Kuroko no Basuke RPG
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 Another Misdirection Part 2

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Tetsuya Kuroko

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BeitragThema: Another Misdirection Part 2   Mi Sep 02, 2015 10:24 am

 
Rin & Tetsuya
Turnhalle Seirin

Abends,

14th

April 2015

Nach dem Treffen in der Sporthalle, holen sich Rin und Tetsuya etwas zu Essen bei einem Schnellrestaurant und gehen schließlich zusammen zu Rin, wo sich der Abend noch gemütlich weiter entwickelt. Dabei darf natürlich auch nich fehlen, dass sich Tetsuya noch einmal um den Fuß kümmert, den sich Rn in der Turnhalle beim Tanzen verknackst hatte.



Und ich habe dich erschreckt.“, rechtfertigte er seine Entschuldigung. Und irgendwie hatte er das sogar gewollt. Es war nicht so, das er sonderlich schadenfroh war  und für gewöhnlich bewegte in die Reaktion der anderen auch nicht, aber bei Rin war es doch ein wenig anders.  Er erschreckte sie gerne. Mit einem seichten Lächeln  ließ er ihre Frage einfach unbeantwortet. Ein Zauberer verrät seine Tricks immerhin nicht und er hatte ja das meiste schon gesagt. Sie gingen sich also schließlich umziehen und da er schneller war als Rin, lehnte er an der Wand und wartete auf die Tänzerin.  Tetsuya drehte den Kopf leicht, als sie auf die Tür zukam und hatte Zeit sie ein wenig zu betrachten. Ob ihr bewusst war, dass sie eigentlich ein wirklich hübsches Mädchen war? Vermutlich nicht, bei ihrer zerstörten Selbstwahrnehmung. Aber gut, es  war auch ein Stück weit die Aufgabe anderer, jemandem zu zeigen das er hübsch war oder liebenswert und sie war allein. Selbst umgeben von anderen, war sie allein und Tetsuya sah das. Er sah es und er wusste einfach, dass das falsch war.

Auf dem Weg zur U-Bahn kommen wir an einem großartigen Schnellrestaurant vorbei. Da finden wir bestimmt etwas und von mir aus können wir dann zu dir.“ Es störte ihn im Prinzip nicht, mit zu ihr nach Hause zu gehen und er tat das ohne jeden Hintergedanken. Es war einfach nur Zeit miteinander verbringen und das tat ihr sicherlich gut. Er hatte einen Freundeskreis auch wenn die Freundschaften alle noch sehr frisch waren, da er keinen auf der Seirin schon vorher kannte aber allein dadurch das er sie alle wirklich mochte und man auch in der Freizeit miteinander zu tun hatte und das teilte, was man liebte, waren es schon Freunde. Nachdem Kuroko seinen Vorschlag gemacht hatte, wand er sich mit dem Rücken zur Hallentür und ging mit ruhigen Schritten los – er hatte es ja nicht eilig. Es dauerte so seine 15 Minuten, in denen sie  über das Essen in der Kantine und das Schulpersonal redeten, ehe sie bei de Schnellrestaurant waren und durch die Glastür ins gut gefüllte Innere traten. Es war zwar voll aber die 4 Kassen arbeiteten schnell und zuverlässig. „Was möchtest du essen? Ich lade dich ein.“, nur falls das nicht schon aus seiner Frage vorhin hervorgegangen war.

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Zuletzt von Tetsuya Kuroko am Do Sep 10, 2015 11:32 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Another Misdirection Part 2   Mi Sep 02, 2015 7:05 pm

Als Tetsuya ihrem Vorschlag zustimmte, formte sich ein kleines Lächeln auf den Lippen des Mädchens. Er fragt also nicht einfach nur aus Höflichkeit, ob wir miteinander Essen gehen wollen, er möchte sogar wirklich Zeit mit mir verbringen. Der Gedanke freute sie tatsächlich mehr als sie Anfangs vermutet hätte. Bisher gab es nicht wirklich viele Jungs die mit ihr Ausgehen wollten, kein Wunder das der Vorschlag ihres Klassenkameraden sie so sehr freute. „Das ist toll, dann kriege ich sicher leckere Bratnudeln mit gebackenen Hühnchen – es gibt am Abend kaum etwas besseres.“ Alleine die Vorstellung daran ließ ihr schon das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Die Beiden machten sich auf den Weg in die U-Bahn Station und holten ihr Essen, zu dem Tetsuya sie freundlicherweise eingeladen hatte. „Das ist wirklich nett, dafür lade ich dich bei mir dann auf etwas zu trinken ein!“ Man mochte es nicht glauben, doch sie hatte auch ganz gewöhnliche Getränke zuhause stehen. Das helle, gelbe Licht und der stickige Geruch, der immer so eine gewisse Note menschlichen Urins aufwiesen, konnte einem normalerweise schnell den Hunger verderben. Rin war jedoch so geblendet von der Vorstellung einen schönen Abend mit einem Freund zu verleben, dass absolut nichts ihr noch die Stimmung verhageln konnte. Die U-Bahn ließ nicht lange auf sich warten und schon nach wenigen Minuten konnten sie in den vollen Wagon einsteigen. Da die Beiden keinen Platz mehr fanden, mussten sie zwar stehen, doch so direkt neben Tetsuya war ihr das nur bedingt unangenehm. Irgendwann erreichten sie schließlich ihre Zielstation und betraten den deutlich kleineren Bahnsteig. Ein Licht am hinteren Ende flackerte leicht und vermittelte das Gefühl in einem Horrorfilm gefangen zu sein. Ein Glück war die Treppen nach oben nicht all zu weit weg, so das sie recht rasch an die frische Luft und damit auf die belebten Straßen zurückkehrten. „Da vorne ist ja auch schon das Hochhaus, aber das kennst du ja... schließlich bist du ja selbst schon von hier abgehauen.“ In ihrem Blick war beinahe so etwas wie ein Vorwurf zu erkennen.



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BeitragThema: Re: Another Misdirection Part 2   Di Sep 08, 2015 12:14 pm

In seiner Tüte befand sich eine Reisbox süß-sauer mit Hähnchenbrust und 3 Yakitori Spieße, die er zum Glück nicht die ganze zeit riechen musste, denn er hatte schon wirklich ziemlich Hunger. Umso schöner war es, dass die Fahrt mit der Ubahn nur kurz dauerte und man sich ein wenig nebenbei unterhielt. Als sie schließlich auf den Weg zum Hochhaus waren, hob er den Blick bis zu ihrer Etage und drehte dann  bei ihren Worten den Blick zu ihr. „Ich wollte dich nicht stören.“ , erklärte er. Man hatte ja nunmal, seine Routine und wenn da plötzlich und vor allem völlig ungeplant ein Fremder Zwischenfunkte, war das meistens eine Störung. „Und mich umziehen.“ Das kam noch erschwerend hinzu. Er hatte natürlich selbst auch etwas frischer zur Schule kommen wollen... So lag ein entschuldigendes Lächeln auf seinen Zügen, als ihre Blicke aufeinander trafen. „Sumimasen.“ Er entschuldigte sich oft. Und das war keine Floskel – er meinte das ehrlich, jedes Mal.

Schließlich waren sie oben, er zog wieder seine Schuhe aus, als er ihre Wohnung betrat und stellte die Tüte mit dem Essen auf den Tisch im Wohnzimmer ehe er mit ihr in die Küche ging um Stäbchen, Schüsseln und Getränke zu holen ehe sie sich gemeinsam an den Tisch setzten. „Wie geht es eigentlich deinem Fuß?“ Sie hatten seit dem Vorfall nicht mehr darüber geredet und da sie nun am Tisch saßen, galt es einen neuen Gesprächsfaden zu beginnen, während er seine Reisbox auffaltete und die Yakitori's in eine der Schüssel legte, die mit auf dem Tisch standen.  Geschickt hatte er die Stäbchen in den Fingern und wartete, dass sie weit war. „Ich kann mir das gleich nochmal ansehen.“ Es wäre auch sinnvoller gewesen, erst mal eine längere Pause in der Halle zu machen aber nun gut – das Tape hatte das Schlimmste trotz Bewegung verhindert...und es war vermutlich ja nur eine Überdehnung und kein Riss...“Hast du Minzöl hier?“ Sobald sie übrigens soweit war, dass sie essen konnte, würde er ihr einen guten Appetit wünschen und ebenfalls anfangen.

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BeitragThema: Re: Another Misdirection Part 2   Di Sep 08, 2015 8:11 pm

Rin versicherte Tetsuya noch einmal, dass er sie nicht störte und sein spontanes Bleiben zwar überraschend, aber durchaus angenehm war. Um so mehr Zeit sie mit ihm verbrachte, desto mehr wurde ihr bewusst, was dort eigentlich für ein süßer, lieber Kerl in ihrer Klasse saß – wieso habe ich ihn eigentlich nicht schon direkt am Anfang wahrgenommen? Ach ja!
Die Beiden erreichten schließlich das Hochhaus in welchem sie ihre kleine, bescheidene Wohnung hatte. Wieder benutzten sie die Treppe, denn obwohl es einen Fahrstuhl gab, schienen Beide tatsächlich den Fußmarsch zu bevorzugen. Oben angekommen, betraten sie die Räumlichkeiten. Nachdem sie die nötigen Dinge aus der Küche geholt hatten und sich ins Wohnzimmer zurückzogen, öffnete Rin ihre Essensbox und begann sogleich mit den Stäbchen in den Nudeln herum zu fischen. Ein gutes Abendessen wäre allerdings kein Abendessen, wenn nicht mindestens ein oder zwei Themen besprochen wurden. So erkundigte sich Tetsuya tatsächlich noch einmal über ihr Fußgelenk. Mit einem leicht berührten Blick schaute sie auf ihr Essen hinunter. „Er hat eben recht störend angefangen zu pochen. Das Treppensteigen hat ihn wohl doch etwas belastet. Ich glaube ich muss mich in den nächsten Tagen etwas schonen.“ Es war ihr ohnehin schon peinlich genug einen solch dummen Fehler gemacht zu haben. Wie konnte sie eigentlich nur die Haltung verlieren? Die Frage nach Minzöl, musste sie allerdings verneinen. „Nein, tut mir Leid, so etwas haben ich nicht … wieso?“ Vorsichtig hob sie den Blick an und schaute in die hellen, blauen Augen des Jungen. Sofort wurde ihr Bauch warm und kribbelte leicht. Oh Gott, was ist nur los? Ein und ausatmend ließ sie plötzlich die Stäbchen los und erhob sich, wobei sie ihren Rock noch einmal glatt strich. „Ich muss kurz eine Medizin nehmen, bin gleich zurück.“ Sofern er nichts weiter sagte, würde sie sich in ihr Schlafzimmer zurückziehen, wo sie mit Hilfe eines Schluckes Mineralwasser zwei Pillen nahm und sich anschließend die Schläfe massierte. Sei nicht so, nur weil er nett zu dir ist, heißt das nicht automatisch, dass er dich so mag. Wieso dachte sie überhaupt über so etwas nach?

Nach zwei Minuten kam sie schließlich zurück ins Wohnzimmer.



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BeitragThema: Re: Another Misdirection Part 2   Di Sep 08, 2015 11:25 pm

Pochender Fuß, kein Minzöl. Neues Tape hatte sie hier sicher auch nicht....Wie soll man denn so bitte arbeiten? „Hm..“ er beantwortete ihre Frage des Wieso nicht wirklich und schob sich einen weiteren Klumpen Reis in den Mund ehe sie bereits aufgestanden war und zum Schlafzimmer ging. Die Augen folgten ihr stumm und er beobachtete vor allem ihren gang und wie sie auftrat. Jap. Definitiv überbelastet. Da hatte sie sich stärker verknackst als er vermuten wollte. Wenn das mal nicht doch ein Bänderriss oder zumindest ein Bänderanriss war... Er seufzte leise. Es war sein schlechtes Gewissen, das ihn nun quälte denn diese Tanzrunde ging auf seine Kappe und sie sagte ja, dass ihr das sonst nicht passierte. So legte er die Stäbchen zur Seite, auf die Papierservierte und stand auf.

Ohne groß darüber nachzudenken erhob er sich und schnappte sich ihren Haustürschlüssel von dem Platz wo sie ihn schon bei letzten Mal abgelegt hatte und wo er auch dieses Mal lag. Das war zwar ungewohnt dreist, aber sein Hintergedanke war: Einmal weniger aufstehen. Da sie gerade im Bad war, wollte er auch gar nicht groß stören. Seine Tasche ließ er unter der Garderobe stehen, er nahm sich lediglich sein Portemonnaie raus und schloss leise hinter sich die Tür beim gehen.

Er musste ein ganzes Stück laufen und suchte nach einer offenen Apotheke oder einem Minimarkt und fand tatsächlich ersteres. Er verließ sie einige Minuten später wieder mit einer Plastiktüte voller Kleinigkeiten und machte sich auf dem Rückweg. Zusammen hatte Rin gut 25 Minuten ihre Ruhe als er leise die Tür wieder aufschloß und vorsichtig wieder in die Wohnung ging. Es war ein befremdliches Gefühl in eine Wohnung zu gehen, die nicht die seine war, aber er rechnete auch nicht damit, da Rin glaubte er sei einfach gegangen ohne Tasche und Zettel...er war ja immerhin auch das letzte Mal so höflich, ihr einen Zettel hinzulegen. Hm! Hätte er vielleicht tun sollen...Mal sehen was ihn erwartete.

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BeitragThema: Re: Another Misdirection Part 2   Di Sep 08, 2015 11:36 pm

Tetsuya war gerade zur Tür raus, als Rin ihr Schlafzimmer verließ um zurück in die Stube zu gehen. Zur ihrer Verwunderung musste sie allerdings feststellen, dass von dem blauhaarigen Jungen keine Spur zu sehen war. „Tetsuya? Bist du im Bad?“ Vielleicht war er ja nur auf Klo gegangen? Sie lehnte sich vom Türrahmen aus leicht in den Flur, wo sofort das Fehlen seiner Schuhe auffiel. Er ist weg, vermutlich habe ich ihn doch erschreckt oder er hat eigentlich nur aus Höflichkeit zugestimmt, mit zu mir zu kommen. ihre Lippen pressten sich etwas fester zusammen, ehe sie mit geknickten Kopf zur Esszimmertisch ging und die beiden Nudelboxen aufhob. „Die brauche ich dann ja nicht mehr...“ Anstatt ihr Abendbrot nun allein zu genießen, warf sie die beiden Boxen einfach in den Mülleimer der Küche und ging ins Badezimmer, wo sie sofort ihre Klamotten auszog und beinahe wütend in den Wäschekorb donnerte. „Idiot … du hättest auch sagen können wenn du keine Lust hast Zeit mit mir zu verbringen..“ Ihr stiegen beinahe Tränen der Wut in die Augen. Ich komme mir so doof vor.

Nackt, wie Gott sie geschaffen hatte, stieg sie ein weiteres Mal unter die Dusche, lediglich ihr Haar band sie nach oben. Klar, sie hatte eben in der Sporthalle schon einmal geduscht, doch dieses häusliche Duschen diente der Ablenkung und Entspannung – außerdem war es angenehmer, wenn man in frische Wäsche stieg. Sie kombinierte dieses kleinen Ausflug ins Land des heißen Wassers sogleich mit ein wenig Körperpflege. Dazu gehörte selbstverständlich auch das glätten ihrer Beine und das anschließende Eincremen. Nach der heißen Dusche, ca. 14 Minuten später, verließ sie das Bad wieder und kramte in ihrem Schlafzimmer nach Unterwäsche. Sie entschied sich für verhältnismäßig schlichten, schwarzen Stoff – irgendwie war ihr danach.

Lediglich so gekleidet, ging sie zurück ins Wohnzimmer. Auf dem Weg dorthin, blieb ihr Blick jedoch an der kleinen Kommode im Flur hängen, wo sie den schwarzen Nagellack entdeckte, den sie sich letzten Freitag gekauft hatte. Hm, was soll's

So kam es, dass Tetsuya das Mädchen dabei erwischte, wie es konzentriert im Wohnzimmer auf dem Boden, direkt vor dem Fernseher hockte und nach dem kompletten anmalen ihrer Fußnägel mit dem fertigstellen der linken Hand beschäftigt war.



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BeitragThema: Re: Another Misdirection Part 2   Di Sep 08, 2015 11:46 pm

Er  hatte die Tür sehr leise geöffnet und geschlossen und legte den Schlüssel zurück, dessen Fehlen nicht aufgefallen war. Das Portemonnaie  ließ er wieder in der Tasche verschwinden und so knisterte lediglich die Plstiktüte dann und wann leise vor sich hin, als er Sockfuß über den Boden lief und das Wohnzimmer betrat...und erstarrte... Eigenlich hätte er aus Höflichkeit gewartet bis sie mit dem Nagel fertig war, damit sie sich nicht einsaute wenn er sie erschreckte, denn egal was er tat, sie würde sich ja nun doch erschrecken...aber dafür hatte er plötzlich gar keinen Platz mehr im Kopf. Man hatte Tetsuya vermutlich nie einen Augenblick so Konfus gesehen, wie er kurz wirkte ehe er schon den Rücken in ihre Richtung drehte und sich räusperte. „Sumimasen...“ Er sprach ja nie sehr laut aber das war schon beinahe genuschelt. Und auch ein eigentlich nach außen sehr ausgeglichener Tetsuya konnte ziemlich heiße Wangen bekommen, die sich zwar kaum färbten aber trotzdem war das Gefühl da.  „Ich hab was geholt...“ Womit er, immernoch  mit dem Rücken zu ihr, die Plastiktüte in seiner linken hob, so das sie an Mittel und Zeigefinger baumelten.. „Für deinen ….Fuß...“ erneut räusperte er sich leise. „Soll ich gehen?“ Soll er?

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BeitragThema: Re: Another Misdirection Part 2   Di Sep 08, 2015 11:57 pm

Das Rascheln der Tüte oder gar das Öffnen und Schließen der Haustüre gingen vollständig an ihr vorbei. Sie war so in die letzten Feinschliffe ihrer rechten Hand vertieft, dass sie nicht mitbekam, wie Tetsuya die Wohnung betreten hatte. Als sie dann jedoch seine Stimme vernahm, schreckte sie kurz zusammen – ein Glück hatte sie den Pinsel gerade wieder in das Fläschchen getunkt. „Tetsuya!?“ Automatisch schreckte sie in die Aufrechte, wobei sie die eben lackierte Hand von sich weg hielt – ihre Füße waren übrigens schon so gut wie getrocknet. Erst als sie sein das 'Soll ich gehen?' vernahm, schob sie reflexartig die Linke vor ihre Brust – als ob das irgendwie mehr verdeckte als der ohnehin schon vorhandene, schwarze Stoff. „Ich dachte du bist gegangen...“ Er hat also etwas für meinen Fuß geholt, wie süß. Sie lächelte verlegen und schüttelte schließlich mit dem Kopf, ganz so als ob er das hätte sehen können.

Sie merkte, jetzt wo sie wieder stand und auch das Tape nicht mehr umgelegt hatte, wie ihr Fußgelenk zog und es schwer war lange Belastung auf dieses auszuüben. „Stellen wir uns vor, wir sind im Schwimmband, ok?“ Dann war es ja auch ok, wenn sie so vor ihm herum lief. Wobei sie natürlich keineswegs fand, dass man einen Bikini mit Slip und BH vergleichen konnte. Letztlich musste sie sich aber schweigend eingestehen, dass es ihr bei Tetsuya beinahe schon egal war, ob er sie in Unterwäsche sah. Ob er mich hübsch findet? Sie wurde rot bei dem Gedanken. „Oder soll ich mir lieber einen Bademantel holen? Ich dachte.. du wärst weg und hättest mich alleine gelassen ..“ Sie hatte niemals damit gerechnet, dass er sich stattdessen nur um sie kümmern wollte. „... und bitte, du sollst noch bleiben, ich hab deine Nudeln aber weggeworfen …. aus Wut.“ Sie blickte beschämt runter, meinte aber, um es wieder einigermaßen gut zu machen. „ Deine Yakitori-Spieße habe ich aber noch...“ Immerhin!



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BeitragThema: Re: Another Misdirection Part 2   Mi Sep 09, 2015 12:19 am

Ja, das er süß war, das hatte sie nun schon öfter bemerkt. Er machte aus seiner Sicht eigentlich nichts süßes sondern freundliche Sachen oder notwendige Sachen...Und das mit ihrem Fuß war eine gewisse Notwendigkeit... er drehte den Kopf leicht, als sie meinte, sie sollen sich vorstellen, dass sie im Schwimmbad seien. Man merkte echt, wieder mal, dass sie zu Hause entweder keine gute Kinderstube hatte oder alles verlernt hat was man ihr beigebracht hatte. Oder Tetsuya, willkommen im 21 Jahrhundert. Vielleicht ist deine Kinderstube auch einfach nur etwas hinter der Zeit! Also nein, nicht okay! „N..nein bleib sitzen. Ich hole dir, wenn du mir sagst wo...“ Gönn deinem Fuß doch mal eine Pause! …  „Tut mir Leid, ich wollte dich nicht wütend machen.“ Er regte sich nun nicht wirklich über seine verlorene Reisbox auf. Warum auch. Und hey, die Spieße waren noch da, ein wenig was zu essen hatte er also immer noch.

Tetsuya stellte, ohne sie anzusehen, die weiße Plastiktüte auf dem Boden in ihrer Nähe ab und ging auf ihre Anweisung hin ihr den Bademantel holen um ihr diesen zu reichen, als er zurückkehrte. Direkt im Anschluss holte drei Handtücher und eine Schüssel mit lauwarmen Wasser. „Wenn du dich angezogen hast, strecke deine Beine aus.“ Und sobald sie dies tat, kniete er sich auf den Boden, so das ein Knie rechts von ihrem verletzten Fuß und ein Knie links davon stützte. Ihm fielen die Beine auf. Tetsuya war ein sehr, sehr guter Beobachter und auch wen ihre Beine vorher schon nicht sonderlich stark behaart waren, sie waren  jetzt frisch rasiert. Das sah und merkte er. Hatte sie einen Blick in die Tüte geworfen? Ein Paket frisches Tapeverband, eine Packung von dem Schoner, der darunter lag um die Haut zu schützen, ein Fläschchen Minzöl und Traubenzuckerbonbon's.

Betont ruhig, auch wenn sein Herzschlag gerade ein Stück schneller ging als zuvor – lag bestimmt an den Treppen!!! - faltete er zwei der Handtücher und türmte sie aufeinander, so dass sie ungefähr so hoch waren, wie ein kleiner Fußschemel. Behutsam nahm er ihren Fuß und legte ihn auf den Handtüchern nieder. „Warum hat es dich sauer gemacht?“ Wollte er schließlich wissen, sah sie aber nicht an. „Dachtest du, ich wollte nicht mit hier sein und bin nur aus Freundlichkeit mitgekommen?“ Erraten. Als er sich nun zurücksetzte, so das er auf seinen Fersen saß, blickte er sie an und lächelte einen kurzen Augenblick, griff nach der Packung mit dem Fläschchen Minzöl und  öffnete es. Als er begann die Tropfen in das Wasser kleckern zu lassen, dauerte es nur wenige Momente bis sich der starke aber wohltuende Geruch vom Minzöl in der kleinen Wohnung verteilte.

Das dritte Handtuch legte er schließlich sorgfältig unter ihren Fuß, nachdem er das Fläschchen wieder weggestellt hatte nur um direkt im Anschluss mit den Fingerspitzen von Daumen, Zeige- und Mittelfinger in das Wasser zu tippen. Das Öl haftete sofort an seiner Haut, auch nachdem er das Gemisch noch etwas verwirbelt hatte und schließlich legte er den Daumen vorsichtig an ihren Fuß und begann das Öl massierend auf der Haut zu verteilen. Erst noch unterhalb der aufgetretenen Schwellung. Wie bei allem was er tat, war er auch dabei eigentlich sehr vorsichtig und hatte den Blick wieder gesenkt, so das er sich ganz auf seine Arbeit zu konzentrieren schien.

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BeitragThema: Re: Another Misdirection Part 2   Mi Sep 09, 2015 3:03 pm

Als sie ihm erklärte, wo genau er ihren Bademantel fand, wurde ich schlagartig bewusst wie peinlich sie sich gerade verhalten hatte. D er sie nicht ansah, würde er auch nicht bemerken, wie rot sich ihre Wangen gerade färbten. Wenn er schon vorher ihre purpurfarbenes Gesicht niedlich fand, dann würde er sie jetzt wohl eher für eine Tomate halten – ich habe ihm angeboten mich in Unterwäsche zu betrachten!
Schließlich kam ihr Klassenkamerad zurück und hielt ihr unter verstecktem Blick das begehrte Stück entgegen. Noch nie war sie so froh ihren Bademantel anziehen zu dürfen, wie in diesem Moment. Wieso auch immer, doch plötzlich fühlte sie sich völlig nackt vor ihm. Frag ihn doch gleich, ob er sich zu dir ins Bett legen möchte – wie peinlich und aufdringlich kann man eigentlich noch sein? Ein Glück bekam er von ihrem inneren Monolog nichts mit.

Deutlich verdeckter und damit auch sogleich viel entspannter, ließ sie sich wieder auf dem großen Sitzkissen nieder, auf dem sie auch schon gesessen hatte, bevor er den Raum betrat. „Du kannst wieder gucken, ich habe etwas an.“ Er muss mich wirklich für eine unanständige Person ohne Erziehung halten. In Gewisser Weise traf dies auch den Nagel auf den Kopf. Sie streckte ihm ihren Fuß entgegen, wobei ihm doch tatsächlich auffiel, wie engelglatt ihre Beine nun waren. Nicht einmal wenn er gegen den Strich fuhr, konnte er Stoppeln fühlen und das bewies eindeutig, dass sie sich ihre Beine gerade eben erst rasiert haben musste. Sie beobachtete was er tat uns wozu er das Minzöl benötigte. Es brachte sie zum Schmunzeln wie fürsorglich er sich verhielt. Sicher würde Tetsuya irgendwann mal ein ausgezeichneter Vater werden.

Seine Worte brachten sie dann aber doch zum stocken. „..Öhm.“ Konnte er ihre Gedanken lesen? Sie schaute beschämt zur Seite weg, wobei ihr der violette Pony ins Gesicht fiel und ihr eines Auge verdeckte. „So ähnlich, ich dachte du magst mich nicht und bist nur mitgekommen, weil du es als Höflich empfunden hast ein Mädchen nichts Abends durch die Stadt gehen zu lassen. So wie das letzte Mal auch...“ Während ihr Blick zur Seite gerichtet war, fiel ihr das Nagellackfläschchen auf und dementsprechend auch, dass sie noch eine Hand zu anmalen übrig hatte. „Ich male mir noch die rechte Hand an, okay? …“ Er war ja sowieso mit ihrem Fuß beschäftigt, wieso also nicht? Plötzlich, ohne das sie es geplant hatte, stöhnte sie leise, recht hoch, auf. Der massierende Druck auf ihren Fußballen kam so plötzlich das ein erregend angenehmes Gefühl durch ihren Körper strömte. „T-tschuldigung...“ Von einem Fettnäpfchen ins nächste. Bei anderen Stellen, besonders am Gelenk, merkte sie hingegen deutlich das ziehen. „Ich glaube es ist wirklich eine Sehne...“ Nun, dagegen konnte sie jetzt kaum was ausrichten. Während Tetsuya also dabei war sie etwas zu 'verwöhnen' begann sie damit ihre verbliebenen Nägel zu lackieren.





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BeitragThema: Re: Another Misdirection Part 2   Mi Sep 16, 2015 9:44 pm

Er drehte die Augen zu ihr nach oben, als sie seine Vermutung bestätigte. Ein, zweimal blinzelte er sie an, dann drehte er die Augen wieder hinab und massierte mit dem Daumen vorsichtig um die Stelle rum, das Minzöl machte den Rest und wärmte Haut und Muskeln und Gelenke. Jede Bewegung war sehr ruhig und ziegerichtet – er schien genau zu wissen, was er machte, selbst wenn er nur die massierende Bewegung von 'im Uhrzeigersinn' zu 'gegen den Uhrzeigersinn' wechselte. Zwei Atemzüge lang, sagte er dazu nichts, dann hatte die Stille Rin bereits dazu bewegt, sich abzulenken. Tetsuya nickte leicht auf die Frage, ob es okay war. „Hai.“ Natürlich war es okay. Was sollte auch dagegen sprechen. Das blau lag weiter konzentriert auf ihrem Fuß, immer mal wieder fing er mit den Fingerspitzen ein par der an der Oberfläche liegenden Tropfen des Öls auf und machte weiter – nicht nur an der schmerzenden Stelle sondern verteilt am ganzen Fuß – zuckte allerdings zusammen, als sie aufstöhnte und sah sie stumm an – so das man die Verwirrung im ersten Moment kaum sah, außer man sah eine Weile in seine Augen. Er wog ab ob das nun Schmerz war oder nicht, weswegen automatisch und förmlich gleichzeitig auch von ihm ein 'Entschuldigung' kam ehe er lächelte. Er lächelte! Wegen des Gleichzeitig Redens natürlich.

Rin konzentrierte sich wieder darauf ihre Nägel zu lackieren und nach ein paar Momenten Stille, durchbrach er sie dann erneut. Seine Bewegungen waren zum erliegen gekommen und der Blick hob sich langsam, so das er sie direkt ansah. „Können wir uns auf etwas einigen?“, wollte er schließlich wissen und holte einmal ruhig Luft, als sie dies bestätigt hatte. „Du kannst dich darauf verlassen, das ich dir immer ehrlich sage, was ich denke.“ Und da er schon bewiesen hatte, das er wirklich ehrlich war, konnte man davon ausgehen, dass er das ernst meinte. „Ich mag dich wirklich.“, hängte er schließlich noch dran und senkte den Blick wieder. Die Fingerspitzen verharrten über der Wasseroberfläche und er sah sie wieder an. „Sehr sogar.“, das war etwas leiser gesagt, als der Rest auch wenn er generell niemand war, der laut sprach – schon gar nicht in geschlossenen, kleinen Räumen. Und das blau verharrte in ihren Seelenspiegeln, in welche er auch gesehen hatte, als er das sagte, als würde es dadurch einfach noch direkter werden, als es so schon war.


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BeitragThema: Re: Another Misdirection Part 2   Mi Sep 16, 2015 10:28 pm

Egal in welcher Situation, Tetsuya schien immer die Ruhe weg zu haben. Das er auch anders konnte, konnte sich Rin eigentlich nicht vorstellen. Während sie den dunklen Lack auf den Nagel ihres Zeigefingers auftrug, hielt sie kurz inne und schaute zurück in das helle Blau seiner Augen. „Ich bin es nicht gewohnt, dass die Leute um mich herum die Wahrheit sprechen. Nein, dass ist auch nicht ganz wahr. Ich bin es viel mehr nicht gewohnt, dass man mich nicht einfach fallen lässt.“ Man konnte deutlich heraus hören, dass sie in ihrem Leben schon mehr als eine schlechte Erfahrung gemacht hatte.
Während Tetsuya weiter sachte mit seinen Fingern ihren Fußballen massierte und vermutlich ihre Worte sacken ließ, entschied er sich plötzlich seine Aussage noch einmal mit persönlichen Gefühlen zu bestärken. Wieder sah Rin auf, dieses Mal jedoch deutlich hilfloser und erschrockener als noch zuvor. Er mochte sie, er mochte sie sogar sehr? Kein Wunder, dass bei diesen Worten ihr Gesicht an röte kaum zu übertreffen war. In ihrem Bauch zogen sich ihre Eingeweide nervös zusammen. Es fühlte sich für sie so an, als würden hunderte Schmetterlinge plötzlich beginnen mit den Flügeln zu schlagen. „Ich mag dich auch total gern.“ Ihre Worte waren von der Lautstärke her sogar als noch leiser einzustufen als die Seinen.

Sofort blickte sie beschämt zurück auf ihre Hand und zeichnete scheinbar konzentriert die Konturen ihres Daumens nach. Seine Berührung, seine Worte. Das Kribbeln wollte gar nicht aufhören. „Magst du heute Abend hier bleiben? … ic-ich könnte dir vielleicht noch Reis kochen, als Wiedergutmachung für das weggeworfene Essen.“ Sie stellte das kleine Gefäß mit dem Nagellack beiseite und hielt die frisch bearbeitete Hand zur Seite weg, so das diese trocknen konnte. Mag er so etwas überhaupt? Sie dachte an ihren Nagellack.


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Tetsuya Kuroko

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BeitragThema: Re: Another Misdirection Part 2   Mi Sep 16, 2015 11:05 pm

Das täuschte. So ruhig wie er nach außen schien, war er in seinem Inneren gar nicht – er hatte lediglich gelernt kontrolliert zu reagieren und das Innere nicht im Äußeren zu spiegeln. Zumindest solange die Gefühle nicht überhand nahmen. Mit jedem Atemzug atmete er tief das Minzöl ein, das die Lungen frei machte wie kaum was anderes. Wenn man sich an den intensiven Geruch erst einmal gewöhnt hatte, dann merkte man es kaum noch – außer man atmete tief – dann war es wie ein frisches, scharfes Kaugummi, das einem vorgaukelte man atmete Eisluft ein. Das blasse Blau seiner Augen lag weiter auf ihrem Antlitz, als sie so rot wurde und das leichte Lächeln ließ die Mundwinkel weiterhin oben, vor allem, als sie das erwiderte. Vorsichtige Worte, leise gesprochen. Es war ein wenig, wie das Vorantasten eines Blinden, der nicht sicher war, ob er in diese Richtung gehen konnte oder im nächsten Moment gegen eine Wand lief – und wer lief schon gerne gegen Wände?

Als sie sich wieder auf ihre Hand konzentrierte, tauchten die Finger auch wieder in das Lauwarme Wasser und wieder blieb das Öl an seinen Fingern haften, als er sie zurück zog und erneut auf ihren Fuß wandern ließ. Vermutlich fühlte sie das Brennen der Haut kaum – sie war in ihrem Metier wohl die schmerzenden Füße gewöhnt, so wie er kaum die Hitze auf den Fingern und den Handflächen spürte, weil seine Hände es gewöhnt waren, zu brennen. Er hörte ihre Frage und dachte wieder darüber nach. „Ich kann gerne noch etwas bleiben, aber ich muss später nach Hause.“ Wo andere Jungs an der Stelle vermutlich gerne über Nacht geblieben wären und vielleicht irgendetwas versucht hätten, stieß sie bei Tetsuya auf durch und durch gutes Benehmen. Es gehörte sich schlicht und ergreifend nicht, egal wie altbacken das manche betrachten wollten. Sie waren nicht zusammen – und selbst wenn sie es wären gäbe es da vorher ein paar Punkte abzulaufen...Kurz runzelte er die Stirn...worüber dachte er da überhaupt nach? Riko würde ihn töten, wenn er sich von einem Mädchen ablenken ließ. Sie hatte es schon das letzte Mal bemerkt, als er doch müder als erwartet im Training war, obwohl er sich echt Mühe gab und fleissig trainierte. „Hast du denn Hunger? Für mich alleine Reis machen ist nicht nötig.“ Ne, außerdem war alleine essen eh doof – er hatte ja noch die Yakitori Spieße. „Wir können ja einen Film gucken oder so..“ Zusammen Hausaufgaben machen würde sie nun sicher nicht gerne hören!


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BeitragThema: Re: Another Misdirection Part 2   Mi Sep 16, 2015 11:19 pm

Wenn er ihr vorgeschlagen hätte: Lass uns doch zusammen Hausaufgaben machen, wäre sie vermutlich aus allen Wolken gefallen – etwas das noch schneller die Stimmung tötet, konnte es gar nicht geben. So blickte sie ihm ruhig an und beobachtete, wie er zärtlich ihren Fuß massierte. Daran könnte ich mich wirklich gewöhnen, es fühlt sich klasse an. Obwohl sie in ihrer Sportbranche durchaus des öfteren eine kleine Massage gebrauchen könnte, waren solche Aufmerksamkeiten eher selten. „Musst du das? Ich könnte dir wirklich einen Futon ausrollen, das macht mich nichts.“ Es war schon irgendwie süß, wie sie ihn zum bleiben überreden wollte, hatte sie vielleicht 'schmutzige' Hintergedanken? Indirekt eventuell schon, wobei sich ihr Plan eher bei Phase 2 als Phase 3 aufhielt.

Als er ihre Frage mit einer Gegenfrage beantwortete, zuckte Rin kurz mit den Schultern. „Eigentlich habe ich fast immer Hunger.“ Sie lachte. „Aber ich kann mir nicht leisten viel zu essen, ich muss leicht bleiben. Umso leichter ich bin, desto besser sieht mein Tanz aus. Ich wette, selbst du könntest mich beinahe mit einem Arm anheben. Du siehst, es macht viel aus, wenn man nicht schwer ist.“ Sie war für ein japanisches Mädchen ohnehin relativ groß und überragte Altersgenossinnen wie Rin oder Momoi um einige Zentimeter.

Vorsichtig würde sie ihren Fuß zurückziehen und sich mit einem sachten Nicken bedanken. „Danke für die Massage... das war wirklich süß von dir. Wenn ich dir mal etwas gutes tun kann und du etwas entspannen willst, musst du es einfach sagen. Ich zahle meine Schuld stets zurück!“ Das tat sie wirklich, auch weil es unhöflich war nur zu nehmen, aber nie zu geben. „Was für ein Film schwebt dir denn vor? Ich habe im Grunde keinen hier liegen, wir müssten also TV gucken.“ Dachte wirklich nur sie das ein Film jetzt das uninteressanteste wäre, was sie machen konnten?


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BeitragThema: Re: Another Misdirection Part 2   Mi Sep 16, 2015 11:33 pm

Ich kann nicht einfach von zu Hause wegbleiben. Ich bezweifle zwar das meine Mutter etwas merkt aber wenn etwas ist und ich bin nicht da. Ich möchte ihr keine Sorgen machen. Und wenn ich ihr erzähle das ich bei einem Mädchen schlafe...“ Neeeh. Das haut nicht hin. Und Lügen kam, ganz offensichtlich, auch nicht in Frage. Wie verwunderlich. Er hatte seine Pflichten und schien das auch ziemlich ernst zu nehmen. Ei wenig bleiben, okay, wieder die Ganze Nacht weg bleiben . Nicht okay. War das letzte Mal auch nicht okay – das war einer der Gründe weswegen er abgehauen war - aber mit einem 'das letzte Mal ging es auch' käme man bei ihm auch nicht weiter. Ausnahmen sollten nicht die Regel werden. Beim Thema Essen sah er sie an und neigte den Kopf etwas zur Seite, sagte aber nichts. Es gab auch Dinge, zu denen er nichts sagen konnte. Er selbst hatte auch nicht immer auf gesündestem Wege den Weg seiner Leidenschaft geebnet – und ein paar Entbehrungen gehörten dazu. Solange sie es nicht übertrieb...und zumindest in dem Punkt schien sich Rin sehr, sehr gut selbst einschätzen zu können. Zumindest war das bisher sein Eindruck.

Als sie ihren Fuß wegziehen wollte, hielt er diesem an der Hacke fest und nahm das freie Handtuch um den Fuß zu trocknen und das Öl wegzureiben recht vorsichtig. Erst dann konnte sie ihren Fuß zurück ziehen und er kümmerte sich um seine Hände. Minzöl in den Augen oder an den Lippen war wirklich schlimm! „Keine Ahnung. Ich gucke selten fern.“ Selten ...eigentlich nie. Manchmal, wenn seine Großmutter etwas guckte, saß er dabei und sah ein wenig mit. Meistens waren das TV Show's über die sie gackerte...“Aber ich dachte, es wäre ein besserer Vorschlag, als sich auszuschweigen.“ Er ging tatsächlich nicht davon aus, dass sie Spiele hier liegen hatte. Das machte er zuweilen ganz gerne mit seinen Eltern. Brettspiele spielen. „Warte, ich bring das kurz weg. Und schone deinen Fuß.“ Damit meinte er wohl, dass sie jetzt nicht groß anfangen sollte hier rumzulaufen. So nahm er das gebrauchte, gefaltete Handtuch, auf dem ihr Fuß lag, das Handtuch, dass er zum trocknen genommen hatte und nachdem er das Minzölfläschchen zurück in die Packung gesteckt hatte und ene wieder in die Tüte legte, räusperte er sich. „Ich hab auch Tapeverband gekauft, wenn du ein frischs möchtest. Wäre nicht verkehrt.“ Aber das war ihre Entscheidung. Er schnappte sich nun erst einmal die Wasserschüssel mit dem restlichen Öl und ging mit diesem und den handtüchern unter dem Arm ins Bad, entsorgte das Wasser und packte die Handtücher in den Korb ehe er sich die Hände gründlich wusch und zurückkehrte..

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BeitragThema: Re: Another Misdirection Part 2   Mi Sep 16, 2015 11:45 pm

Sie senkte beschämt den Blick. Die Tatsache das er sich erklären musste, war eigentlich schon peinlich genug, doch das er vermutlich dachte, dass sie es sonst nicht verstehen würde, übertraf dies noch einmal. Natürlich konnte er nicht einfach ohne ein Wort zu sagen von zuhause wegbleiben, ganz besonders nicht in seinem Alter. Wären ihre Eltern anders, hätten sie sich vermutlich genau solche Sorgen gemacht, wie es seine Mutter tun würde, wenn ihr auffiel, dass ihr Sohn nicht da war. „Tut mir Leid, ich wollte dich nicht irgendwie bedrängen.“ Mit den Händen zog sie automatisch den Gürtel ihres Bademantels enger, so das dieser noch einmal gesichert fest um ihren Körper hing.

Gerade wollte sie ihren Fuß wegziehen, doch ganz so einfach machte er es ihr nicht. Anstatt aber etwas zu sagen, kommentierte sie seine Fürsorge lediglich mit einem Lächeln. „Ich gucke auch nie Fernseher.“ Sie hatte einen, doch gerade mal eine Hand voll Sender eingestellt – wozu brauchte man das Ding heutzutage auch? Es gab ja das Internet. „Anschweigen ist doof.“ Auch wenn ich dich gerne ansehe. Das tat sie wirklich und langsam aber sicher schien sie sich dies auch eingestehen zu wollen. „Jawohl Doktor Kuroko!“ Sie salutierte im Sitzen und gab seiner Aufforderung nach sich nicht zu viel zu bewegen. Deswegen schritt sie lediglich rüber auf das Sofa, wo sie sich ohne weitere Anstrengungen niederlassen konnte, um geduldig seine Rückkehr abzuwarten.

„Danke noch mal.“ Sagte sie gleich, als er in das Zimmer eintrat. „Und ja, wenn du mir ein neues Tape umbindest, wäre ich dir dankbar.“ Sollte er dies tun und sich dafür neben sie aufs Sofa setzen, würde sie ihm ganz automatisch das Bein hinhalten. Dabei rutschte ihr langer Bademantel so zur Seite, dass man Ihre Haut beinahe bis zu Mittel des Oberschenkels bestaunen konnte. „Erzähl mir ansonsten doch mal etwas über deinen Basketball … wie bist du dazu gekommen? Was hast du für Freunde? Gibt es Fächer in der Schule die du hasst? Hast du eine Freundin? Wie sind deine Eltern so? Was magst du nach der Schule machen?“ Das waren zwar alles Smalltalkfragen, doch irgendwie wollte sie ihn besser kennen lernen, auch solche Dinge wissen.


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BeitragThema: Re: Another Misdirection Part 2   Do Sep 17, 2015 12:26 am

Tetsuya setzte sich also zu ihr auf die Couch und machte ihr ein neues Verband drum während er ihr in Ruhe auf die Fragen antwortete. Gerade die Geschichte zu seinem Basketball war eigentlich zu umfangreich, als dass sie mal eben hätte erzählt werden können und so erfuhr sie an diesem Abend von seinem kindheitsfreund Shigehiro Ogiwara, mit dem das Ganze angefangen hatte, von seinem Weg in der Teikō Junior High, wo er als eher schlechter Spieler weit entfernt von der Hauptgruppe angefangen hatte aber dank Akashi seine Fähigkeiten entfalten konnte und schließlich Teil der Wundergeneration wurde und wie er den Punkt erreichte, an welchem sie aktuell noch stand – das leb- und lieblose folgen einer eins geliebten Leidenschaft. Und wie er den Mut wieder gefasst und seinen Weg gefunden hatte.

Vielleicht war dass mehr als sie hören wollte, aber er hatte keine Probleme damit ihr den Weg im groben zu erklären, wie er dahin gekommen war, wo er nun stand, auch wenn er viele, vor allem persönliche Dinge außen vor ließ. Das seine Freunde in erster Linie aus den Menschen bestanden, mit denen er seine Leidenschaft teilte war nun auch wenig verwunderlich und seine besten Fächer waren Geschichte und Erdkunde aber so ein Fach das er wirklich hasste, hatte er nicht...Und eine Freundin hatte er auch nicht, seine Eltern waren liebevolle Menschen und am meisten trainierte er nach der Schule, machte Hausaufgaben oder half seiner Mutter im Alltag. So viele Dinge....

Aber schließlich wurde es doch schon ziemlich spät und ein Blick auf sein Handy ließ Kuroko aufschrecken. Er hatte völlig die Zeit aus dem Auge verloren und es war ja auch nicht nur er, der redete, denn Rin konnte das auch ganz gut – besser als er vermutlich. Nun auf jeden Fall wurde es Zeit das er sich auf den Heimweg machte und obwohl er eigentlich wollte, dass sie sitzen blieb, ließ er sich zur Tür begleiten. Draußen schlüpfte er in seine Schuhe und stützte sich mit einer Hand an den Türrahmen, als er sich noch einmal zu ihr drehte. „Es war ein schöner Abend.“ Und das meinte er ehrlich. Sie haben sich gut unterhalten - und das war wirklich schön. Alles in allem trotz ihres Missglückes ein angenehmer Abend, aus seiner Perspektive. „Naja, wir sehen uns dann...in der Schule...“, meinte er vorsichtig und die Mundwinkel zuckten wieder ein wenig hoch. „Und halt deinen Fuß still....“ Auch wenn er glaubte, dass ihr das ziemlich schwer fiel.

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BeitragThema: Re: Another Misdirection Part 2   Do Sep 17, 2015 8:03 pm

Während die Beiden also auf der Couch saßen und sich unterhielten, bekam Rin von Tetsuya ein neues Tape angelegt. Der blauhaarige Junge war an sich eigentlich der eher schweigsame Typ, doch bei gewissen Themen konnte er reden wie ein Wasserfall. Konzentriert und aufmerksam lauschte das junge Mädchen seinen Erklärungen und Geschichten. Im Großen und Ganzen war er schlussendlich nur ein ganz normaler Junge.

Irgendwann sah Tetsuya allerdings auf die Uhr und stellte erschrocken fest, dass er nun langsam nachhause musste. Auch wenn sich Rin auf seine Anweisung hin schonen sollte, ließ sie es sich nicht nehmen, ihn zumindest bis zur Haustür zu begleiten. Ihr grauer Bademantel wehte dabei herrlich um ihre Beine – irgendwie komme ich mir wie eine Kaiserin vor!
An der Tür kam schließlich der traurige Part des Abends. „Ja, fand ich auch – wir können gerne wieder etwas machen.“ Sie neigte den Kopf leicht zur Seite. „Also nach der Schule, wenn du Zeit hast.“ Spätestens jetzt wusste sie ja, wie extrem der Basketball ihn einspannte und da wollte sie natürlich auch nicht zwischen grätschen. Japan war ein sehr schnelles Land, selbst bei jungen Menschen war die Woche dicht verplant und für Zweisamkeit blieb deutlich weniger Zeit als im Westen. „Ja, ich lege mich gleich hin, dann geht’s meinem Fuß auch sicher morgen wieder besser.“
Wo wir gerade beim Thema Schnelllebigkeit waren. In dem Moment, wo Tetsuya plötzlich zum gehen ansetzen wollte, trat Rin ganz überraschend einen Schritt nach vorne, legte die Hände an seine Wangen und schenkte ihm einen vorsichtigen, sachten Kuss. So richtig schien sie nicht zu wissen, was sie da tat, doch zumindest trafen ihre Lippen die Seinen.


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BeitragThema: Re: Another Misdirection Part 2   Di Sep 22, 2015 10:05 pm

Ja, ein ganz normaler Junge, der sich manchmal etwas abnormal zu verhalten schien. Nachdem er in seine Schuhe geschlüpft war, die Hand an dem Türrahmen, sah er wieder zu ihr und verabschiedete sich. Wie meistens sah er still aus, als er diese Worte vernahm, aber wenn sie gut hinsah, sah sie das Lächeln durchaus in seinen Augen. Nach ihrem Vorschlag, nach der Schule was zusammen zu machen, kam von ihm ein leichtes seitliches Nicken. Ja, wenn das Training, Haushalt, Hausaufgaben und andere Pflichten nicht im Weg standen, auf jeden Fall. Aber das wusste sie selbst, darum sparte er sich die Worte einfach. „Bestimmt.“, bestätigte er ermutigend ihre Worte, bezüglich ihres Fußes und wollte sich gerade mit der Hand vom Türrahmen wegschieben, da machte sie schon einen Schritt nach vorne und haftete sich kurz und zart gegen seine Lippen. Die Augen des blauhaarigen blieben weit offen und kurz wirkte es, als würde das schwarz der Pupillen sich deutlich weiten – was aber auch daran liegen konnte, dass sie mit dieser Bewegung dem Licht, das aus der Wohnung auf ihn gefallen war, verschwand.

Was man nicht sah war allerdings sein Herz, das schlagartig schneller schlug. Ob er die Bewegung hatte kommen sehen? Eigentlich war er weder im Umgang mit Mädchen blind und dämlich, noch hatte er schlechte Reflexe aber ob er das vorausgesehen hatte? Ein leichtes Schlucken brachte den Kehlkopf kurz in Bewegung. Zum Glück verlief  Riemen seiner Tasche schräg über die Brust, sonst wäre sie vielleicht jetzt gefallen und ganz gleich ob er es hatte kommen sehen oder nicht – als sie die erste Bewegung machte, die sie hätte weichen lassen, zuckte seine Hand hoch und legte sich seitlich an ihren Kopf, so das der Handballen fast auf ihrem Ohr lag. Er hielt sich nicht gewaltsam da, absolut gar nicht. Entweder reichte die Geste um zu verhindern, dass sie wich, oder eben nicht denn weder zog er sie ran, noch schob er sie weg. Das Herz des Jungen tobte derweil in seiner Brust, obgleich es dafür nach außen nicht viele Anzeichen gab.  War sie noch einen Moment an seinen Lippen geblieben, hatte er sich ein wenig mehr gegen jene gelegt, nur vorsichtig, nur leicht aber spürbar.  

Erst nach wenigen Momenten wich er ein Stück und ließ die Hand streichend sinken, so das seine Fingerspitzen ein wenig durch das dunkle Haar glitten. Da war ein gewisser Rotschimmer auf seinen Wangen, definitiv und sein Blick hatte sich ein wenig geändert aber er wirkte immer noch sehr ruhig – wie er eben immer wirkte. „Schlaf gut...“, klang es etwas leiser als zuvor – und Tetsuya war schon so nicht dafür bekannt, wirklich laut zu sprechend. Kaum hatte er das ausgesprochen, machte er einen vorsichtigen Schritt zurück und noch einen und noch einen … und wär beinahe Rückwärts die Treppe runter geflogen, fing sich aber schnell genug, drehte um und verschwand nach unten. Naaw so schüchtern!

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BeitragThema: Re: Another Misdirection Part 2   So Sep 27, 2015 8:59 pm

Gerade als sie weichen wollte, spürte sie die Hand Tetsuyas, die wie ein mahnendes Verbot verhinderte, das dieser schöne Moment vorzeitig endet. Mit einem zufriedenen Lächeln legte sie sich ein wenig mehr in den Kuss hinein. Sie rutschte mit ihren Händen an seiner Brust hinunter und griff in den Stoff seines Shirts – du riechst so gut. Es war ein unglaublich befriedigendes Gefühl zu wissen, das der Wille nach Zärtlichkeit von Beiden ausging. Mit jeder Sekunde in der ihre Lippen sich berührten, nahm das angeregte Kribbeln in ihrem Körper zu. Wie kleine, elektrische Wellen schwang die Erregung durch ihren Leib und fokussierte sich in dem unteren Teil ihres Bauches. Erst als der Kuss langsam endete, dran ein leises seufzen aus ihrem Mund. Ihre geschlossenen Augen begannen sich langsam wieder zu öffnen, so das sie ihn aus ihrem hellen Iriden heraus ansehen konnte.

Als Tetsuya einen Schritt zurück wich, trat auch Rin einen nach hinten. Das liebevolle Lächeln ließ sie sich allerdings nicht nehmen. Anstatt ihm nun irgendwelche verliebten Blicke entgegen zu werfen, nickte sie auf seine Aussage nur knapp und sprach mit ebenso ruhiger, dennoch relativ neutraler Stimme: „Du auch, bis Morgen.“
So verschwand er im Treppenhaus und verließ seine Klassenkameradin für den heutigen Tag.
Rin für ihren Teil schloss die Tür zu ihrer Wohnung und ging beinahe leichtfüßig in Richtung Schlafzimmer. Auf dem Weg dorthin schaltete sie noch die angeschalteten Lichter aus, so das es am Ende nur in ihrem Zimmer hell war. Ein kurzer Blick ging zu dem Tablett mit ihren Schlafpillen und den Zigaretten. Sie wusste nicht genau wieso, doch gerade war ihr weder nach Rauchen, noch hatte sie das Gefühl das sie sich unter Drogen setzen musste um die heutige Nacht zu überstehen.

Anstatt sich also auf ihre Pillensammlung zu verlassen, warf sie lediglich die Notwendige ein, rollte sich unter die Decke ihres Futons und umarmte ihr Kissen so, als wäre es der blauhaarige Junge, der noch zuvor in ihrer Wohnung gesessen hatte. Mit einem warmen Gefühl im Bauch, schlief sie schließlich ganz ohne pharmazeutische Hilfe ein – Tetsuya sei Dank!

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