlich war, musste er sich eingestehen, dass Jeremy Lin wohl der einzige asiatische Basketballspieler war, der ihm momentan in den Sinn kam. Und dieser stammte aus Taiwan und hatte somit wohl nicht allzu viel mit Japan zu tun. Trotzdem gab Anthony die Hoffnung nicht auf. Vielleicht würde er in diesem Land sogar neue Spielweisen kennen lernen dürfen? Möglich war wohl alles.

Nach einer Weile konnte Anthony einige Sportfelder sehen. Zu seinem Bedauern spielte derzeit jedoch niemand Basketball. Dafür war der Fußballplatz umso belebter. Bestätigten sich seine Vorurteile also schon? Er hoffte es nicht. Zwar mochte er es auch Fußball zu spielen, doch war es einfach nicht dasselbe, als wenn er auf dem Basketballfeld stehen konnte. Der sportliche Schüler sah sich um und entdeckte eine Bank, auf der noch Platz frei war, da bisher nur ein Mädchen auf dieser saß. Sie war ein gutes Stück kleiner als Anthony und trug blondes, gelocktes Haar. So ging der Junge zu ihr:

„Hey, ist hier vielleicht noch frei?“


Anthony wollte sich nicht einfach so den Platz nehmen. Immerhin hätte es ja sein können, dass sie noch jemanden erwartete. Dann wäre es wohl ein wenig unhöflich gewesen, einfach diesen Platz einzunehmen.
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BeitragThema: Re: Tokio Park   Fr Okt 17, 2014 5:18 pm

Hier war zwar nicht viel los bis auf die Randalen und Geschreie auf dem Fußballplatz, aber das machte die Atmosphäre eigentlich sehr aufheiternd. Sie spielten nicht gerade Profifußball, aber es machte ihnen Spaß, das sah man ihnen an. Ach ja, die alten Zeiten des Fußballs. Es gab keinen Schiri, der "unnützeste" ging ins Tor, und das wars. Irgendwie hört sich das ein so wie indirektes Mobbing an, dachte ich mir. Aber bei Freizeitbasketball war dies auch kaum anders, nur dass die unnützen Spieler eben ignorriert wurden, bis sie ganz gingen. Jedenfalls kannte ich es nur ein so. Ist auch nicht verwunderlich, wenn die Schule keine Sportspitzenklasse war. Aber exakt das würde sich in Zukunft für mich ändern. Mehr Sport zum Lernstoff. Hoffentlich würde es dabei nicht zu ernst zugehen...
Als ich jemand etwas sagen hörte, brauchte ich kurz etwas, bis ich begriff, dass er mit mir sprach. Seinem Anzug nach zu urteilen war er ebenfalls sportlich gesinnt, auch wenn er etwas zurückhaltender von seiner Statur aussieht. Sicherlich keiner der Langsamen.

"Ja, natürlich. Setzen Sie sich" meinte ich nett und bot ihm den Platz an. Das wäre schon mal ein guter Ansatz, um generell mit Leuten in der neuen Akademie reden zu können. Mein Blick wanderte wieder zum Fußballspiel, ich wollte ihn ja auch nicht unnötig stören. Wenn er etwas sagen oder fragen wollte, konnte er es ruhig tun. Obwohl es leicht offensichtlich war, dass er es tun würde, wollte ich dennoch höflich bleiben und abwarten.
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BeitragThema: Re: Tokio Park   Sa Okt 18, 2014 9:15 pm

Einen Augenblick lang sah Anthony den Leuten auf dem Fußballfeld zu. Es schien so, als hätte die gesamte Gruppe viel Spaß beim Spielen. Dies war seiner Meinung nach auch am wichtigsten. Anthonys Ansicht nach, besaßen viele Sportler einfach die falsche Einstellung. Nur wer wirklich mit Freude dabei war, konnte sich immer weiter verbessern. Aber aus seiner Zeit in Amerika kannte er auch einige sehr gute Spieler, die gerade durch übertriebenen Ehrgeiz angetrieben wurden. Jeder Sportler benötigte wohl individuelle Motivation, welche von der Persönlichkeit abhing.


Nun sah Anthony jedoch unauffällig zu seiner Sitznachbarin hinüber. Ob er wohl einfach so ein Gespräch beginnen konnte? Er wollte aber auf keinen Fall aufdringlich sein. Aber irgendwie musste der dunkelhaarige Junge doch neue Leute kennen lernen. Wieso dann nicht hier? Sie schien sich sogar für Sport zu interessieren. Zumindest sah sie den Leuten beim Fußallspielen zu. Manchmal stand Anthony einfach seine eigene Schüchternheit im Weg. Dies war eigentlich ziemlich Paradox, da er beim Basketball als Point Guard die Anweisungen gab und alle Spielzüge ansagte. Dann nahm der Sportler doch noch seinen ganzen Mut zusammen und sprach das blonde Mädchen an:

„Hey, ich bin noch neu hier. Gehst du zufällig auch auf die Musashi High? Ich kenne hier nämlich noch niemanden… deshalb frage ich.“


Prompt fiel Anthony auch schon ein Fehler auf, welchen er begangen hatte. Hatte das Mädchen ihn nicht gerade gesiezt? Dabei hätte er gedacht, dass man so nur erwachsene Leute ansprach. In Raleigh war das alles irgendwie einfacher. Dort musste er sich nicht um irgendwelche Höflichkeitsformen scheren. Englisch war schon eine einfache Sprache. Anthony hoffte, dass er das Mädchen nicht schon mit seiner ersten Frage verärgert hatte…
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BeitragThema: Re: Tokio Park   So Okt 19, 2014 6:24 pm

Nachdem sich der Junge also hingesetzt hatte, herrschte eine ganze Weile Stille. Vielleicht war er also nicht zum Reden hier, sondern wegen etwas anderem. Eventuell war er Fußballer und schaute gerne anderen dabei zu. Oder auch generell ein Sportler. Letzten Endes würde es mich nicht interessieren, würde er kein Gespräch führen wollen. Allerdings erwies sich mein Gedankengang als richtig und er redete mit mir. Zur Musashi High würde er also gehen? Da werde ich ihm dann leider enttäuschen müssen.
"Nein, ich gehe zur Kamakura Akademy, tut mir leid." Allerdings formte sich langsam ein Lächeln auf meinen Lippen, bevor ich den Jungen dann ansah. "Du bist aber neu hier, hm? Willkommen in Tokyo!" Dass er mich Duzte war mir im Moment recht egal, es konnte jeder ja reden, wie er wollte. Auf ein "sie" oder "du" kam es dann auch nicht an. Ich würde schon wissen, wann ich mit einer nicht-vertraulichen Person rede und wann nicht.
Aber Musashi High war, soviel ich wusste, doch ebenfalls eine Sportakademie. Würde bei seiner Statur ja auch Sinn machen. Und so aus dem Kontext her würde ich mal nur tippen wollen, dass er Fußball mochte, wenn vielleicht auch spielte.
"Ich bin Adriana. Es wird für mich das erste Jahr in der Kamakura sein. In der Hinsicht wäre ich auch ein Neuling, also keine Bange" fügte ich noch hinzu, da er ja anscheinend etwas schüchtern oder ein Mann weniger Worte war. Es sollte ihm nicht blöd vorkommen, ein Mädchen zu fragen oder so, also überspringen wir diesen Schritt damit einfach.
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BeitragThema: Re: Tokio Park   Mo Okt 20, 2014 1:41 am

Das Mädchen würde also nicht Anthonys Schulkameradin werden. Das war zwar schade, aber sie würden ja trotzdem ein wenig miteinander reden können. Es wäre wohl sehr passend gewesen, wenn sie auf die Musashi High gehen würde, da sie wirklich ziemlich sportlich aussah. Auf jeden Fall wirkte seine Gesprächspartnerin ziemlich freundlich auf den Jungen. Das war das Wichtigste. Der Name ihrer Schule sagte Anthony allerdings ziemlich wenig. Er kannte sich mit den verschiedenen schulischen Einrichtungen einfach noch nicht aus.

"Du bist aber neu hier, hm? Willkommen in Tokyo!"



„Danke, bis jetzt gefällt es mir hier eigentlich auch. Es ist halt noch alles ziemlich groß. Aber daran gewöhne ich mich noch.“

Einen Moment später stellte das blonde Mädchen sich als Adriana vor. Zusätzlich outete sie sich ebenfalls als Neuling. Auch sie würde ihr erstes Jahr an einer neuen Schule beginnen. Sie befand sich also in einer ähnlichen Situation, wie Anthony selbst. Adriana war wohl kein japanischer Name und so fragte er sich, woher sie wohl kommen mochte. Zunächst stellte er sich jedoch selbst einmal vor:



„Ich bin Anthony. Schön, dich kennenzulernen. Dein Name ist doch nicht japanisch oder? Darf ich fragen woher du kommst?“


Der junge Amerikaner war froh, so schnell jemanden gefunden zu haben, mit dem er reden konnte. Manchmal war es schon recht seltsam. Obwohl Anthony eher zumindest zu Beginn oft eher schüchtern war, lernte er immer wieder neue Leute kennen. Er musste wohl wirklich viel Glück haben.
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BeitragThema: Re: Tokio Park   Mo Okt 20, 2014 5:56 pm

Anscheinend waren die Worte, die ich gewählt hatte, sogar richtig angesetzt, da er von dort an ebenfalls frei erzählte. Also eher ein anfangs schüchterner Typ.
Allerdings kümmerte das mir sehr wenig, solange die Leute das sagten, was sie erzählen wollten, wäre alles im anständigen Bereich. Als er dann von sich gab, dass es ihm in so einer großen Umgebung wie Tokyo gefällt, musste ich schmunzeln.
Ja, Tokyo ist wirklich groß. Wundert mich nicht, wenn Neuzuzieher erst das Fadenende suchen müssen.
Er hörte sich allerdings auch sehr zuverlässig an, wie er meinte, dass er sich daran gewöhnen würde. Nun ja, ganz Tokyo wird er auch nicht kennen müssen. Aber ein paar mal könnte es ihm sicherlich vorkommen, dass er sich verlaufen könnte. Oder er hatte einen guten Orientierungssinn, dann wäre das Problem wirklich keines für ihn.
"Ich freu mich auch, dich kennenzulernen, Anthony"
Anthony hieß er also, und er fügte noch hinzu, dass Adriana ebenfalls kein japanischer Name war.
Nun... eigentlich hatte er ja recht. Aber ich selber weiß nicht einmal, warum meine Eltern einen englischen Namen wollten.
"Eigentlich komme ich schon aus Tokyo, nur kann ich dir beim besten Willen nicht sagen, weshalb man mir einen englischen Namen gab. Das hatte ich irgendwie nie hinterfragt..." gab ich ehrlich zu. An sich war es aber auch eine recht relative Frage, aber eventuell hatte das ja Gründe. Würde ich eventuell mal nachfragen.
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BeitragThema: Re: Tokio Park   Di Okt 21, 2014 11:33 pm

Inzwischen fiel es Anthony schon wesentlich leichter, sich mit Adriana zu unterhalten, denn es schien so, als hätte sie kein Problem damit, mit ihm zu reden.

„Ja, du hast schon recht. Hauptsache, ich komme nicht zu spät zur Schule, weil ich mich verlaufe oder so.“

Dann ging es jedoch um den für eine Japanerin ungewöhnlichen Namen:

„Ah, ok. Du kommst also von hier. Ich hab nur gefragt, weil ich halt aus Amerika komme und ich dachte, dass du ja vielleicht auch von da sein könntest.“

 Nun überlegte Anthony, wie seine Schule wohl sein würde. Adriana besuchte zwar eine andere Schule, aber vielleicht wusste sie ja etwas:

„Sag mal, kennst du meine neue Schule vielleicht? Wie ist es dort so? Ich hoffe, die Leute dort sind nett. Wobei eigentlich hoffe ich auch überhaupt, dass ich mich gut mit den Leuten hier verstehe. Ich weiß halt nur, dass die Musashi High eine Sportschule ist. Deshalb wollte ich auch an diese Schule. In meiner Heimat habe ich nämlich viel Basketball gespielt.“


Während er sprach, fiel ihm einmal mehr auf, dass hier niemand Basketball spielte. Irgendwie war Anthony schon ein wenig enttäuscht. Wenn er an seiner Schule kaum Freunde zum spielen finden würde, wäre es vermutlich eher langweilig. Vielleicht wäre es einfacher gewesen, wenn seine Mutter einfach in Raleigh geblieben wäre. Doch natürlich musste sie wegen ihrem Job nach Tokio. Und das verstand ihr Sohn.
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BeitragThema: Re: Tokio Park   Di Nov 04, 2014 5:35 pm

(Zuerst einmal BIG SORRY für die Pause! Konnte nicht schreiben!!!)

Etwas fiel mir nach einer Weile des Gesprächs schon auf, und zwar, wie er immer mehr gelassener ins Thema überging. Es störte ihm wohl nicht mehr, etwas falsches zu sagen, oder weswegen er anfangs zögerlich sprach... war auch nicht mehr wichtig. Wichtig war eher, die Freude in dem Gesicht des Gegenübers zu sehen, und das war bereits viel Wert.
"Zu spät kommen wird nicht das Hauptproblem sein, nehm ich an. Nur wenn das sich häuft, wirds problematisch" dirigierte ich noch feinschleifend hinzu. Jedenfalls kam mir bisher keine Schule unter, in der die Lehrer am Anfang nicht tolerant waren.
Derweil stellte er sich als Amerikaner vor. Huuu, so sah er jetzt nicht gerade aus.
Naja... wenn man es ein so betrachtet...
...nein, ich erkannte keine "Merkmale" wieder, was eigentlich besser so ist.
"Nein, ich kenne die Schule leider nicht, da muss ich dich enttäuschen. Aber meistens ist es so, dass man Sportschulen eigentlich nicht übersehen sollte. Und selbst wenn doch, eigentlich bräuchtest du nur einen Stadtplan und der müsste dir schon den Weg zeigen können.
Aber auch interessant, ebenfalls eine Sportschule.
"Darf ich fragen, was für einen Sport du betreibst? Fussball oder eher was amerikanisches wie Baseball?"
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BeitragThema: Re: Tokio Park   Fr Nov 07, 2014 3:19 pm

(Ist kein Problem^^  Ich komme derzeit auch zu selten dazu)

Bei Adrianas Worten musste Anthony unwillkürlich an seine eigene Schulzeit denken. Schon damals kam er gerne zu spät zur Schule. So würde es wohl nicht nur an seinen schlechten Orientierungssinn liegen, wenn er unpünktlich im Unterricht erscheinen würde. So erwiderte der Junge lächelnd: „Leider war ich noch nie der Pünktlichste. Aber das wird schon.“ Zu seiner Enttäuschung kannte seine Gesprächspartnerin seine neue Schule nicht. „Ja, ich werde mir dann wohl einen Stadtplan besorgen müssen. Vielleicht gucke ich auch im Internet oder so. Es könnte ja auch noch sein, dass ich vorher einen meiner neuen Mitschüler kennenlerne.“ Dann fragte das blonde Mädchen Anthony nach seinen sportlichen Vorlieben. Zunächst fragte der Junge sich, woher sie wusste, dass er Sport mochte, doch dann fiel ihm sofort auf, dass er ja gerade erzählt hatte, welche Schule er besuchen würde. „Also ich spiele schon auch ganz gerne Fußball, aber nur ein wenig in meiner Freizeit und Baseball finde ich zwar ganz cool, aber sowas spiele ich nicht wirklich. Eigentlich spiele ich am liebsten Basketball. Ich hoffe auch, dass es hier viele Leute gibt, die gerne Basketball spielen. Machst du auch gerne Sport?“
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BeitragThema: Re: Tokio Park   So Nov 09, 2014 8:30 pm

(Dann bin ich ja beruhigt^^)

Er war also nie wirklich der Pünktlichste? Gut, schlimm war es ja nicht zwingend, aber es war normal, dass wenn solche Sachen sich meist häuften, es in den meisten japanischen Schulen ordentlich Ärger gab. Allerdings fügte er noch hinzu, dass er das schon irgendwie regeln konnte. Ich konnte ihn jetzt nicht einschätzen, ob er ehrlich oder eher ein Seitenschleicher wäre. Dennoch fiel mir der Junge bisher nicht negativ auf, er beschrieb seine Wortwahl so ausführlich, dass man ihn gut verstehen konnte.
"Jep, das Internet sollte dir wirklich todsicher den Weg zeigen können, den du zur Schule brauchst"
Stimmte schon, das Internet würde ihm auf jedenfall sagen können, wo es liegt.
Danach ging er dann noch auf meine Frage ein, welchen Sport er machte, und obwohl er Fußball gerne spielte, sein Lieblingssport war es nicht. Allerdings war es Basketball, den er sehr gerne spielte, was mir auch gleich ein Lächeln aufgab.
"Basketball? Na, dann wirst du hier deine Freude haben"
Inzwischen änderten sich die Umstände außerhalb der beiden, denn es wurde doch langsam abend und ein sachter Wind zog heran, während die Fußballer langsam den Platz räumten und nach Hause gingen.
"Hier in Tokyo sind die Sportvereine dafür bekannt, ihre besten Basketballer gegeneinander antreten zu lassen. Zumeist sind die Mannschaften Spitzenklasse. Sich unter ihnen zu messen ist immer wieder ein neues Erlebnis"
Das wusste sie immer, wenn sie ihrem Bruder früher zusah bei seinen Spielen. Es waren in diesen Basketballteams nie Mannschaften, die wirklich stärker oder schwächer waren, sondern dasselbe Niveau aufzeigten gegenseitig. Jedes Spiel führte viel Druck von beiden Seiten. Ob das aber immernoch so war? In letzter Zeit konnte sie seine Spiele nie verfolgen. Allerdings sollte sich das ebenfalls ändern.
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BeitragThema: Re: Tokio Park   Mi Nov 12, 2014 7:03 pm

Adriana stimmte Anthony beim Internet zu. Der Junge fragte sich, was die Menschheit heute ohne diese Erfindung machen würde. Im Grunde fand man im Internet eine Antwort auf jede Frage. Während sich Anthony weiterhin mit Adriana unterhielt, bemerkte dieser gar nicht, wie es bereits ein wenig dunkler und auch kühler wurde. Zusätzlich wurde es auch ruhiger, da die Fußballspieler wohl langsam aufhörten zu spielen und der Park immer leerer wurde.

Adrianas nächste Aussagen stimmten den jungen Amerikaner allerdings ziemlich glücklich. Basketball war hier also ziemlich beliebt. Genau das wollte er hören. Denn so würde Anthony bestimmt auch schnell neue Freunde finden, mit denen er Basketball spielen würde. „Das ist cool. Ich hatte schon Angst, dass es hier nur wenige Leute geben würde, die Basketball mögen. Das Spielfeld war halt leer und ich wusste halt nur, dass es Japaner gibt, die gut Fußball spielen können.“ Jetzt fiel Anthony der Wind doch auf und er zog den Reisverschluss seines blauen Trainingsanzuges zu, den er zu seiner Jeans trug. „Das hört sich alles richtig gut an. Ich hoffe, ich darf an meiner Schule dann auch im Basketball-Team mitspielen. Es ist auch gut, dass das Niveau hier so hoch ist, wie du sagst, ich hatte schon Angst, dass es anders sein würde, als in meiner Heimat.“ Während Anthony sprach, fiel ihm auf, dass Tokyo ja jetzt seine Heimat war. Ein wenig musste er sich wohl noch an diesem Umstand gewöhnen.

Langsam fiel Anthony dann doch auf, dass es schon später und leerer geworden war: „Oh, die meisten Menschen sind ja schon gegangen. Ich habe gar nicht bemerkt, wie schnell die Zeit vergeht“, gab der dunkelhaarige Junge lächelnd zu.
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BeitragThema: Re: Tokio Park   Di Nov 18, 2014 5:05 pm

Ich genoss weiterhin die kalten Windzüge, während ich darauf lauschte, was Anthony mir zu sagen hatte. Kälte machte mir schon seit längerem nichts aus, aber das lag auch eher daran, dass ich schon bei so ziemlich jedem Wetter draußen war. Außer eventuell bei einem Hagelsturm. Der Junge gab danach zu, dass er eigentlich schon Sorgen hatte, dass es in Tokyo kaum einen gäbe, der Basketball spielte. Tja, darin hatte er sich wirklich sehr getäuscht, denn der Schein trügte tatsächlich. In Tokyo gab es natürlich auch interessante Fußballer, aber die Basketballer kamen dabei sogar sehr nah dran.
"Wenn du hohes Niveau suchst, bist du an den Sportschulen hier goldrichtig. Sie lassen schon viele mitmachen, aber es werden nun mal auch nur die anerkannt, die sich auch beweisen können. Wenn du das packst, dann kannst du dir sicher sein, dass du in einer starken Truppe bist"
So, wie er es auch erzählt, interessierte es mich schon, wie es wohl in seinem alten Heimatland wohl gehandhabt war. Aber logischerweise war dort der Basketball wohl nicht so blendend, wenn er nach Tokyo gezogen ist, also sparte ich mir die Frage. Als er dann bemerkte, dass es langsam spät wird, nickte ich zustimmend.
"Gewöhn dich dran. Je mehr du über nichts nachdenkst und einfach den Tag genießt, wird es dir immer passieren, dass es sehr schnell sehr spät werden kann", meinte ich kichernd zu seiner Aussage. Aber ja, der Park wurde langsam leerer, als die Fußballer aufgehört hatten.
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BeitragThema: Re: Tokio Park   Di Nov 25, 2014 11:32 pm

Der Wind machte sich für Anthony schon ein wenig bemerkbar. Dem Jungen wurde immer relativ schnell kalt. Als er Adriana ansah, schien es ihr jedoch nicht so zu gehen. Zumindest war ihr nichts anzusehen. Das Gespräch mit dem Mädchen begeisterte Anthony jedoch immer mehr, was diesem auch deutlich anzusehen war: „Das ist cool. In Amerika gab es auch sehr viele gute Spieler. Dort ist Basketball halt sehr beliebt. Wobei bei uns auch viele gerne Football gespielt haben.“ Ein wenig schwelgte Anthony schon wieder in den alten Zeiten. Er hatte Raleigh halt schon sehr gemocht. Er mochte keine Veränderungen und brauchte immer eine gewisse Zeit um sich an neue Gegebenheiten zu gewöhnen, doch im Grunde hätte später eh die University of Kentucky besucht. Hierzu wäre er also auch umgezogen, wenn auch nicht so weit, wie es jetzt der Fall war.

„Du hast recht. Ich mache eigentlich wirklich oft einfach gar nichts oder rede einfach nur mit Freunden. Sowas finde ich immer voll gut.“ Dann fiel ihm ein, dass sie beide ja an unterschiedliche Schulen sein würden. „Vielleicht treffen wir uns ja sogar irgendwann einmal wieder, wenn unsere Schulen gegeneinander spielen. Oder schaust du dir solche Spiele nicht gerne an?“ Adriana schien ziemlich nett zu sein und so würde Anthony sich natürlich schon freuen, wenn er sie wiedersehen würde.


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BeitragThema: Re: Tokio Park   So Apr 19, 2015 9:35 pm

In den Straßen Tokyos konnte man sich schnell mal verloren vorkommen. Sie waren ein buntes Meer aus Schülern, die nach einem langen Schultag nach Hause liefen, Männern, die sich zu Geschäftsterminen aufmachten, Frauen die auf hohen Schuhen ihr Handy in der Fußgängerzone laufend studierten und schon fast beiläufig auf das Geräusch der Ampeln reagierten und ohne aufzusehen die Straße überquerten. Nun, das war nicht immer so, denn durchaus einige Male begegneten sich die interessierten Blicke von jungen Frauen und Mädchen mit dem Seinem. Der junge, schlank gewachsene Schüler schulterte seine Tasche wieder ein Stück näher am Hals, ehe er ebenfalls die Hände in den Taschen die Straße überquerte und dann die auf der anderen Seite folgenden Treppen Richtung U-Bahn runterlief. Nicht nur seine Sporttasche, sondern auch sein für einen Japaner ungewöhnlich groß gewachsener und athletischer Körperbau ließ vermuten, dass er ein anderes Ziel hatte, als die anderen. Eine Viertelstunde später fand er sich in einem ruhigeren, grüneren Teil Tokyos wieder. Im Lichtspiel der Mittagssonne wirkten die Iriden des jungen Basketballspielers wie flüßiger Bernstein und in ihnen war ein leises warmes Funkeln zu erkennen, als sich seine Mundwinkel ein zartes Stück zu einem Schmunzeln hoben. Den großen Park betretend, legte der junge mit dem goldblonden Haar die schlanken Finger an seinen Nacken, während er den Kopf genießend ein Stück zum Himmel streckte und die drückende Wärme der Sonnenstrahlen auf seiner Stirn und seinen hohen Wangen wahrnahm. In seinen Ohren dudelten die weißen Kopfhörer Bass getränkte Poplieder vor sich hin, deren Takte sich mit seinem Herzschlag zu synchronisieren schienen. Ebenso wie das Geräusch, das der Basketball im nächsten Moment veräußerte, während er ihn dribbelte. Er hatte einmal gesehen wie jemand den Basketball über seine Schulter seine Arme entlang hin und her rollen ließ, was er ebenfalls versuchte - was auch im ersten Moment funktionierte - ehe er ihn verlor und sich ein leises kurzes verschmitztes Lachen aus seiner Kehle hob. Sich zeitweise federleicht duckend den Ball aufnehmend, ließ er ihn ein paar Mal auf den Boden aufkommen, drehte sich dann um und warf vom Teil der hinteren Hälfte auf den Korb der anderen. Noch während der Basketball den Ring des Korbes passierte, sprintete der Blonde vor, nahm ihn auf und fixierte den anderen Korb mit seinem Blick. Mehrmals drehte er sich, dribbelte vor sich - hinter sich - machte Anttäuschungen, trieb seinen Herzschlag immer weiter höher, eher er den Ball mit einer solch unglaublichen Vehemenz verwandelte, dass der Korb ein langanhaltendes Ächzen von sich gab, ehe er diesen losließ und, den Basketball wieder in seiner langgliedrigen Hand, wieder auf dem Boden landete. Er mochte diese Hitze, die Training bei ihm hinterließ, er mochte es seine eigenen Grenzen immer wieder herauszufordern - und nicht nur deswegen trainierte er hart. Er wusste genau, dass er nur auf diese Weise mit den Anderen mithalten konnte. Und mit den Anderen war niemand geringeres als die Kiseki no Sedai, die Generation der Wunder gemeint. Seine Eigenschaft blitzschnell Techniken zu erlernen und somit sofort zu kopieren hatte ihn schnell auf ein überdurchschnittliches Level aufsteigen lassen - doch war es mit seinem Körper etwas anderes. Hier gab es keine überdurchschnittliche Begabung außer vielleicht einer gewissen angeborenen Größe - hier war harte Arbeit gefragt. Und er würde seine Muskeln jeden verdammten Abend zum Ächzen und Schmerzen bringen, sollte ihn das näher an sein Ziel - sie alle zu übertreffen - heranbringen. Wie auch in seinen Spielen manifestierten sich Entschlossenheit und Ernsthaftigkeit in seinen whiskeygelben, von geschwungenen Wimpern gezierten, eigenwilligen Augen, ehe er erneut dribbelte, versuchend die Frequenz der Aufschläge sowie die Schnelligkeit seiner Schrittfolge immer wieder ein Stück zu erhöhen, dribbelte abwechselnd nach links und rechts enge Kurven, ehe er gerade weiterlief, Kraft in den Waden ballte, und mit einem diese Kraft entladenden Sprung ein ganzes Stück vor dem Korb absprang und mit einem Schlag den Ball durch den Ring drückte. Er richtete sich wieder völlig auf, das goldblonde Haar fiel ihm in Strähnen in die Stirn des wohlgeformten Gesichts mit den eigenwillig blitzenden Augen - auch er war niemand Unbekanntes. Denn zusammen mit den Anderen hatte er in Teiko mehr als nur Rekorde gebrochen. Sie hatten neue Grenzen aufgestellt - wissend, dass sie niemand übertreffen würde. Er war die Nummer 8 gewesen - Kise Ryota. Und zusammen mit Kaijo würde er den Anderen zeigen, dass mehr in ihm steckte, als man es je zu denken gewagt hätte.
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BeitragThema: Re: Tokio Park   Sa Apr 25, 2015 11:53 pm

Ein warmer, frischer Frühlingswind fegte durch ihr rotes Haar und zupfte an dem Pferdeschwanz, sowie an den offenen Haarspitzen ihres Ponys, der ihr hin und wieder vor die Augen wehte. Ein wenig mehr Wind, wäre noch schöner. So gern spürte sie die Luft um sich herum. Es war bisher ein durch und durch positiver Tag gewesen.  Sie hatte sich, ehrgeizig wie sie war, mit besten Wissen und Gewissen in den Schultag eingebracht, hatte in ihrer Pause die Hausaufgaben bereits angefangen und nach der letzten Stunde noch geholfen ein paar Kleinigkeiten zu organisieren, ehe sie sich mit knurrendem Magen auf den Weg nach Hause machte. »Moah...jetzt eine Waffel, ein Eis und ein Sandwich.« Nein! Sie war nicht schwanger! Sie hatte noch nicht mal einen Jungen geküsst!

Das Wetter war zu einladend, als das sie mit den öffentlichen, viel zu engen, Verkehrsmittel hätte fahren wollen. Zu Fuß dauerte alles länger, aber sie hatte Zeit, sich  über ihren Tagesplan Gedanken zu machen.  Auch sie hatte, als sie den Park betrat, ein Handy in der Hand. Das leise 'LINE!' in ihrer Jackentasche konnte sie nicht überhören und sofort zog ein Zartes strahlen auf ihre Züge.


11:23
Ok bis später

15:17
Und? Bist du nun zu Fuß gegangen?

Gelesen
15:17
Ja  Very Happy   Das schöne Wetter genießen. Mutter und Aki sind vermutlich ohnehin noch in der Stadt und Kazu hat ja Kendo...

15:19
Hehe...  I love you Mika kommt heute Nachmittag vorbei. Ich hab beschlossen nicht groß zu feiern..wir machen und einen schönen Tag und gehen vielleicht essen...wo bist du gerade?

Gelesen
15:20
Aaaaw  sunny  ..ich bin neidisch...ihr fehlt mir...aber viel Spaß!! Moment ich zeig's dir...

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15:21
Bild gesendet

Ich bin soo froh das der Winter endlich vorbei ist, Ryo! Schau wie schön...ich melde mich bei dir wenn ich zu Hause bin. Hab gerade was gesehn...bis dann  I love you   I love you  


Frostbeule.  Razz  Pass auf dich auf.



Das war der Moment, wo sie das Geräusch eines Basketballes gehört hatte und aufgesehen hatte. Noch vor einigen Wochen, hätte sie sich für dieses Geräusch gar nicht interessiert. Das war nie der Sport gewesen, der ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Es war  ihr zu viel Gerangel, zu viel Verwirrung...unklar, zu wild und zu viel... Männerzeugs...das war so ein Sport, wo ohnehin nur Angeber mitspielten...zumindest dachte sie das früher. Inzwischen wurde sie teilweise eines besseren belehrt. Durch eine Freundin kam sie ein wenig mit dem Sport in Kontakt und sie versuchte seit dem, ein wenig mehr zu verstehen, was in diesem Spiel eigentlich passierte. Inzwischen kannte sie ein paar der wenigen Grundbegriffe aber mehr auch nicht. Und da sie gerade keinen Zeitdruck hatte, ging sie dem Geräusch nach und beschloss ihr Wissen auf die Probe zu stellen.

Nach einer Weile kam sie also an dem öffentlichen Sportplatz an und ließ langsam die schwere Schultasche, voller Bücher, Ordner und Hefte, von ihrer schlanken Schulter gleiten und zupfte ihre Bluse zurecht ehe sie sich an den Spielfeldrand setzte und aufmerksam zusah, was der blonde Spieler dort tat. Wie es irgendwie zu erwarten war, konnte sie mit den wenigsten Bewegungen etwas anfangen aber sie erfasste zumindest schnell, das er nicht gerade erst seit einem Tag den Ball in der Hand hatte. Mit wem genau sie es allerdings zu tun hatte, das wusste sie nicht. Sie hatte die Zeit verpasst, in welcher die Generation der Wunder durch die Medien ging. Wenn man sich für etwas nicht interessierte, merkte man sich das auch nicht und selbst wenn sie ihn auf mehreren Bilder mal gesehen hatte, in der Zeitung, den Nachrichten oder den Sportzeitschriften in den Läden...das konnte sie gar nicht abrufen.

Und obwohl sie sich mit Basketball nicht auskannte und keine Ahnung hatte wer er war, könnte sie wie ein interessiertes aber ruhiges Fangirl wirken, so konzentriert wie sie ihn beobachtete. Und wer gewöhnt war, das die Augen sich auf ihn richteten, könnte es vielleicht sogar für Interesse halten. Immer wieder zupfte der Wind leicht an ihrem Pony, während ihre Finger an den Schnürsenkeln der halbhohen Schuhen herumzwirbelten. War das ein Dunk? Nein..oder? Ach Mist...ich muss mich damit wirklich noch einmal befassen... »Hey....« , unterbrach sie ihn schießlich nach einigen Minuten des zusehens und richtete sich etwas weiter auf. Immer wenn sie so konzentriert war, fiel ihre Haltung ein wenig ein, doch bald schon streckte sie den Rücken wieder gerade und wartete darauf, das Kise reagierte. Es war kein unfreundlicher Ton von ihr, eher freundlich, grüßend und ein wenig fragend.
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BeitragThema: Re: Tokio Park   So Apr 26, 2015 8:37 pm

Wie immer fing der Basketball ihn und schlug ihn in seinen Bann, alles, was existierte waren der Ball und seine Bewegungen, sein Körper, der sich mit diesem abstimmte. Der Geruch von dem Gummi des Basketballs, das Gefühl seiner pulsierend hitzigen Haut und das leichte Schwererwerden seiner Oberschenkel. All das war ihm so vertraut, wie Luftatmen. Aus diesem Grund bemerkte er auch nicht das rothaarige Mädchen, dass näher gekommen war und ihn vom Spielfeldrand beobachtete. Mehrmals haute er harte, unerbittliche Dunks durch den Ring, wonach er erneut dribbelte, agile Wendungen voll-und den Ball zwischen seinen Beinen vor und zurück führend.
Es war lustig; tatsächlich hatte er sich nie besonders für Basketball interessiert, war von dem einen Hobby zum nächsten übergegangen, doch sein Durst nach Herausforderung war nie gestillt worden. Bis zu diesem einen Tag, in dem er Aomine und die Anderen gesehen hatte - ihre Art des Spielens; ihren Basketball. Jeder von ihnen schien wie geboren für den Basketball: Murasakibara's unglaubliche Größe und Verteidigungsfähigkeit, Midorima's zielgenaue und laut ihm vom Schicksal beeinflussten zielgenauen Würfe, die die Reichweite des ganzen Feldes einnahmen; Kuroko's unscheinbare Präsenz und dessen außergewöhnliche Begabung den Gegner abzulenken und im Bruchteil einer Sekunde einen Pass zu spielen, den keines der spielenden Teams hätte kommen sehen können; Akashi's absolutistische Aura, die einen jeden noch so beängstigenden Gegner auf die Knie zwingen konnte, Aomine's spielerische, selbstverständliche Art den Ball zu spielen, als hätte er in seinem ganzen Leben nichts anderes getan und sich dem Basketball mit Herz und Seele verschrieben - wie für ihn geschaffen - wie ein jeder von ihnen. Denn auch Ryota's Züge zierte immerzu ein unsichtbares Lächeln, wenn er Basketball spielte, wie auch jetzt.
Aus dieser Trance heraus brauchte er einen Moment, hatte gerade einen Sprungwurf verwandelt und diesen wieder unter dem Korb aufgenommen, ehe er sich nun in Richtung der Stimme umdrehte. "Ah, konnichiwa!" kam es in unbeschwertem Rufen von dem 17 jährigen Oberschüler, während er die Hand zu einem Winken gehoben hatte und nun aus dem vorherigen Joggen seinen Schritt verlangsamte und ein paar Schritte in die Richtung des Mädchens machte. "Interessierst du dich für Basketball?" fragte er in freundlichem Japanisch mit einem sanften, ehrlichen Lächeln auf den schönen Zügen. Seine Augen hatten einen sanften Ausdruck angenommen, während er nun den Kopf leicht schieflegte, als er sie anlächelte. Seine Stimme war recht hell für einen Jungen und hatte einen melodischen, warmen Klang.
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BeitragThema: Re: Tokio Park   Mi Apr 29, 2015 9:31 am

Kaum hatte sie nach ihm gerufen, legte sich ein seichter, roter Schimmer auf ihre Wange als er sich tatsächlich umdrehte und sie ansprach. Elegant begab sie sich wieder auf ihre Füße, ließ die Tasche allerdings auf dem Fußboden. Ihre Finger zupften ein wenig an der Rock und der Bluse herum, damit sie anständig aussah und schließlich trat sie ihm einige Schritte ebenfalls entgegen, während ihre Finger den Pferdeschwanz teilten und sie den Zopf damit wieder ein wenig festigte. Das alles waren routinierte Kleinigkeiten, die sie sich angewöhnt hatte, irgendwann einmal auch wenn es vielleicht ein wenig so wirke, als mache sie das wegen ihm. Das Lächeln war herzlich aber der Blick ein wenig scheu. „Wie man es nimmt...“, entgegnete sie lächelnd und neigte leicht den Körper, als sie sich endlich nahe genug standen. „Ich bin Nyko Takahashi.“, stellte sie sich formvollendet vor und anhand des Schulwappens erkannte man, das sie Schülerin der Ryusei High
war. „Ich beschäftige mich erst seit Kurzem mit dem Sport und weiß noch nicht so viel. Darum wollte ich dir zu gucken.“ Sie lächelte ein wenig. „Du spielst aber mehr als nur ab und zu mal, oder? Auf welcher Position?“ Sie konnte zwar nicht sicher sagen, ob sie es gerade mit einem Profi zu tun hatte, aber er wirkte doch schon recht professionell und trainiert, es lag also nahe. So wie man ihr, wenn sie tanzte, ebenso ansehen konnte, dass sie das nicht erst seit gestern machte.
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BeitragThema: Re: Tokio Park   Sa Mai 09, 2015 12:12 am

Die aufgrund der blendenden Mittagssonne leicht verengten bernsteinernen Augen auf sein Gegenüber gerichtet, hatte der junge Oberschüler nun den Basketball an seine Hüfte gelehnt, während er das Mädchen vor sich musterte. Sie hatte rotes Haar und ihre Züge zierte ein roséfarbener Hauch, eine Gefühlsregung, die er öfters bei Gesprächen mit anderen Mädchen beobachtete. Er kannte die vielen Mädchen, die ihm zusahen oder ihn ansprachen, jedoch weniger auf Basketball als auf ihn selbst fixiert. Natürlich störte ihn dieser Umstand nicht, doch wäre das Gegenteil auch einmal ein angenehmer Fall und etwas sagte ihm, dass dieses Mädchen vielleicht auch ein wenig anders war, als die anderen. Zumindest waren ihre Intentionen nicht vollkommen offen dargelegt und nervös schien sie trotz der beschäftigten Finger, die ihr kirschfarbenes Haar spalteten und dann leicht ziehenden Druck auf dieses ausübten, nicht. Es hatte ihn schon immer bei seinen Schwestern ein wenig gewundert, welchen Zweck Frauen mit dieser Geste verfolgten. "Kise Ryota, freut mich dich kennenzulernen." Mit einem enthusiastischen und äußerst fröhlichen Lächeln hielt er ihr die Hand hin. "Ryu.." kam es halblaut und ein wenig schleifend von ihm, während er sichtlich rätselte,  zu welcher Schule dieses Wappen noch einmal gehörte - jedoch nach mehreren Sekunden immer noch nicht drauf kam. In seinen Augen fing sich ein leichtes Blitzen, das ihre nächsten Worten auslösten, und welches erkennen ließ, dass ihm ihr ehrliches Interesse gefiel. Das seine Mundzüge umspielende Grinsen, das bei Kise gerne schnell einmal überlegen wirkte, zog jedoch jäh von dannen, als er ihre nächsten Worte hörte. Sie kannte nicht einmal die Generation der Wunder? Das war nun schon ein wenig enttäuschend; nicht, dass es ihm etwas ausmachte, doch zu einem gewissen Teil hatte ihm die Bekanntheit seines ehemaligen Teams immer auch gefallen, da sie ihm praktischerweise das Erklären meist erspart hatte und jeden sogleich hatte wissen lassen, mit wem er es zu tun hatte. "Ich habe bis vor kurzem bei Teiko gespielt, einem wirklich herausragenden und talentieren Oberschulbasketballteam - wir haben so ziemlich alle Rekorde gebrochen, die man brechen konnte. Die Anderen und ich wurden auch die Generation der Wunder genannt, weil wir alle im gleichen Jahrgang waren. Wenngleich ich auch der schlechteste von ihnen allen war." kam es mit einem verlegenen, melodischen Lachen von dem 17-Jährigen, dessen Augen mit der Sonne um die Wette strahlten. In ihrem flüssigen Gold einen unbeschwerten, losgelösten Ausdruck. "Teiko's Basketballteam hat sich dann nach der letzten Meisterschaft aufgeteilt; ich selber spiele jetzt für Kaijo - die anderen haben sich ihre eigenen Schulen ausgesucht." Während er sprach, hob er den Basketball an und balancierte diesen auf der Fingerspitze seines ausgestreckten Zeigefingers, während der leise aufgekommene Wind die Haarsträhnen auf seiner von schwitzigen Perlen benetzten Stirn einen kurzen Moment anhoben und ineinander verwebten. Kise's sich im Wind gegen seine Bauchmuskeln drückendes, schwarzes ärmelloses Tanktop gab Blick auf die filigranen unter seiner hellen Haut hevortretenden Knochen seines Schlüsselbeins und eröffnete ebenfalls die Sicht auf seine bemuskelten, athletisch geformten und dennoch schlanken Arme. An das schwarze Oberteil schloss sich eine beige Shorts an und um seine Füßen schlossen sich weiße, hoch am Knöchel sitzende Turnschuhe. Spielerisch ließ er den Ball nun über seinen Unterarm in ihre Richtung rollen, sodass sie ihn auffangen müsste. "Flügelspieler." beantwortete er ihre Frage in ausklingendem, schmunzelndem Japanisch. "Wie siehts bei dir mit Würfen aus?" kam es in sanftem Ton spontan von ihm, während er kurz eine deutende Geste mit dem Kinn in Richtung Korb machte.
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BeitragThema: Re: Tokio Park   Mi Mai 13, 2015 11:29 pm

Die entgegen gestreckte Hand ergriff sie mit einem sehr ehrlichem, hellen Strahlen. Kurz ertönte ein schriller Chorus aus ihrer Tasche, der das Wort 'Line' erklingen ließ aber sie lächelte nur kurz und schien diese Tatsache einfach zu ignorieren. Sie höte ihm aufmerksam zu und gleichzeitig wie er sagte »wurden auch die Generation der Wunder genannt« murmelte sie synchron „die Generation der Wunder“ mit. „Ich hab davon gelesen!“ sagte sie ganz stolz und strahlte über das ganze Gesicht. Ja, für einen Newbie in diesem Genre war das Toll etwas zu wissen...und für sie war es generell toll vieles zu wissen. Sie war eben eine kleine Streberin. Aber eine von der Guten Sorte. „Oh, ich kenne die Kaijo. Ich habe letztes Jahr an einem Wettbewerb teilgenommen. Das Finale fand an der Kaijo statt.“ Nicht das ihm diese Information iiirgendwas nützte – aber sie wusste wo die Schule war!

Ganz automatisch legten sich die Augen auf den Ball, mit welchem er so mühelos umging und ließ sich davon gefangen nehmen. Obwohl sie den Ball verfolgte, erschrak sie einen Moment und atmete dementsprechend ruckartig ein. Die Luft wurde angehalten aber den Ball hielt sie schließlich unsicher in den schlanken Händen. Die Brise, die durch den Park wehte, konnte bei ihr nur ein wenig am Pony zupfen und den Pferdeschwanz ein wenig schütteln – umso mehr flatterte aber der Rock ihrer Schuluniform auf. Die Strümpfe reichten bis unter die Knie und trotzdem sah man gut geformte Beine, die zwar nicht muskulös waren aber doch von Training erzählten. Bei ihr war es eben das tanzen, was sie mit Leidenschaft tat. „Wa...“ begann sie auf seine Frage hin und notierte derweil insgeheim 'Flügelspieler' was war denn nochmal ein Flügelspieler? Hinten? O.o Sie musste das dringend noch einmal nachlesen....“Also im Sportunterricht vergeige ich das generell...ich glaube nicht das ich den Korb auch nur Ansatzweise treffe...“ sie lächelte etwas verlegen ABER sie lehnte nicht ab und scheute sich davor sonden warf lediglich noch mal einen sichernden Blick auf die Tasche, welche sie am Spielfeldrand zurück ließ und betrat mit den sauberen Schulschuhen schließlich den Platz. Natürlich stellte sie sich nicht gerade weit weg vom Korb auf aber schon ihre Haltung sagte: Locker ist was anderes. Ungelenkt warf sie den Ball und entweder hatte sie rein gar nicht gezielt oder zu viel, denn der Ball traf die Kante der Rückwand ab und kam zurück, was sie nur dazu veranlasste die Arme schützend vor sich zu heben und sich wegzuducken...Em ja! Richtig gut....nicht.
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BeitragThema: Re: Tokio Park   Heute um 7:40 am

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Tokio Park

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