Kuroko no Basuke RPG
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 Another Misdirection

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Tetsuya Kuroko

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BeitragThema: Another Misdirection   Mi Aug 05, 2015 11:44 pm

 
Rin & Tetsuya
Turnhalle Seirin

Abends,

14th

April 2015

Die Sporthalle in der Nähe der Seirin High, die von der Schule für Sport und Clubs benutzt wird, stand inzwischen leer, doch das Licht brannte noch. Rin hatte schon am Vortag ein Zettelchen von Tetsuya auf ihrem Tisch gefunden, wann immer er ihr das auch hingelegt hatte, denn sie hatte den Tisch eigentlich nicht verlassen...auf dem Zettel stand, das sie  um 20 Uhr in die Turnhalle kommen solle, so es ihre Zeit zu ließe und das sie ihre Tanzsachen mitbringen möchte. Die Schrift war unverkennbar und natürlich war auch der Name unter dieser Nachricht zu finden. Würde sie erscheinen? Wenn ja, Tetsuya erwartete sie bereits, selbst noch immer im Trikot von der nachmittäglichen Trainingsrunde...

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BeitragThema: Re: Another Misdirection   Do Aug 06, 2015 1:38 pm

Der Ball schlug ein paar Mal auf dem harten Hallenboden auf. Beim letzten Mal holte er so stark aus, das der Hall sich vermutlich sogar durch die geschlossene Tür drängte und der Ball schluderte zu Boden und sprang wieder in die Höhe. Kuroko hielt ihn nicht auf sondern ließ ihn in die Höhe schnellen, während der reche Arm langsam zurück wich, sich der Ellenbogen wie eine Lanze in die Luft bohrte und als der Ball erneut zu fallen begann fixierte Kuroko das stabile Rund und ergriff ihn. Während er den Ball mit erstaunlicher Wucht von sich wegdrücken wollte, drehte er das Handgelenk, der Ball rutschte rollend über seine Fingerflächen und der Arm schoss ohne widerstand nach vorne , was bedeutete das er sich leicht vor neigte und der Ball mit seiner vollen Wucht gegen seine Nasenwurzel und die Stirn schlug und er sich selbst außer Gefecht setzte. Mit einem Rumms lag der schlanke Junge auf dem Rücken und Ball prallte von der Wand der Turnhalle ab, denn er hatte immer noch ein wenig Schwung drauf, und landete auf Kurokos Kopf – again... Schachmatt. Mit drehenden Kreiseln in den Augen lag er auf dem Hallenboden und hielt ein paar Momente die Luft an ehe er seine Lungen mit frischen Sauerstoff füllte und seufzend wieder ausatmete. Nach zwei, dreimal blinzeln war dann auch das helle blau wieder völlig da und Kuroko richtete sich auf – mit einem tollen, roten, gepunkteten Abdruck auf der Stirn und der Nasenwurzel. Machte sich auf seiner blassen Haut besonders bemerkbar...Mit den Schweißbändern wischte er sich über die rechte Kieferhälfte und schwang sich wieder auf seine Füße...Das gehörte dazu. Wenn man lernte, passierten eben auch mal Fehler. Nur daraus lernte man schließlich.  

Die hellblauen Augen schweiften zur Uhr während er über den Hallenboden ging und den Basketball ansteuerte...Hm. Ob sie auftaucht? Er wusste es nicht. Er wusste auch nicht genau ob sie heute nicht vielleicht Training hatte. So beugte er sich zum Ball runter und sah abwartend zur Tür. Eigentlich war er wirklich nicht ungeduldig aber irgendwas in ihm war es doch...er hatte sich überlegt, wie er ihr helfen könnte. Warum? Weil Kuroko nicht zusehen mochte, wenn sich eine Klassenkameradin ins Unglück stürzte...Sie mochte keine Spielerin sein aber Kuroko's Wesen begrenzte sich nicht nur auf den Basketball.  Da er noch immer allein in der Halle war dribbelte er wieder und drehte sich zum Korb. Er stand fast an der Freiwurflinie und neigte den Kopf zur Seite. Gerade als er dazu ansetzte die Arme zu heben um zu werfen, hörte er die Tür und drehte sich um....Seine Erscheinung war noch weniger beeindruckend, als wenn er normal angezogen war. Das helle Trikot mit der 11 auf der Front, die dazugehörige kurze Hose und weißen Sportschuhe...aber trotzdem übersahen die meisten ihn. Man sagte manchmal sogar, es würde ein Geist in der Turnhalle spielen, denn oft schaute mal jemand rein und sah ihn einfach nicht weil selbst der Korb, die Linie auf dem Boden, die Lampen der Turnhalle mehr Präsenz hatten als er. Darum stand er auch schon einmal plötzlich im Dunkeln hier. Der Hausmeister hatte das Licht ausgemacht, weil keiner in der Halle war...er hatte sich zu Tode erschrocken, als Kuroko von innen plötzlich an der Türstand während er abschließen wollte. Aber gut...er war es ja gewöhnt...

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BeitragThema: Re: Another Misdirection   Do Aug 06, 2015 3:29 pm

Als sie am nächsten Morgen aufwachte, blickte sie sich zunächst etwas irritiert in ihrer Wohnung um – Kuroko hatte sich raus geschlichen und war schon auf dem Weg zur Schule? Über seinen Zettel, der ungewöhnlich viel Emotionen zeigte, musste sie etwas schmunzeln. Er hätte mich auch einfach aufwecken können. Sie rieb sich angestrengt über die müden Augen und griff beinahe blind zu ihrem Tablett. Um Fit zu werden brauchte sie jetzt erst einmal zwei, drei Koffein Tabletten und einen großen Schluck Leitungswasser. Nach einer kleinen, morgendlichen Dusche und dem anziehen ihrer Schuluniform – weiß stand ihr absolut nicht – ging es dann schließlich auch los Richtung U-Bahn-Station. Später während der Schule war sie zwar voll und ganz am Unterricht beteiligt und passte auch anständig auf, für Melden oder gar nach vorne gehen, fehlte ihr allerdings die Lust und Kraft.
Irgendwann im Laufe der Woche, lag dann am Vormittag eine kleine Notiz auf ihrem Platz. Selbst jetzt wo sie wusste das sie mit Tetsuya in eine Klasse ging, war es so als wäre er nicht da – komischer Junge, er ist wie ein Geist. Dann wurde es Abend …

„Du bist nicht sonderlich gut im Basketball spielen, oder?“ Sie hatte ihn schon eine ganze Weile vom Gang aus beobachtet. Wenn man wusste, das Kuroko da war, dann war es manchmal auch gar nicht so schwer ihn zu entdecken. Und doch wirkt es so, als würde nicht er mit dem Ball, sondern der Ball mit ihm spielen. Rin trat aus dem dunklen Flur in die Sporthalle, nur in ihren Rückenfreies Ballettoutfit, eine weiße Strumpfhose und ihren Ballerinas gekleidet. Ihr kurzes Haar hatte sie zu einem Dutt zusammengebunden. „Da bin ich, wie du bestellt hast.“ Sie wusste nicht wirklich wieso sie gekommen war, aber irgendwie schien es ihr nach gestern nur höflich. Die große Tasche, die sie in der rechten Hand hielt, wurde an den Rand des Platzes gestellt. „Du bist wirklich ganz schön dünn.“ musste ausgerechnet sie sagen. „Aber es hat sicher einen Grund das du ihm Team spielst, oder?“ Reden konnte sie auch.



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BeitragThema: Re: Another Misdirection   Do Aug 06, 2015 10:31 pm

Als sie ihn ansprach, drehte sich der Kopf weiter, von der Haupttür weg zu ihr und damit drehte sich auch der Körper etwas. Der Ball wurde in beide Hände gelegt und gesenkt, so das er auf Bauchhöhe schwebte.  Ihre Worte lösten keine sonderliche Mimik aus – wie sooft, aber seine Stimme klang sanft, nicht so als würde er es persönlich nehmen. „Nein. „ Nein war jetzt sicherlich ein hartes Wort, aber wenn man von den 90 % Basketball ausging, welche die meisten kannten, war es schlicht die Wahrheit und er hatte keine Scheue davor, die Wahrheit in den Mund zu nehmen. „Nicht diese Art von Basketball...Aber ich liebe diesen Sport...“ Er drehte sich wieder dem Korb zu und hob die Arme mit dem Ball langsam an. Ein tiefes einatmen durch die Nase und ein konzentriertes  ausatmen durch den Mund, dann streckte er die Arme durch und warf. Der Ball flog in einer tollen Linie auf den Korb zu und für die ersten Momente könnte man wirklich glauben, er ging rein, doch stattdessen prallte er an dem metallenen Rahmen des Korbes ab und sprang zur Seite weg ehe er auf dem Boden aufschlug...

Hm...wär ja auch schön gewesen, wenn er jetzt einfach reingegangen wäre! Aber egal. Das war j auch nicht sein Part...Der Ball blieb irgendwo seitlich des Korbes im Aus liegen und er bewegte sich langsam in ihre Richtung. Natürlich kam er nicht umher sie einen Moment zu mustern. Das erste was ihm allerdings auffiel waren weder die ansehnliche Taille, der schlanke Bauch oder der hübsche Hals sondern das sie viel zu dünn wirkte...er bekam das Verlangen mit ihr Fast Food essen zu gehen...Aber darum ging es ja gerade nicht. Okay doch, genau darum ging es hier gerade aber nicht auf dieser Ebene. So sah er in ihre violetten Augen und lächelte einen Moment ganz leicht. „Konbanwa, Tamatsuki-San“  Und wenn ihr Rin lieber war, musste sie das sagen... „Danke..“, meinte er noch zurück, als sie sagte das sie wie bestellt da war und sah an sich herunter...witzig, da dachten sie wohl beide das  gleiche voneinander... „Ja. Ich spiele einen anderen Basketball...als die meisten..“ Aber das war gerade zu viel um es zu erklären...und alleine zeigen konnte er ihr eh nichts..dafür müssten die anderen da sein und das wäre gerade ungünstig. „Wenn du dir irgendwann ein Spiel ansiehst, verstehst du was ich meine...“ Eine indirekte Einladung.

Als er den Blick wieder hob, sah er sie noch einen Moment direkt an, dann ging er in Richtung Tribünen. Sie sah, wie etwas aufleuchtete und ja, das war ein CD Spieler...Und was erklang, war  einfach ein absoluter Klassiker in der Ballettbranche. Vermutlich hatte sie diesen Song in den letzten Jahren hunderte Male gehört...aber hey, er musste sich ja irgendwie mit dem Thema auseinander gesetzt haben...Ohne ein Wort zu sagen, drehte er sich  zur Halle und ging ein Stück weiter rein ehe sein Blick sich auf sie richtete. Ja, er wartete auf sie. Das war eine Stille Aufforderung. Natürlich konnte sie auch einfach Nein sagen oder wieder gehen – ein kleiner Teil in ihm hatte das sogar mit eingeplant weil er nicht sicher war ob sie überhaupt Lust dazu hatte aber er wollte es halt zu mindestens versuchen. Doch erst mal schaute er nur wie sie überhaupt auf diese Situation reagierte.

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BeitragThema: Re: Another Misdirection   Fr Aug 07, 2015 2:48 pm

Unter einem leichten Schmunzeln beobachtete sie seinen Wurf. Von der Art der Ausführung sah das Ganze ja wirklich toll aus, doch treffen tat er trotzdem nicht. Nicht diese Art? Welche Art denn? Was sollte es noch für Arten geben? Sie beließ es dabei und würde zunächst auch kein Kommentar diesbezüglich von sich geben. Manchmal war es ausreichend einen Sport zu lieben, man musste nicht immer gut in ihm sein – wenn sie nur wüsste.

Anders als Mädchen, hatten Jungs immer eine sehr auffällige Art des Betrachtens. Vielleicht lag es daran, das sie es mit deutlich weniger Scheu taten oder Frauen achteten einfach viel mehr darauf, ob man sie ansah oder nicht. Gafft er mich gerade an? Es war ihr nicht direkt unangenehm, im Gegenteil, doch man befürchtete immer direkt eine Bewertung und wer mochte schon schlecht benotet werden? Gefalle ich ihm in diesen Klamotten? Oder hat er mir auf die ... Ganz unterbewusst verschränkte sie den Arm vor den zarten Brüsten. „Wenn ich dir mal zusehe, dann werde ich es ja bemerken. Eurer Coach ist Aida, nicht wahr? Wie kommt das eigentlich, dass ich euch von einem Mädchen trainieren lasst? Sie wirkt nicht gerade wie ein Basketball-Profi.“ Genau wie Rin, unterschätzt auch viele Gegner des Seirin-Teams ihren Coach – ein großer Fehler.

Schließlich hob Tetsuya seinen Blick an und schaute in Richtung Tribüne. Ganz automatisch folgte ihr Blick dem Seinen, so dass sie den CD-Spieler entdeckte und kurz fragend den Kopf schief legte. Das Erklingen der Melodie zauberte ihr dann aber tatsächlich ein kurzes Lächeln auf die Lippen. Das ist beinahe schon ein beleidigendes Klischee. Vorsichtig schaute sie zu ihm zurück. „Willst du etwa das ich für dich tanze? Ich hab ja gar nicht gewusst das ich dir so gut gefalle.“ Als sie diesen Satz ausgesprochen hatte, begann sie sofort ihn wieder zu bereuen. Irgendwie konnte sie sich seine Antwort schon denken – nein, tust du nicht. Drop!
Nichtsdestotrotz hatte Tetsuya sein Ziel erreicht, Rin folgte ihm tatsächlich in die Halle.





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BeitragThema: Re: Another Misdirection   Fr Aug 07, 2015 3:44 pm

Das blau lag wieder regungslos in ihren Augen, als ein leichtes Nicken ihre erste Frage beantwortete. Ja, Riko Aida war ihr Coach. „Sie weiß was sie tut und wir vertrauen ihr.“ War die Antwort auf die zweite Frage und es klang so natürlich und selbstverständlich, das man es nicht einmal anzweifeln konnte. Er blinzelte und hakte das Thema Basketball damit ab – denn darum war er nicht da und darum hatte er sie nicht hergebeten. Er hatte nur die letzte Stunde des Wartens genutzt um zu üben. Als er sich von der Musik weg- und in die Halle hinein bewegte wartete er auf sie und bekam den entsprechenden Spruch. „Nicht für mich.“, antwortete er erst nur und schien den zweiten Teil ihrer Worte einfach zu ignorieren. Ob nun aus Höflichkeit oder aus anderen Gründen, sei einfach mal dahin gestellt.

Du hast gesagt, du hast seit Jahren nicht mehr getanzt und warst glücklich dabei...“ Ja, das hatte er sich gemerkt. Und offenbar hatte es ihn auch interessiert, sonst würde er das wohl nicht wieder zur Sprache bringen. „Woran denkst du, wenn du auf der Bühne stehst und tanzen -musst- ohne das es dich erreicht?“ Er sah sie direkt an. So ein scheuloser, direkter und tiefgreifender Blick, das es fast schon unangenehm werden konnte, ihm stand zu halten. Viele Menschen sahen heutzutage nicht mehr in die Augen der anderen. Sie hoben den Blick, schaute kurz und brachen ihn wieder ab. Kuroko nicht. Er sah immer voll konzentriert zu demjenigen, mit dem er sprach und den er erreichen wollte. Sie kam im übrigen nicht wirklich zum Antworten, denn bevor sie es tat, redete er weiter. „Denkst du an die nächste Zigarette? Das Ende des Aktes? Oder vielleicht an die nächste Drehung, den nächsten Schritt, den du machen musst?“ Es klang vielleicht ein wenig aggressiver, aber er wollte ja auch eine Reaktion hervorrufen. Egal ob sie sich persönlich angegriffen fühlte oder verletzt oder eingeschüchtert. Er beobachtete...

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BeitragThema: Re: Another Misdirection   So Aug 09, 2015 12:25 am

Warum auch immer, doch die Bestätigung Tetsuyas beruhigte sie irgendwie. Die Jungs vertrauten einem weiblichen Coach voll und ganz und schienen, trotz der männlichen Dominanz dieses Sports den Rat einer Frau zu schätzen – es gibt also noch Hoffnung. „Bei uns ist das genau umgekehrt. Mein Trainer ist männlich. Das mag im ersten Moment so wirken, als wären wie dem Ganzen gegenüber genau so offen wie ihr, doch die Wahrheit sieht anders aus. Männliche Trainer sind höher angesehen, man traut den Frauen zwar zu gut im Ballett zu sein, doch wenn es um die Disziplin als Lehrer geht, stehen Männer im Klischee immer noch weiter oben.“ Doch dieses Thema sollte eigentlich gar nicht zu dem Ihren werden, es war Unsinn sich jetzt über Gleichberechtigung aufzuregen. „Nicht für dich?“ Fragte sie mit gespielten Schmollmund. „Also hast du noch andere Zuschauer organisiert? So war das aber nicht abgemacht.“ Sie wusste ja wie er es meinte, dennoch hatte sie den Drang ihn zu necken – wieso in drei Teufelsnamen auch immer!

Die Beiden betraten die Halle und sogleich begann Kuroko damit seine Absicht zu erklären. Rin hatte ihre Arme hinter dem Rücken verschränkt, wobei sie im stehen die Beine überkreuzte. Ihr Kopf war leicht seitlich geneigt, doch ihre Ohren verfolgten trotzdem Interessiert der Ausführung. „Auf der Bühne denke ich daran was ich alles für Figuren und Bewegungen zu machen habe, um meine Aufgabe zu erfüllen. Bei einem Auftritt spiele ich den Skript so ab wie er auf dem Zettel steht, seelenlos und leer und bei einem Wettbewerb tanze ich so, dass es immer reicht um mein Gegenüber zu schlagen. Man hat mir ...“ plötzlich wurde ihre Stimme leiser, beinahe so als war ihr dieses Geständnis unangenehm. „... mal gesagt das mein Gesicht sehr leer ist wenn ich tanze und das ein kleines, erhabenes Lächeln meinem Stil viel besser stünde, doch das kann ich nicht.“ Es war nicht einfach die Situation zu beschreiben, trotzdem hoffte sie irgendwie, das er ihr Dilemma etwas nachvollziehen konnte.

„... und hey! So viel rauche ich auch nicht. Auf dem Weg hier her habe ich nur eine Zigarette geraucht. Ich sage ja auch nicht das du ein Perversling bist, wenn du dir eine hübsche Frau nackt vorstells.“ Das Kuroko dies aber vermutlich unterdurchschnittlich oft tat, konnte Rin natürlich nicht wissen – wobei diese Aussage vielleicht doch etwas provokativ war. „Ich denke an alles, du hast Recht, nur nicht an das eigentliche Tanzen. Aber was soll das auch bringen? Was habe ich vom eigentlichen tanzen? Wenn das Hobby der Ernst des Lebens wird und nicht mehr nur zum Spaß dient, ist das eben so.“ Das schien zumindest ihre Ansicht.


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BeitragThema: Re: Another Misdirection   So Aug 09, 2015 10:34 am

Er hörte ihr zu, auch wenn er nichts dazu sagte. Die Aufmerksamkeit war, solange sie redete, bei ihr. Auf ihr sticheln hin folgte ein so stiller Bick, das es einem doch kaum spaß machen konnte ihn zu ärgern. Er reagierte nicht darauf.  Nun aber waren sie da, wo er hin wollte, auch was das Thema betraf und die hellen, blauen Augen  lagen in ihrem. Das mit dem Gesicht...kannte er. Er konnte vermutlich besser nachvollziehen als  ihr klar war...aber gut, solange sie sich nicht mit dem Sport beschäftigte oder wusste von welcher Schule er kam und wer noch von der Teikō Junior High kam würde sie da wohl auch nicht drauf kommen – etwas das sich gleich ändern würde, denn er konnte nicht erklären das er ihre Situation verstand, wenn sie seine nicht kannte... „Ich kann dir da nicht zu stimmen...“ Ach was? Wer hätte das gedacht! Er sagte dies erst, als sie endete. Das war der erste Satz, auf den er Stellung nahm. 'Wenn das Hobby der Ernst des Lebens wird und nicht mehr nur zum Spaß dient, ist das eben so.'  Und das er mit ihr nicht gleicher Meinung war, das hatte er ja schon das letzte Mal gesagt, nur hatte er danach nicht weiter gesprochen. Heute würde er es allerdings tun. Vielleicht nur dieses eine Mal, denn ob sie was ändern wollte oder nicht, lag nicht an ihm..aber selbst wenn es nur das eine Mal war.

Der Zauber hat sich nicht verloren – wie du sagtest. „ Sagte sie? Ja. Sagte sie. Allerdings letzte Woche.  „Er hat sich nur eingesperrt, damit du ihn wieder holst, wenn du bereit bist ihn wieder zuzulassen....“ Er holte einmal tief Luft und stieß jene durch die Nase wieder aus. „Ich war, ende der Junior High, kurz davor Basketball hinzuwerfen.“ Die Augen huschten einmal  kurz über den Hallenboden, ergatterten das Rund, das noch immer an der Seitenlinie im aus lag und dann sah er wieder zu ihr. „Ich hatte angefangen  ihn zu hassen, weil der Druck von außen nicht nur mich sondern mein ganzes Team verändert hatte. Jeder kämpfte sich, verließ sich nur noch auf sein Talent und alle verloren das Lächeln und den Zauber. Ich war vor wenigen Wochen also am gleichen Punkt, wie du jetzt.“ Und jetzt? Spielte er wieder, mit vollem Herzen. Ob der Zauber zurück war, konnte nur die Zeit zeigen... „Du willst dem Tanzen dein Leben widmen. Weil du es kannst und weil du es mal geliebt hast..vielleicht weil du glaubst, dass du keine andere Wahl hast...“ Er zog ganz leicht die Schultern an – das letztere war an sich ein anderes Thema. „Aber wenn du auf deinem Weg bleibst und dich von außen und innen zerstörst, wird in ein paar Jahren nichts mehr von dir oder deinen Gefühlen da sein. Keine Seele erträgt es auf Dauer, immer nur erstickt zu werden...“ So what?  Bevor er weiter sprach, sah er sie prüfend an und achtete auf ihre Reaktion...er sprach die ganze Zeit ruhig, es war eigentlich kein persönlicher Vorwurf in seiner Stimme sondern lediglich ein gewisses Verständnis und Sorge. Ehrliche Sorge. „Es gibt einen Weg den Zauber wieder zu finden...“ War das ein Versprechen?

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BeitragThema: Re: Another Misdirection   Mo Aug 10, 2015 8:29 pm

Den blauhaarigen Jungen zu ärgern war ungefähr genau so aufregend und spaßig wie drei Schnecken bei einem Rennen zuzusehen – wie konnte man eigentlich nur so emotionslos sein? Trotzdem dachte Rin nicht daran aufzugeben, irgendwann würde ihr Necken noch Früchte tragen, da war sie sich sicher! Mit der linken Hand, strich sie sich eine der Haarsträhnen hinter das Ohr, welche nicht ganz von ihrem Dutt gehalten wurden und gelegentlich in ihr Gesicht fiel.
Als Tetsuya seine Meinung bezüglich ihrer Ansichten äußerte, weiten sich ihre Augen etwas. Sie hatte schon erwartet, dass er nicht ganz ihrer Meinung war, doch das er selbst nach ihrer Erklärung noch so immens anders dachte, plättete sie. „... als ob jemand, der so schlecht in seinem Sport ist, dass versteht ...“ sie nuschelte diesen Satz etwas, so als wollte sie nicht das er gehört wird.

Kurko beließ es jedoch nicht einfach bei seiner Aussage, sondern begann sich zu erklären. Seine Geschichte begann bei seinen Erfahrungen in seiner letzten Schule. Wie er in der Mannschaft rund um die Generation der Wunder gespielt hatte und wie er einer von ihnen wurde. Anfangs war das Spiel noch spaßig und voller Leidenschaft, doch nach und nach verließ die Truppe Kuroko und ging seiner eigenen Wege. Jeder verließ sich nur noch auf seine eigenen, individuellen Fähigkeiten.
Rin biss sich etwas auf die Unterlippe und seufzte leicht. „Du magst Recht haben, gebe ich ja zu … aber das ist doch alles noch irgendwie anders ...“ welches Mädchen gab schon wirklich gern seine Fehler zu? „Und was ist das für ein Weg?“ Fragte sie dann doch. „... und wieso willst du mir helfen? Ich meine wir kennen uns kaum und ich spiele auch keinen Basketball ...“ dann lächelte sie kess und trat etwas näher an ihn ran, die Hände hinter dem Rücken zusammenlegend. „Gib's zu, du findest mich süß?“ So wie sie ihren Kopf schief legte und ihn aus großen, violetten Augen heraus ansah, schien sie eine positive Antwort geradezu provozieren zu wollen. Kuroko, der alte Frauenheld – sein Team konnte ihn beneiden!



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BeitragThema: Re: Another Misdirection   Mi Aug 12, 2015 8:37 am

Mal sehen wann sie begriff, das Tetsuya alles andere als emotionslos war, sich seine Emotionen nur nicht so oft und normal nach außen hin widerspiegelten. Er war in seinem inneren deutlich normaler, als er nach außen den Anschein machte.  Auch er empfand Aufregung, Wut, Trauer und Freude. Nur meistens zeigte sich sich nur über seine Zunge, indem er es aussprach. Deswegen war er ja so direkt. So fühlte er auch durchaus den Stich, den ihm ihr Satz verpasste aber schon im nächsten Moment musste er ihr zu Gute halten, das er vielleicht an ihrer Stelle das Gleiche gedacht hätte – sie wusste es eben nicht besser und das er nicht gut war, hatte er ja selbst zugegeben. Das war ein Fakt. Ich arbeite dran..

Das sie ihm nicht zustimmte war nicht schlimm – am Ende ging es nicht darum ob er Recht hatte oder nicht sondern darum, das sie nachdachte und das würde sie automatisch tun. Er konnte sie nicht verändern und ihr auch nicht wirklich helfen. Er konnte nur versuchen ihr ein Mittel zu geben dies selbst zu tun. Hätte er im Kopf nicht umgeschaltet, und sich die Liebe zum Basketball nicht zurückgeholt, würde er heute auch nicht im Seirin Team sein.  „Ich weiß es nicht.“, entgegnete er ehrlich, als sie fragte, was für ein Weg das war. Den musst du alleine finden. Er sah sie ruhig an, auch als sie behauptete, er würde sie süß finden. Vielleicht lag sie da gar nicht so falsch – aber das eine hatte mit dem Anderen nichts zu tun. „Ich nehme an, weil ich deine Situation besser verstehe, als du mir glauben möchtest.

Er holte tief Luft und zupfte einen kleinen Augenblick mit den Fingern der rechten Hand am linken, schwarzen Schweißband, das um sein Handgelenk lag. Na, Ogiwara-Kun – was machst du gerade? Na Tetsuya! Lass dich jetzt nicht ablenken. Erklär dich lieber, sonst versteht sie nicht was du meinst. „Ich denke, was du brauchst, ist ein neues Ziel. Dein eigenes...für das du auch kämpfen willst...etwas das du schaffen willst“ Ja, das versteht sie jetzt ganz bestimmt! … Nicht... also weiter ausholen.. „Wenn ich auf dem Spielfeld stehe und der Druck der Gegenmannschaft und auch der eigenen Mannschaft unaushaltbar ist, ist es wie eine Fessel um jedes meiner Gelenke. Du weisst was man von dir erwartet, wohin andere dich bringen wollen und du bist zu beschäftigt damit, deren Ziele zu erreichen. Auf Teiko war es so. Unser Ziel hieß: Hauptsache gewinnen...Ich dachte eine ganze Weile, dass es auch mein Ziel war. Aber als das Team auseinander brach, merkte ich, das es nicht so war.“ Uh, er konnte ja wirklich viel reden – wenn er wollte!

Er trat etwas auf sie zu und griff nach ihren Handgelenken. „Wenn andere dich fesseln und deine Bewegungen lenken...“ Womit er ihre Arme etwas zu sich zog und zur Seite führte wie ein Puppenspieler..“Kannst du keine Freude empfinden. Du glaubst jetzt vielleicht, dass du keine andere Möglichkeit hast, als das zu akzeptieren, aber das ist falsch...“ Erschreckend war, das er doch gar nicht so unkräftig war. Sicher, es gab unendlich viele andere die kräftig waren, aber ihm wollte man das gar nicht so zutrauen – den festen Griff. Zusammen mit einem ernsten, verbissenen Blick, merkte man schnell dass er jemand war, der nicht einfach aufgab. „Ich habe meine eigenen Ziele. Mit diesen vor meinen Augen, wird das Spiel zu meiner Brücke dahin und die Fesseln werden zu Seilen, die mich halten um weiter zu gehen.“ Damit ließ er sie nun wieder los - auch bei lechter Gegenwehr hatte er sie übrigens festgehalten - nur bei zu akuter Reaktion würde er vorher loslassen. War ja nicht so, das er nun Gewalt nutzen wollte..oder könnte... „Natürlich kämpfe ich mit ganzer Kraft für das Ziel, das die anderen erwarten.  So wie du dem Druck von außen nachgibst, weil es erwartet wird. Aber mit meinen eigenen Zielen vor den Augen, kann er mich nicht mehr erreichen.“  

Er bewegte sich wieder auf den Ball zu und nahm so mit einen gewissen Abstand zu ihr ein. Auf dem Weg zurück zu ihr, klemmte er das Rund unter seinen Arm. „Du brauchst deine eigenen Ziele...dann kannst du auch wieder frei tanzen.“ Mehr konnte er ihr dazu  nicht sagen...er sprach die ganze zeit sehr ruhig, fast schon sanft. Keine Sekunde klang er belehrend. Er konnte nur versuchen seine Geschichte zu erzählen und seine Erfahrungen weiter zu geben. Ob sie das annehmen wollte oder versuchen würde oder alles abwehrte konnte er nicht beeinflussen. Und wollte es auch gar nicht, denn dann würde er zu der Fessel werden, die sie bestimmte. und genau davon wollte er sie ja wegbringen.

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Rin Tamatsuki

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BeitragThema: Re: Another Misdirection   Mi Aug 12, 2015 12:34 pm

Tat er das, verstand er die Situation wirklich besser als sie es in diesem Moment glaubte? Fragend legte sich ihr Kopf in die Schräge. Ich weiß nicht ob du dir wirklich darüber im klaren bist, was es heißt besser und stärker zu sein, als andere. Diesen Zweifel hatte sie allerdings schon einmal geäußert und es wäre idiotisch ihn noch ein weiteres Mal kund zu tun.
Sie hörte ihm trotzdem weiterhin aufmerksam zu. Irgendwas an ihm beruhigte sie und gab ihr das Gefühl von Wichtigkeit, als wären seine Worte keineswegs überflüssig. „Aber es geht doch nur ums gewinnen? Was habe ich denn vom verlieren? Alle Blicke liegen dann auf mir, die Enttäuschung derer, die an mich geglaubt haben, meine eigene Enttäuschung. Ich will doch besser werden um zu gewinnen und wenn man gewinnen will muss man irgendwann aufhören den Spaß an erste Stelle zu stellen, denn der Spaß hält dich davon ab auch wirklich 100% zu geben.“ Das war bisher zumindest immer ihre Auffassung. Seine Ausführungen brachten sie allerdings dazu etwas zu zweifeln. Es war als würde die Mauer des Trotz langsam Risse bekommen.

Plötzlich griff er ihre Hand und zog sie mit einem starken und bestimmenden Bewegung an sich vorbei. Für eine Sekunde dachte sie, er wolle sie in den Arm nehmen, weshalb sich ihre Wangen sofort rot färbten. Ihr Blick war dann allerdings von so etwas wie einer Enttäuschung gezeichnet, als er sie lediglich an sich vorbei lenkte. Was hab ich mir da bitte gerade erhofft? Welche Frau wollte nicht einmal dominant in den Arm genommen werden? Ganz automatisch tänzelte sie in dem Schwung um ihn herum. Ihr Bein schlug etwas nach hinten aus, wobei sich ihr Hintern und ihre Brust demonstrativ ausstreckten. Die Drehung wirkte beinahe wie ein Kunstwerk, es war weder plump noch unbeholfen, mehr so als wusste sie genau wie sie sich auch in den absurdesten Momenten zu bewegen kannte.

Sie seufzte leicht als seine Hand die ihre entließ. „Mein eigenes Ziel ist es, vom Tanzen leben zu können und mich zu steigern.“ Plötzlich tapste sie in eiligen Schritten zu dem CD Player und drückte die Musik an. „Also zu aller erst will ich sagen, dass das die größte Klischeemusik ist, die du überhaupt hättest auswählen können.“ Sie zwinkerte ihm mit einem vielsagenden Lächeln zu. „Übrigens, nicht alle Mädchen stehen auf Blumen, manche mögen es direkter...“ Was das nun wieder sollte, wusste wohl nur sie selbst. Eventuell war es einfach nur eine Atz des Vorwarnens oder so etwas ähnliches.

Rin holte tief Luft, hob die Arme über den Kopf und begann mit geschlossenen Augen zu tanzen. Sie versuchte es tatsächlich, sie versuchte es zu tun ohne dabei an einen Fortschritt zu denken, einfach weil sie es gerade wollte. Es war vielleicht ganz gut, wenn er sie gerade nicht ansprach. Während ihres Tanzes stellte sie sich beeindruckend hoch auf ihre Zehen und sprang von einem, zum anderen Fuß, ohne dabei auch nur einmal von den Zehenspitzen zu weichen. Diese Art des Tanzes verlangte nicht nur außerordentlich gute Körperbeherrschung, sondern auch eine gewisse Schmerzunempfindlichkeit ….


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BeitragThema: Re: Another Misdirection   Mi Aug 12, 2015 8:00 pm

Da war dieses Gefühl wieder. Sie dachte genau wie viele andere – und im Kern mochte es auch stimmen. Bis auf ein kleiner Teil. Er atmete tief aber lautlos ein, man sah es lediglich an dem Brustkorb, der sich dehnte während sich die Lungen mit Sauerstoff füllten und sich wieder entspannte. „Und was ist ein Sieg, wenn du ihn nicht mit ganzem Herzen erreicht hast?“ Aber er stieß nicht das erste Mal gegen diese Wand und inzwischen wusste er auch, dass es gar nichts brachte viel da gegen zu tun. Er konnte sie lediglich mit Worten bemalen und entweder stürzte sie ein und es ließ sich ein neues Bild erbauen oder nicht. „Was bringt dir dein Sieg, wenn du ihn nicht mehr spüren kannst, weil deine Liebe zum Sport erloschen ist?“ Für einen Jungen war das schon ziemlich auf einer Gefühlsebene ausgesprochen, nicht? Er scheute das offenbar nicht – wie er so wenig scheute, es auszusprechen.

Er hatte sie gezogen und sie war gefolgt, geschickt und ansehnlich, doch nicht wirklich freiwillig auch wenn sie es mit ihren eigenen Bewegungen verzierte und gestaltete. „Das sind keine Ziele. Das sind Ergebnisse. Du wirst vom Tanzen Leben können und dich steigern. Spaß und Liebe halten uns nicht auf. Sie schenken dir Flügel.“ Er hatte sie, bevor er das sagte losgelassen und war ein Stück zurück gegangen um den Ball zu holen, dann hörte er ihre Worte und grinste etwas. Klischee hin oder her, sie hatte erkannt worauf er angespielt hatte und er konnte sich sicher sein, dass es eine Musik war, zu der sie sich garantiert bewegen konnte. War nun mal nicht so sein Genre. Den Sprung zu den Blumen...den schaffte er allerdings nicht auch wenn sich seine Verwirrung kaum merklich auf seinem Gesicht befand. Er war doch hier der mit den Metaphern!

Und dann...begann sie zu tanzen und die Augen lagen still und beobachtend auf ihren Bewegungen. Durch die hohen Fenster fiel orange-rotes Abendlicht und zeichnete die Fenster strahlend auf dem Boden ab, so das sie hin und wider mit dem Licht in Berührung kam. Er selbst stand im Schatten. Zwischen zwei Fenstern, das Licht so um sich herum das er selbst nur noch weniger auffiel ...das machte er nicht einmal bewusst. Sein Hauptaugenmerk lag allerdings auf ihrem Gesicht. Es war ein wenig wie bei Aomine, wo er einfach immer nur darauf hoffte, irgendwann wieder ein Lächeln zu sehen, statt der verdrossenen Miene. Er erwartete allerdings gar nicht, dass seine Worte und das alles hier am heutigen Tag schon Früchte trug. Er hoffte nur, dass es in ihrem Kopf blieb und sie irgendwann in eine Situation kam, die sie dazu brachte daran zu denken und zu verstehen was er meinte. Vermutlich klang er eben wegen dieser nicht vorhandenen Erwartungshaltung auch nie belehrend sondern immer nur, als wolle er sich verständlich machen und seine Sicht der Dinge preis geben...

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BeitragThema: Re: Another Misdirection   Sa Aug 15, 2015 4:08 pm

Ihr Licht verschwand langsam hinter ihren Lidern. Die Stimmen wurden dumpfer, als ob man sie lediglich durch eine Mauer hindurch wahrnahm. Rin konzentrierte sich auf das Hier und Jetzt. Damit war nicht die Umgebung, sondern der Tanz an sich gemeint. Kuroko hatte ihr gesagt, dass sie versuchen sollte ihre Liebe aufs Neue zu fühlen, zu spüren wieso sie überhaupt mit dem Ballett angefangen hatte. Leichter gesagt als getan, doch sie musste es einfach versuchen – wieso seine Worte bei ihr besser fruchteten als bei Aomine? Vielleicht weil Rin anders als der blauhaarige Wunderknabe kein übermäßig gigantisches Ego besitzt und selbst an ihrer Lebensweise zweifelt?

Kuroko hatte im Grunde gar nicht schlecht zu gucken. Rin war vielleicht nicht das weiblichste Mädchen; sie hatte eine schmale Taille, recht bescheidene Brüste und auch ihr Hintern war kaum der Rede wert – da half auch die hübsche, runde Form nichts. Doch selbst schlanke Mädchen wie sie hatten einen gewissen Zauber. Ihre Bewegungen waren Elfenhaft und die Tatsache das sie in ihrem Ballett-Outfit eigentlich kaum eine Körperregion versteckte, konnte in gewisser Weise schon einen kleinen Reiz ausüben. In ihren Drehungen gefangen passierte plötzlich etwas, das ihr in all den Jahren nur ein einziges Mal widerfahren war.

Aus irgendeinem Grund war sie nicht ganz bei der Sache und das, obwohl sie krampfhaft versuchte nicht an den Druck und Stress zu denken, der sonst ihren Alltag bestimmte. Beim Auftreten mit dem linken Fuß, knackte ihr Knöchel plötzlich zur Seite Weg und sie verlor das Gleichgewicht. Würde Tetsuya nicht die Reaktion eines Blitzes haben, so würde Rin mit einem Schmerz verzogenem Gesicht auf dem Boden landen, ihren Fuß dabei haltend. „Au, verdammt au..“ Eine Träne sammelte sich in ihrem rechten Augenwinkel.


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BeitragThema: Re: Another Misdirection   So Aug 16, 2015 8:46 am

Na, zum Glück hatte Tetsuya außerordentlich gute Reflexe. Er war sowieso nicht weit weg von ihr, auch wenn es ihr vermutlich nicht wirklich auffiel, weil er einfach aus ihrer Wahrnehmung rutschte, wie ein Stück Eis in der Sonne wegschmolz, doch er war da. Und wenn  ein Gegner passte, hatte er auch nie viel Zeit um zu handeln, zu reagieren, sich zu entscheiden.  Der Ball fiel also wieder mal zu Boden und rollte weg, als er sie umknickte und er sich rasch auf sie zu bewegte. Es war eigentlich nur wenig verwunderlich, das ihr Körper den Boden gar nicht erreichte sondern sichere Hände ihren Sturz abfingen indem sich eine Hand an die Taille und die andere an ihren Oberarm legten. „Sumimasen.“ Warum er sich entschuldigte? Er hätte sie vielleicht eher abfangen können, als er hatte, wenn er besser aufgepasst hätte. „Gib nicht auf...Ich bin mir sicher, dass du irgendwann wieder mit echter Freude tanzt.“ Er gab nicht auf, oder? Nein. Tat er nicht.Allein das sie es versucht hatte war doch schon Beweis genug, dass sie es irgendwo gerne wieder wollen würde. Sie war unzufrieden. Sonst versuchte man nicht etwas zu ändern. Egal.....

Er hielt sie solange, bis sie wieder festen Boden unter beiden Füßen hatte und aufstehen konnte. Er hielt sie weiter hin fest, nahm ihr die Last indem sie sich auf ihn stützen konnte  und ließ  ihr etwas Zeit. „Soll ich deinen Fuß tapen?“ Riko konnte das besser, aber es war ja an sich keine Kunst, Gelenke zu tapen, wenn man sich damit ein wenig auseinander setzte. Verkehrt war die Idee zumindest nie, wenn man sich was verknackt hatte. Es war ja nicht mehr als eine Stabilisierung.   Solange er sie fest hielt, war er automatisch in ihrer Nähe und löste schließlich die Hand von ihrem Oberschenkel um mit einem gaaaaanz leichten Lächeln den Pony etwas von der Stirn und mit dem Fingerknöchel, sofern sie ihn überhaupt ließ, die Träne aus dem Augenwinkel.   „Du versteckst dich. Dabei brauchst du das gar nicht.“ Damit meinte er wohl, dass sie sich immer hinter ihrem Pony etwas versteckte...das Lächeln war etwas mehr zu sehen...Je nachdem ob sie zu stimmte oder nicht und ob sie ihm es überhaupt weiter gewährte, sie etwas zu stützen, würde er sie entweder zur Bank bringen oder sich von ihr lösen.

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BeitragThema: Re: Another Misdirection   Fr Aug 21, 2015 4:37 pm

Noch bevor sie selbst wirklich realisierte das sie gerade dabei war das Gleichgewicht zu verlieren, fand sie sich auch schon in den Armen Tetsuyas wieder. Ihre Wangen färbten sich deswegen auch sofort rot – wie konnte er nur so schnell reagieren? Seine Worte ließen dem Purpur keine Chance zu weichen, so dass sie nicht anders konnte als den Blick beschämt abzuwenden. „Du bist der Erste, der mir so direkt sagt das ich es falsch mache … das ich die Freude verloren habe.“ Sie hatte es selbst zwar schon ewig so gesehen, es dennoch zu keiner Zeit als hinderlich oder gar schädlich gesehen.

Vorsichtig hob sie sich aus seinen Armen und ließ sich auf dem Boden nieder. Sofort zog sie ihren verletzten Fuß heran. Auch wenn es in gewisser Weise doof war, so tastete sie die geschundene Stelle so lange ab, bis sie wieder einen kleinen, stechenden Schmerz spürte. Mit einem verziehen des Mundwinkels und dem in Falten legen ihrer Stirn, meinte sie dann: „Wenn du das kannst, wäre ich dir sehr dankbar ...“ Sie nuschelte leise. „Das ist mir seit Jahren nicht mehr passiert. Das letzte Mal als ich mich verletzt habe, kann ich nicht älter als sieben oder acht gewesen sein.“ Mit der linken Hand zog sie sich ihren Schuh aus, legte ihn beiseite und riss mit einem kräftigen Ruck die Strumpfhose kaputt, damit Kuroko an ihren nackten Fuß kam. Wenn es ein Kleidungsstück gab, das man problemlos ersetzen konnte und um das es nicht schade war, dann war es eindeutig die Strumpfhose.

Sobald er sich schließlich an die Arbeit machte und damit begann ihren Fuß zu tapen, würde sie ihn mit einem beinahe träumerischen Blick beobachten. „Wieso bist du eigentlich so verdammt nett zu mir? Ich bin doch nun nicht gerade der sympathischste Mensch und wir teilen ja nicht einmal das gleiche Hobby.“ Nein, aber vermutlich die selbe Leidenschaft für einen Sport.



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BeitragThema: Re: Another Misdirection   Sa Aug 22, 2015 11:41 am

Aber manchmal braucht man genau das.{Mit den Fingern glitt er schweigend über die Zahlen auf seinem Handy und erst nach dem er das dritte mal die Menütaste erreicht hatte, drückte er darauf und suchte Shigehiro's Nummer raus...er hatte sich lange nicht bei ihm gemeldet...das wurde ihm gerade bewusst. Langsam zog er die Füße auf die Kante der Parkbank und sah auf die hellleuchtende Straßenlampe, um welche die Motten flogen. Das Gespräch war sehr knapp. Die Worte waren wenige und schließlich merkte Shigehiro, das etws nicht stimmte obwohl Tetsuya generell nicht viel redete. Als er nachfragte, bekam Tetsuya sofort einen Kloß im Hals, denn die Worte, von denen er dachte das sie leicht über seine Lippen kommen würden, stachen wie ein falsch geschluckter Bissen in den Hals...Doch eigentlich wollte er das nicht wahrhaben. Er war sich sicher, das er den Sport inzwischen hasste....  „Ich...werde mit dem Basketball aufhören.“ Und das tat ihm im Herzen weh aber er war so voller Zorn über die Entwicklung...Wider erwarten, lachte die Stimme am anderen Ende. »Das kannst du gar nicht. Du liebst Basketball … und du hast mir was versprochen...«} Auch er wurde daran erinnert, dass sein Herz diesen Sport liebte und brauchte...Es war also doch nur gut, das sie jemanden gefunden hatte, der sie auch daran erinnerte.

Er ließ sie auf den Boden nieder, löste sich langsam von ihr und kaum das sie zustimmte nickte er und drehte sich um, um aus dem Kleinen Vorraum direkt an der Halle das Tapeverband und Zubehör zu holen ehe er zu ihr zurück kam und sich seitlich neben ihr Bein kniete. Sie hatte den Fuß inzwischen frei gemacht, so das er ihre Wade  anhob und auf sein Beine ablegte, so das der Fuß locker und frei ein Stück über dem Boden war. Er legte die Hand unter ihre Fußsohle und richtete den Fuß auf. „So halten.“ Vermutlich wusste sie das selbst, aber es gehörte dazu, nicht davon auszugehen. Zuerst wickelte eine Schicht Pre-wrap um das letzte Stück des Unterschenkels und den Fuß um die Haut vor dem Verband zu schützen und fixierte diesen mit zwei Klebestreifen auf der Haut ehe er begann den Fuß zu tapen. Er schmunzelte kurz. „Mein Mentor sagte, ich solle mir merken, das einen Fuß zu tapen  mit Pferden zu tun hat. Man braucht Steigbügel und Hufeisen...da ich nicht wusste wovon er sprach, kam mir das so absurd vor, das es sich für immer in den Kopf gebrannt hat...“ Er sah kurz zu ihr auf und erhaschte ihren Blick, so das der seine schnell wieder sank.

Ein Tapeband zog er von oben, unter ihrer Ferse entlang und auf der anderen Seite wieder hoch und strich mit den Fingern den sacht angezogenen Kleber nochmal nach. „Steigbügel“ sagte er bei der Bewegung und  einem wurde der Bügel sichtlich bewusst, den er mit dem Band geklebt hatte... Das nächste mal klebte er von der einen Seite des Fußes über die Archillessehne hinweg auf die andere Seite. „Hufeisen.“, zwar war das Grinsen nicht mehr da aber man hörte das ihn dieser Vergleich immer noch eine Freude bereitete.. Es verging wieder einige ruhige Momente in denen er weitere Hufeisen und Steigbügel verteilt über ihren Fuß klebte und erst als sie wieder redete, sah er erneut zu ihr auf. „Nicht sympathisch?“ Er klang so, als wüsste er nicht wovon sie redete. Wusste er auch nicht. Er hatte sie nicht unsympathisch erlebt. Sie war vom Weg abgekommen und etwas verloren aber nicht unsympathisch... „Ich verstehe dich. Vielleicht besser als du mir glauben willst...Und es ist das gleiche Hobby. Nur nicht im gleichen Genre...“ Er sah wieder zu ihr auf.  Sie waren beides leidenschaftliche Sportler. Sie tanzte er spielte Basketball. Das mochte grundverschieden wirken aber wie sooft hatte Kuroko seine eigene Sicht der Dinge.

"Hast du Lust, gleich mit mir etwas essen zu gehen?" Er hatte vor dem Training einen Riegel gegessen und das  Bento war schon einige Stunden her. Dazwischen stand das Training..kein wunder also das er Hunger hatte. Wenn er gleich fertig war könnte sie zwar weiterhin tanzen aber schonen war auch nicht verkehrt. Um so mehr Ruhe der Knöchel hatte desto besser. Als er genug Hufeisen und Steigbügel getapt hatte begann er von oben nach unten eine letzte Schicht, die auch die klassische Ansicht des Tapeverbandes schufen und dann ließ er von ihr wieder ab, so dass sie  den Fuß wegziehen konnte während er sie still ansah. Still, wie seine Mimik eben meistens war auch wenn er immer wieder in kleinen Augenblicken zeigte, dass es auch ganz anders ging.  Sobald sie den Fuß von seinen Beinen zog, fing er an die Sachen wieder in den Kasten zu räumen.  „Aber vorher will ich dir was zeigen...“ Und das hatte nichts mit Angeberei zu tun. Er stand auf und brachte den Kasten wieder zurück in den Raum, trug sich als Verbraucher in die Liste ein, mit Datum und Uhrzeitt und kehrte zurück in die Halle, nebenbei die Musik ausmachend. Na hoffentlich würde Riko da nicht drauf schielen und denken er hätte sich verletzt weil er zu lange in der Halle war. Alle anderen waren ja schon lange weg.

Seine nächsten Schritte führten ihn wieder zu dem Basketball, den er aufnahm und zu ihr brachte. Neinnein, er wollte nicht dass sie jetzt gegen ihn spielte. Er reichte ihr lediglich den Ball und zog die beiden Schweißbänder etwas zurecht.  „Ich möchte das du in die Mitte der Halle gehst und den Ball in irgendeine Richtung wirfst, als wolltest du ihn zu jemand anderen werfen.“ Er wollte also das sie zu einem nicht vorhandenen Mitspieler passte...und nein, das hatte nichts mit Angeberei zu tun...er wollte vielleicht nur, dass sie ihn etwas mehr verstand und nicht nur als 'Den Jungen der nicht Basketball spielen kann' sah... Nagut, es war vielleicht ein wenig angeben aber in erster Linie eine kleine Vorführung...und er gab nicht an wie ein Prolet...immerhin.

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BeitragThema: Re: Another Misdirection   Mo Aug 24, 2015 2:57 pm

Sie blieb auf dem Boden sitzen und sah Tetsuya kurz nach, als dieser sich aufmachte die Halle zu verlassen, um das benötigte Verbandszeug zu besorgen. Sie fand es wirklich süß, wie liebevoll er sich um sie kümmerte. Ob es ihm überhaupt bewusst war, wie ungewöhnlich sein Verhalten auf sie wirkte? Ich kann ihn nicht einschätzen. Einerseits wirkt er so gedankenverloren und emotionslos, doch dann wiederum zeigt er unglaublich viel Mitgefühl und scheint sich sogar wirklich um einen zu sorgen. Wie soll man aus ihm nur schlau werden? Obwohl sie nicht ganz wusste wie sie die Situation beurteilen sollte und auch in Gedanken eher unsicher war, konnte sie nicht anders als ihm unterbewusst mit einem sachten Lächeln hinterher zu gucken.

Schließlich kam er wieder und kniete sich mit ruhiger Mine vor ihr auf den Boden. Nachdem Rin ihre Strumpfhose zerrissen hatte und ihm ihren Fuß reichte, lag ihr Blick verträumt auf seinem Gesicht. In gewisser Weise bewunderte sie seine Art, auch wenn ihr nicht wirklich klar war, wieso ausgerechnet ein so ruhiger und unscheinbarer Kerl wie Tetsuya eine solche Faszination auf sie haben konnte. „Steigbügel, Hufeisen?“ Fragte sie etwas verwirrt nach und legte den Kopf schief. „Sollen das irgendwelche Eselsbrücken sein, die du da gerade laut aussprichst?“ Das wäre zumindest für sie im ersten Moment die einzig logische Erklärung.
Auf ihre Aussage hin, dass sie ein wenig sympathischer Mensch sei, kam von ihm eine doch recht unerwartete Reaktion. Anders als gedacht, fand er das sie durchaus ein nettes Mädchen mit einem ähnlichen Leidenschaft wie er selbst war. Ein leichtes Lächeln drängte sich dabei auf ihre Lippen. „Du bist wirklich komisch, hat man dir das schon mal gesagt?“ Aktuell glaubte Rin tatsächlich noch, dass sie der einzige Mensch war, dem er so viel Hilfe entgegenkommen ließ, dass sie sich da allerdings irrte, würde sich vielleicht früher oder später noch herausstellen.

Als das Tape fest an ihrem Gelenk saß und die Belastung sofort nachließ, bewegte sich einmal provisorisch den Fuß, nur um festzustellen, dass Tetsuya ganze Arbeit geleistet hatte. Seine Frage wurde daher auch sofort mit einem dankbaren Ton beantwortet. „Sehr gerne, ich könnte mir nichts besseres vorstellen.“ Was soll denn diese Aussage? … Jetzt klinge ich auch noch wie ein ... Sie hielt sich kurz die Stirn, eine Geste die er vermutlich nicht ganz deuten konnte. Um aufzustehen nahm sie die Hilfe des Jungen an, denn alleine wollte sie sich so kurz nach der kleinen Verletzung nicht wieder auf die Beine ziehen. Bevor sie sich nun aber in die Umkleide begaben, wollte Kuroko ihr noch etwas zeigen und forderte sie auf, sich mit dem Ball in die Mitte der Halle zu stellen. „Dir ist aber schon klar, dass ich weder Basketball spielen, noch wirklich springen oder laufen kann?“ Natürlich half das Tape gut diesen kleinen Makel zu beseitigen, man sollte es dennoch nicht zwingend darauf anlegen.

Da Tetsuya ihr allerdings versicherte, dass sie nicht spielen mussten, sondern sie lediglich denn Ball wegzuwerfen hatte, stimmte Rin zu und gab seiner Bitte nach. Langsam bewegte sie sich in das Zentrum des Spielfelds und hob den Basketball vor ihr Gesicht. „Die Richtung ist egal nehme ich an?“ Sie wartete keine großartige Antwort ab, sondern drehte sich lediglich leicht zur Seite und warf den Ball hinfort. Plötzlich fiel ihr etwas auf, oder besser gesagt, ihr fiel es eben nicht auf! Tetsuya wirkte wie verschwunden, dort wo er eben noch stand, war er nicht mehr, es wirkte beinahe so als wäre sie alleine in der Halle. Nur sie und der langsam fliegende Ball.



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BeitragThema: Re: Another Misdirection   Di Aug 25, 2015 1:10 am

Schon als sie nachfragte, war er nicht mehr da. In dem Moment, als sie sich in die Mitte der Halle bewegt hatte, war er aus ihrem Sichtfeld verschwunden. Ganz automatisch konzentrierte sie sich mehr oder weniger auf ihre Aufgabe und gerade da sie nicht wusste was sie erwartete, hatte ihr Gehirn gar keinen Grund seine Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu richten außer den Ball und die Halle während sie die Entscheidung darüber fällte, wohin sie werfen wollte. Der Kopf war beschäftigt. So flog der Ball schließlich zur Seite und einfach weil es noral war, dem Ball mit den Augen zu folgen, sah sie ihn gar nicht wirklich kommen. Sie sah nur, wie der Ball ein völlig unnatürlichen Haken schlug und plötzlich an Geschwindigkeit gewann als er in eine völlig falsche Richtung flog und fast 90° von seinem geplanten Ankunftsziel gegen die Wand der Halle knallte. Er hatte den ganzen Weg zurückgeschlagen? Wie? Soviel Schwung hatte sie gewiss nicht und er dürfte ja auch gar nicht da sein! Ihr Kopf war dem Ball trotzdem automatisch gefolgt und bis sie zurück sah, dorthin wo es seine unnatürliche Wendung genommen hatte, war er schon lange nicht mehr da. Stattdessen stand er schräg hinter ihr, auf der anderen Seite als ihr Blick gerade lag, so das sie ihn nicht mal aus den Augenwinkeln hätte wahrnehmen können. „Das ist meine Stärke im Basketball.“ erklang es so ziemlich unerwartet hinter also...

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BeitragThema: Re: Another Misdirection   Di Aug 25, 2015 3:11 pm

Der Ball flog und ohne das sie wusste wieso, wurde er plötzlich um gut 45° Grad in die andere Richtung umgeleitet. Doch dabei blieb es nicht, auch seine Geschwindigkeit nahm immens zu – wie war das überhaupt möglich? Als der Ball gegen die Hallenwand prallte, blickte sich Rin fragend um. Wo war Tetsuya hin verschwunden? Als sie ihren Blick nach Rechts neigte, wurde ihre Frage auch schon beantwortet. Mit einem Mal stand er direkt vor ihr. Sein plötzliches Erscheinen jagte ihr einen solchen Schreck ein, dass sie ganz reflexartig den linke Arm anhob und mit der flachen Hand direkt in sein Gesicht schlug. Die Ohrfeige hatte gesessen und das, obwohl man ihr nicht wirklich viel Kraft zutrauen konnte. Nach einem schallenden Knall, wich sie erschrocken zurück. „Tut mir Leid Tetsuya, du hast mich nur so erschreckt!“ Der Arme, sie wollte ihm doch nicht weh tun! Sofort trat sie wieder an ihn heran und würde, sofern er nicht weg wich, ihre Hand entschuldigend auf die gerötete Wange legen. „Wo bist du plötzlich her gekommen?“ Doch das war nicht die einzige Frage die sie sich gerade stellte. „Hast du gesehen wie der Ball geflogen ist? Wie habe ich das gemacht?“ im ersten Moment ging sie natürlich selbstverständlich davon aus, dass dieser Wurf auf ihren Mist gewachsen war, wie sollte sie sich diese Lage auch anders erklären?



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BeitragThema: Re: Another Misdirection   Mi Sep 02, 2015 1:06 am

Der Schatten war ihr gefolgt, kaum dass sie sich abgewendet hatte und nutzte ihren konzentrierten Fokus gnadenlos aus. Er schlug den Ball fort, lenkte ihn um und verschwand wieder, bevor sie ihn wirklich wahrnehmen konnte. Als er dann wieder bei ihr war folgte die Rache auf dem Fuße, denn er bekam eine geknallt, nahm dies aber erstaunlich gelassen hin. Ein, zweimal blinzelte er verwirrt und dann kam ganz automatisch das leise „Sumimasen.“, zur Entschuldigung. Er vergaß seine Wirkung auf andere Menschen nicht, und auch diesmal hatte er es nicht vergessen, nur nicht perfekt eingeschätzt. „Das war ich. Du hast den Ball in diese Richtung geworfen und ich stand dort und habe ihn nur einen Schlag nach dorthin umgelenkt.“ Und ihm Schwung verliehen. Aber so sehr sie sich auch Mühe gab, sie würde sich nicht daran erinnern können, dass sie ihn dort gesehen hatte. Sie hatte ihn gesehen aber nicht wahrgenommen weil der Kopf mit ganz anderen Dingen beschäftigt war.

Während er fast in Zeitlupe die Hand an seine geschlagene Wange hob, sah er sie abwartend an, dann legte er den Kopf einen Moment zur Seite. „Gehen wir?“ Er drehte sich erst nach ihrer um, las den Ball wieder auf und brachte diesen zum Bällewagen. „Ziehen wir uns um und treffen uns an der Hallentür?“ Tetsuya schnappte sich den Rekorder und stellte diesen auf dem Weg zur Umkleide wieder in den kleinen Raum für organisatorisches ehe er sich umziehen ging. Einmal kurz unter die Dusche, umziehen. Er war auf jedenfalls sehr fix umgezogen, hatte seine Sporttasche geschulter, so das der Tragegurt schräg über seine Brust ging und kam dann langsam auf die Tür der Halle zu. Die blauen Augen sahen sich um und wenn er sie fand, ging er zu ihr, ansonsten lehnte er seitlich neben der Tür an der Wand und wartete auf die Tänzerin.

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BeitragThema: Re: Another Misdirection   Mi Sep 02, 2015 2:09 am

Auch wenn es nur eine Reflexreaktion war, so schämte sich Rin doch sichtlich für ihr Handeln. Hätte sie nur mehr auf ihre Umgebung und auf ihn geachtet, hätte sie sich nicht so erschreckt – zumindest waren das ihre Gedanken. Das es letzten Endes dann aber Tetsuya war, welcher sich mit entschuldigender Stimme frei sprach, verwunderte und schockierte sie gleichermaßen. „Du brauchst dich doch nicht entschuldigen.“ Sie senkte den Blick etwas. „Ich habe dich geschlagen, das tut mir Leid.“ Sie war kein aggressiver Mensch – was ihm sicher auch bewusst war – und trotzdem reagierte sie so extrem.
Da es allerdings dumm war, sich über verschüttete Milch den Kopf zu zerbrechen, wechselte das Thema schnell wieder in seine eigentliche Richtung und Kuroko erklärte, dass er es war, der den Ball einfach so abgelenkt hatte. „Wie hast du das gemacht? Ich meine, ich habe dich nicht einmal gesehen. Es ist als wärst du unsichtbar... beeindruckend.“ Macht er das immer? In der Klasse, in der U-Bahn, selbst jetzt als er hinter mir stand... Sie konnte es sich nicht erklären und war doch sichtlich erstaunt.

Als er seine Hand an die eigene Wange hob, schaute sie ein weiteres Mal dezent zur Seite weg, um nicht erneut rot zu werden. So fängt er bestimmt nicht an mich als Freundin zu mögen. Vielleicht sollte sie ihn einfach weniger schlagen und netter sein? „Hai, wir treffen uns gleich.“ Sie sah ihm einen Moment lang nach, folgte ihm dann aber bis zu den Umkleiden, ehe sie sich auf die entsprechenden Geschlechter getrennten Kabinen aufteilten. Rin zog sich relativ fix aus, stopfte ihre Sportsachen in die Tasche und legte sich ihre frischen Klamotten bereit, ehe sie für einige Minuten unter der Dusche verschwand. Dank eines mangelnden Föhns, musste sie sich nach der kleinen Reinigung ihr Haar so gut es ging mit dem Handtuch trocken rubbeln. Damit es ihr aber nicht nass und kalt im Nacken hing, entschied sie sich dazu es zu einem kleinen Zopf zusammen zu binden. Einzig ihr Pony hing weiterhin vor ihrem einen Auge und verdeckte ein wenig ihres Gesichts. Draußen würden die Beiden sich dann an der besagten Hallentür wiedertreffen und tatsächlich, zunächst übersah sie Kuroko völlig. „Hmm?“ Erst beim zweiten gucken bemerkte sie ihn wirklich – was eventuell auch an der Tatsache lag, dass er sich gerade näherte. „Was hast du denn gedacht, wo wir essen?“ Sie trug ein dunkelblaues Kleid, auf dessen Ausschnitt sich ein rosa Schleifchen befand, unter dem Kleid befanden sich ein rötlich-beiges T-Shirt. Ihre Beine waren dort wo der Saum des Kleides an ihrem Knie endete, von einer Strumpfhose geschützt. Die Schuhe hingegen waren Stiefel, die im ersten Moment gar nicht so passen wollten und diesem süßen Design einen frechen Touch verliehen. „Wir könnten ja … etwas holen und zu mir, wenn du mit hoch kommen magst?“ Sie war auf seine Antwort so gespannt, dass sie gar nicht bemerkte, wie groß ihre Pupillen wurden und wie sie ganz unterbewusst an ihrer Unterlippe sog. Die Hände hielt sie dabei hinter dem Rücken, wo sie ebenfalls die Sporttasche umgriff.



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BeitragThema: Re: Another Misdirection   Heute um 7:39 am

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