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 Shibuya

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BeitragThema: Shibuya   So Apr 19, 2015 12:10 pm



Shibuya ist einer der 23 Bezirke Tokios und gleichzeitig auch einer der bekanntesten. Neben Museen, Parks, Galerien und anderen Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel der berühmten Hachiko-Kreuzung, gibt es hier auch viele Mode-, Platten- und Videospielläden für junge Leute, sowie Kinos, Theater und viele (Fastfood)-Restaurants.
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BeitragThema: Re: Shibuya   So Apr 19, 2015 12:22 pm

Tatsuya würde von sich selbst behaupten, einen guten Orientierungssinn zu besitzen. Wirklich. Er war in L.A. aufgewachsen, einer Stadt, die laut, voll und hektisch war und in der das Leben blühte und schon als kleiner Junge hatte er sich daran gewöhnt, in dieser unpersönlichen Stadt voller Menschen seinen Weg zu finden. Es war ganz normal gewesen, ständig von vielen Menschen umgeben zu sein und es war ganz normal gewesen, durch verwirrende Straßennetze immer dort anzukommen, wo er hingewollt hatte.
Hier, mitten in Tokio, das L.A. in Sachen Hektik, Lärm und Menschenmassen in nichts nachstand, hatte er sich trotzdem verlaufen. Erst vor einer halben Stunde war er am Bahnhof Shibuya angekommen, mit dem Wunsch, eine Sightseeing-Tour durch Tokio zu unternehmen, bevor das Schuljahr ihn einspannte - und welcher Teufel hatte ihn geritten, als er die Idee für gut befunden hatte, einfach in irgendeine Richtung loszugehen? Inzwischen war er sich nicht einmal mehr sicher, ob das hier überhaupt noch Shibuya war oder ob er in einem ganz anderen Bezirk gelandet war. Der Gedanke war wahrscheinlich albern, aber ein bisschen kam er sich so vor, als wäre er bis ans andere Ende von Tokyo gelaufen.
Er wusste selbst, dass das sehr unrealistisch war.
Aber hier herumstehen und auf ein Wunder warten würde ihm nicht weiterhelfen, denn Wunder geschahen nicht einfach so - schon gar nicht für ihn. Deshalb drehte er sich in die Richtung, aus der er gekommen war, starrte auf Menschenmassen, auf riesige Häuser mit leuchtenden Werbetafeln und auf darunter liegende Läden, Restaurants und was-auch-immer. Innerlich seufzte er, auch wenn sein Gesicht keinerlei Regung zeigte, murmelte auf englisch einen nicht sehr höflichen Fluch - was hoffentlich niemand gehört hatte - und beschloss dann, das Beste daraus zu machen. Er kam sich vor wie ein Tourist, als er sein Smartphone aus seiner Jackentasche angelegte und zwei Fotos von den leuchtenden Reklametafeln schoss, die so ganz anders aussahen, als jene, die er aus den USA kannte.
Nicht, dass diese Fotos ihm in irgendeiner Form weiterhelfen würden, aber sie würden es zumindest so aussehen lassen, als wäre sein ganzer Trip bestens geplant gewesen. Denn er würde sicherlich niemandem auf die Nase binden, dass sein Orientierungssinn ihn heute verlassen hatte.
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BeitragThema: Re: Shibuya   So Apr 19, 2015 2:49 pm

Mädchen | Junge
Zeitsprung

Inzwischen war Shani etwas mehr als eine Woche wieder in Japan und dennoch war sie unheimlich froh wieder hier zu sein. Sie hatte ihre Eltern dazu gedrängt und entsprechend glücklich war sie auch, nicht mehr von Land zu Land ziehen zu müssen. Japan war eben doch ihre Heimat und auch wenn sie lange Zeit fort war, so fand sie sich doch wunderbar zurecht. Manche Dinge vergaß oder verlernte man eben doch nie.
Mit einem Lächeln auf den Lippen verließ Shani einen der Züge, der nach Shibuya fuhr. Shani wollte sich ein wenig erholen und zwar Abseits von zu Hause. Hier, wo so viel los war, erschien ihr dafür ein guter Ort zu sein. Sie hatte sich eine Umhängetasche mitgenommen, damit sie eine Weile lang alles dabei hatte, was sie brauchen könnte. Eine Kleinigkeit zu Trinken, Geld und eine Kamera waren auch dabei. Zwar war Japan die Heimat von Shani, aber dennoch fand sie hin und wieder ein paar schöne Objekte, die sie gerne fotografieren wollte. Das war nun zwar kein Hobby von ihr, aber auch in all den anderen Ländern hatte sie ein Menge Fotos gemacht. Einige davon hatte sie sogar noch auf ihrer Kamera drauf und vielleicht, wenn sie Lust hatte, würde sie sich nachher hinsetzen und ein paar Bilder anschauen. Auch wenn sie gar nicht großartig durch die Länder ziehen wollte, hatte sie trotzdem ihren Spaß gehabt hin und wieder einige Bilder zu schießen. Irgendwie waren es am Ende ja auch Erinnerungen.
Während sie in ihrer Tasche nach der Kamera kramte, lief sie langsam durch die Stadt. Sie achtete dabei nicht besonders auf den Weg, aber da sie sich in der Umgebung gut auskannte, konnte sie sich gar nicht verlaufen. Irgendwann fand sie diese dann auch endlich. Sie nutzte das Band an ihrer Kamera, um diese an ihrem Handgelenk zu befestigen, bevor sie dann ihre Tasche wieder verschloss und weiter lief. Als sie aufschaute, blieb sie allerdings aprubt stehen, weil sie beinahe in jemanden reingelaufen wäre. Etwas verdutzt schaute sie zu einem jungen Mann auf und schmunzelte ein wenig. "Hups... Entschuldigung", gab sie lächelnd von sich und ging einen Schritt zurück, damit sie ihm nicht so auf die Pelle rückte. Sie war sich ziemlich sicher diesen Jungen noch nie gesehen zu haben, allerdings war das auch kein Wunder. Japan war groß, ja selbst Shibuya war schon groß.
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BeitragThema: Re: Shibuya   So Apr 26, 2015 1:26 pm

Während er die leuchtenden Reklametafeln fotografierte, fragte er sich, was er täte, wenn Taiga ihm plötzlich gegenüber stehen würde. Wie groß mochte diese Chance sein? Er war hier irgendwo, ganz sicher, aber Tokio war eine riesige Stadt und die Wahrscheinlichkeit, ein bekanntes Gesicht zu sehen, war vermutlich schwindend gering. Zumal er wirklich nicht wusste, was er dann tun sollte. Er wollte Taiga treffen, aber nicht jetz. Nicht hier. Nicht, solange ihre Fronten -
Er wurde in seinen Gedanken abrupt unterbrochen, weil ein junges Mädchen ihn beinahe über den Haufen gerannt hatte - und das, obwohl sie ein ganzes Stück kleiner war als er selbst. Dann trat sie einen Schritt zurück und entschuldigte sich lächelnd und Tatsuya fühlte sich von ihrem Lächeln angesteckt.
"Alles gut", sagte er beschwichtigend. "Es ist ja nichts passiert."
Ein Blick auf ihre Kamera erinnerte ihn allerdings daran, dass seine eigene vor einigen Wochen unsanft auf dem Boden gelandet war, was ihn nicht nur seine Kamera, sondern auch gut 120 Fotos gekostet hatte. Seitdem knipste er mit dem Smartphone, aber eine dauerhafte Lösung war das nicht. Vielleicht sollte er den Tag in Shibuya nutzen, um sich eine neue zu zulegen? Seinen Sightseeing-Trips würde es sicherlich nicht schaden.
"Darf ich fragen, was für eine Kamera das ist", fragte er sie deshalb, "und ob du zufrieden damit bist?" Warum nicht gleich Nägel mit Köpfen machen? Er kam sich war vollkommen daneben vor, mitten in Shibuya auf einer übeerfüllten Straße mit einem wildfrmden Mädchen, mit dem er grade fast zusammengestoßen wäre, über Kameras und Fotografie zu sprechen, aber hey - Japan war sein Neuanfang, oder nicht? Und dann wurde ihm bewusst, wie amerikanisch er eigentlich war, denn typisch japanisch war es sicherlich nicht, so offen mit Fremden zu sprechen. Für Selbstzweifel ist es jetzt zu spät, dachte er selbstironisch und achtete darauf, dass man ihm seine Gedanken nicht ansehen konnte. Er hoffte lediglich, dass sie es ihm nicht ganz so übel nahm, denn ein bisschen Gesellschaft stellte sich als nicht schädlich heraus, in dieser unpersönlichen Stadt.
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BeitragThema: Re: Shibuya   So Apr 26, 2015 7:14 pm

Mädchen | Junge

Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen schaute Shani zu dem Jungen auf, in den sie beinahe reingelaufen wäre. Er war natürlich größer als sie, so wie fast jede Person, die sie traf. Selten war mal jemand kleiner als sie, aber das machte ihr nichts aus. Beim Sport schon hin und wieder, aber das hier war ja Freizeit und da war es ihr vollkommen egal, dass sie meist kleiner ist.
Der Junge vor ihr schien ihr nicht böse zu sein, denn auch er fing an zu Lächeln und meinte beschwichtigend, dass nichts passiert wäre und alles gut ist. Das erleichterte Shani doch ziemlich, immerhin wollte sie nicht gleich am Anfang ihres kleinen Ausflugs Ärger mit jemandem bekommen. Mal davon abgesehen, dass er sehr nett aussah und es deswegen umso frustrierender wäre, wenn sie Probleme miteinander bekämen.
"Puuh zum Glück... Ich war etwas in Gedanken und hab nicht auf den Weg geachtet", meinte Shani schmunzelnd und blickte entschuldigend drein. Es war zwar nichts passiert, aber in einer so großen und vollen Stadt sollte sie vermutlich besser aufpassen. Sonst lief sie alle 10 Meter in jemanden rein. Sie war doch sonst aufmerksamer!
Verwundert schaute sie auf die Kamera, welche am Band an ihrem Arm hing, bevor sie dann wieder zu Tatsuya schaute. Es überraschte sie zuerst doch, dass sie zuerst auf die Kamera angesprochen wurde. "Oh, die ist von Samsung... wie die genau heißt weiß ich gar nicht. Meine Eltern hatten sie mir gekauft. Zufrieden bin ich auf jeden Fall. Sie macht sehr schöne Bilder und der Akku ist auch nicht schnell leer", meinte Shani lächelnd und hob ihre Kamera ein wenig an. Es machte der jungen Frau gar nichts aus, dass Tatsuya die höfliche japanische Art nicht dermaßen vertrat. Sie selbst war hier zwar geboren, aber viel in anderen Ländern gewesen und entsprechend machte es ihr nichts aus, wenn man nicht ganz so überhöflich war.
"Oh ja.. Mein Name ist übrigends Shani, und du bist?", fragte sie schließlich noch. Wenn sie sich schon so nett über Kameras und dergleichen unterhielten, dann konnte sie sich auch erstmal vorstellen und ihn kennenlernen.
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BeitragThema: Re: Shibuya   So Mai 10, 2015 10:13 pm

"Das kenne ich", gab er ein wenig selbstironisch zu. Vor allem in letzter Zeit war er so oft in seinen eigenen Gedanken versunken, dass die Aufmerksamkeit, die er seiner Umgebung sonst schenken würde, darunter leiden musste. Nur deswegen war er überhaupt hier gelandet, irgendwo in Tokyo, umgeben von Menschenmassen, ohne Orientierungssinn, ohne Vorstellung der Umgebung.
Aber das würde er ihr ganz sicher nicht unter die Nase reiben, immerhin kannte er sie kaum. Auch wenn sie einen sympathischen Eindruck machte: ihr Lächeln wirkte freundlich und offen und sie schien sie nicht an Tatsuyas sehr amerikanischer Art zu stören. Im Gegenteil: sie schien damit sehr gut umgehen zu können, schien um Worte kaum verlegen und präsentierte ihm wenig zurückhaltend ihre Kamera. Als sie sich dann auch noch offenherzig vorstellte, wurde Tatsuya bewusst, dass er es mit Gesellschaft durchaus hätte schlechter treffen können.
"Tatsuya", stellte er sich deshalb ebenfalls vor. "Freut mich, dich kennenzulernen." Er freute sich wirklich, auch, weil er diese Gesellschaft und Hilfe gut gebrauchen konnte. Er kämpfte allerdings mit sich, ob er ihr das erzählen sollte oder nicht. Einerseits brauchte er die Hilfe wirklich, doch andererseits standen ihm sein eigener Stolz und sein Perfektionismus im Weg. Er konnte sich vor ihr nicht die Blöße geben, sich verlaufen zu haben - und deshalb entschied er sich dagegen. Davon würde er ihr nichts erzählen.
"Ich bin auf Sightseeing-Tour", erzählte er deshalb im Plauderton. Er hatte noch nie ein wirkliches Problem damit gehabt, sich mit anderen Menschen zu unterhalten, auch wenn er sie nicht kannte - oder grade dann, wenn er sie nicht kannte. "Kommst du aus der Gegend? Wenn du ein paar Plätze oder Dinge kennst, die man gesehen haben muss, wäre ich für Vorschläge offen." Und eine neue Kamera musste er sich auch irgendwo auftreiben - aber zu sehr überfallen wollte er Shani dann auch nicht. So konnte er sich zumindest eine kleine Führung durch Shibuya sichern, ohne zugeben zu müssen, wie hilflos er wirklich war. Aus seiner Haut konnte er eben doch nicht.
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BeitragThema: Re: Shibuya   Fr Mai 15, 2015 4:28 pm

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Ein leichtes Schmunzeln legte sich auf Shanis Lippen, als Tatsuya zugab, dass er das kannte. Vermutlich kannte das aber jeder, immerhin konnte man einfach nicht immer vollkommen auf seine Umgebung konzentriert sein. Zumindest sah Shani das so, denn es gab immer mal etwas woran sie denken musste oder was sie ablenken konnte.
Die amerikanische Art von ihrem Gegenüber fand Shani fast schon heimisch. Sie musste sich selbst wohl nur mal wieder an ihre Heimat gewöhnen. Das konnte ja wohl kaum lange dauern. Aber immerhin kam Shani somit auch mit anderen Nationalitäten klar.
"Tatsuya, freut mich ebenfalls", gab Shani lächelnd von sich. Manchmal hatte sie doch auch einfach ein wenig Glück. Es freute sie, dass sie eine nette Bekanntschaft gemacht hat und das, wo sie einfach nur recht gelassen durch die Stadt gelaufen ist.
"Sightseeing also? Dann kommst du bestimmt nicht aus der Nähe?", fragte Shani neugierig. Sie wollte ihn nicht so konkret fragen, von wo er kommt, aber dass er weder aus dem Umkreis, noch aus Japan kam, das erschien ihr doch ziemlich ersichtlich.
"Oh ja, ich war hier schon sehr oft unterwegs. Ein paar interessannte Orte kenne ich ganz bestimmt. Und wenn du Lust hast führe ich dich auch gerne herum", meinte Shani freundlich und schaute sich kurz um. Sie konnte sich ziemlich schnell orientieren und wusste entsprechend sofort, wo sie waren und wo sie hingehen könnten. Dass Tatsuya nun wirklich keine Ahnung hatte wo er war und wo er lang gehen könnte, das wusste Shani ja nicht. Aber selbst wenn, dann wäre ihr das eigentlich auch ziemlich egal. Sie fand Tatsuya freundlich und von daher hätte sie ihm die Gegend auch gezeigt, wenn sie schon wüsste von wo er kommt und was sein Problem ist.
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BeitragThema: Re: Shibuya   Mi Mai 20, 2015 11:27 pm

Shani wusste vermutlich nicht einmal, wie richtig sie mit ihrer Aussage, er käme wohl nicht aus der Nähe, lag. Immerhin hatte er den großen Teich überquert und hatte mehrere Stunden Flugzeug hinter sich, bevor er in Tokyo gelandet war - von wo aus er dann auch noch eine Weile nach Akita unterwegs gewesen war. Alleine, mit Gedanken, die ihm nur sehr wenig behagten und die er nicht hatte abstellen können.
"Aus der Nähe kann man das wirklich nicht nennen", antwortete er deshalb. "Im Moment gehe ich in Akita zur Schule." Die USA behielt er erstmal für sich - er musste ihr ja nicht in den ersten fünf Minuten seine komplette Lebensgeschichte auf die Nase binden. So gesprächig war er nun wirklich nicht; er genoss seine Geheimnisse, selbst wenn es solche Nichtigkeiten waren.
"Es ist lange her, seit ich das letzte Mal in Tokyo war", sagte er dann doch noch. "Eine Führung wäre vielleicht ganz nett. Es muss auch nicht spektakulär sein, ich habe nur ein paar Leuten versprochen, ihnen schöne Fotos zu schicken."
Shani musste ihm nicht unbedingt eine Führung à la professioneller Stadtrundfahrt bieten, das erwartete er gar nicht. Aber wenn sie ihm ein paar schöne Sehenswürdigkeiten zeigen konnte und vielleicht den ein oder anderen schönen Ort kannte, damit er ein paar Fotos für seine Freunde in Amerika machen konnte - und in erster Linie natürlich auch für sich selbst, damit auch er später noch etwas von diesem Trip hatte.
"Also, womit fangen wir an?" Tatsuya lächelte sein charmantes Lächeln, ganz wie es seine Art war, während er sprach. "Shibuya soll einige interessante Einkaufsstraßen haben, die würde ich mir sehr gerne ansehen - es sei denn, du hast eine bessere Idee." Er würde sich wirklich ganz nach ihr richten, immerhin war er ohne sie auch vollkommen aufgeschmissen. "Wenn du später vielleicht noch den ein oder anderen Basketballplatz kennst, wäre ich daran auch interessiert." Streetbasketball vermisste er vermutlich am meisten. In den USA hatte er sich nach der Schule ständig mit Freunden und Unbekannten auf Plätzen getroffen und einfach nur gespielt - doch seit er zurück in Japan war, hatte er keinen Ball mehr in der Hand gehabt. Und er vermisste das Gefühl. Nicht, dass er das vor irgendjemandem zugeben würde - aber er vermisste es.
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BeitragThema: Re: Shibuya   Mo Mai 25, 2015 11:29 am

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Zwar vermutete Shani schon, dass er nicht aus Japan kommt, doch so konkret wollte sie ihn einfach nicht fragen. Durch ihre Frage, dass er wohl nicht aus der Nähe kommt, hatte sie indirekt gefragt. Ob er nun darauf antwortete, von wo genau er kommt, bzw. wo in Japan er jetzt gerade wohnt, oder ob er ihr auch gleich sagt, dass er aus einem anderen Land kommt, blieb ihm somit selbst überlassen. Das Mädchen würde sich mit beiden Antworten vollkommen zufrieden geben, immerhin hatte sie ja gar nicht das Recht ihn auszufragen. Darüber hinaus wollte sie das auch gar nicht. Er war sympathisch und offenbar würden die beiden so erstmal gemeinsam durch Shibuya laufen und sich alles ansehen. Das konnte deutlich angenehmer sein, als alleine durch die Gegend zu laufen. "Akita also, verstehe", gab Shani lächelnd von sich und nickte kurz. Gut, so wusste sie immer noch nicht wo er gebürtig herkommt, aber das war ja nun auch kein Weltuntergang. Wäre außerdem auch langweilig wenn man gleich alles über seinen Gesprächspartner wusste.
"Du warst also schonmal hier? Für Sightseeing ist Shibuya auf jeden Fall geeignet und ein paar schöne Bilder bekommst du bestimmt auch zusammen", meinte Shani zuversichtlich. Für einige Touristen waren ja sogar die ganz normalen Straßen schon ein Highlight, einfach weil es ganz anders als in den meisten anderen Ländern war. Zu vergleichen war das alles einfach nicht.
Als er dann fragte womit sie denn anfangen sollten, überlegte die Rothaarige einen Moment, bis Tatsuya auch schon auf die Einkaufsstraßen zu sprechen kam. Eigentlich wäre es tatsächlich eine gute Idee damit anzufangen und vielleicht fand er unterwegs ja sogar eine Kamera die ihm gefiel. Dann hätten sie gleich zwei Punkte erreicht. "Die Einkaufsstraßen sind eigentlich eine gute Idee, fangen wir da an", stimmte sie lächelnd zu, bevor sie sich dann auch schonmal in Bewegung setzte, immerhin würden sie sonst ja nie zu etwas kommen. "Basketballplatz? Magst du Basketball auch gern?", fragte sie gleich neugierig. Natürlich würde Shani da sofort hellhörig, immerhin liebte sie selbst diesen Sport ja auch. "Da kenne ich tatsächlich einige, das wird kein Problem sein", fügte sie fröhlich hinzu, damit sie nicht noch vergisst zu antworten.
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BeitragThema: Re: Shibuya   So Jun 07, 2015 10:39 pm

Er war tatsächlich schon mal hier gewesen - aber eben vor vielen Jahren. Er hatte daran nicht viele Erinnerungen, weil die Erinnerungen an Los Angeles überwogen und die paar Male, die er mit seinen Eltern Heimaturlaub in Japan gemacht hatte, waren auch nicht auf Tokyo beschränkt gewesen.
"Ja", antwortete er auf ihre Frage. "Dass ich das letzte Mal hier war, ist allerdings schon mehr als 10 Jahre her. Meine Erinnerungen sind also nicht unbedingt frisch." Dieser eine Tage, als er am Flughafen von Tokyo gelandet und in den nächstbesten zug nach Akita umgestiegen war, zählte er nicht mit. An dem Tag hatte er nichts von der Stadt gesehen, sondern hatte nur sein Gepäck hinter sich her gezerrt und sich nichts sehnlicher gewünscht, als endlich anzukommen. Er war müde gewesen und hatte sich furchtbar gefühlt - und vermutlich auch so ausgesehen, was er fast noch schlimmer fand. "Ich bin nicht in Japan aufgwachsen", fügte er nun doch hinzu. "Die meisten meiner Erinnerungen beschränken sich auf Urlaube, die wir hier gemacht haben."
Als Shani sich in Bewegung setzte, folgte er ihr auf dem Fuße, damit er sie in diesem Gedränge nicht aus den Augen verlor. Beeindruckend, mit welcher Leichtigkeit sie sich hier zurechtfand - aber Tatsuya hatte für sich ja bereits beschlossen, dass er seinen heute fehlenden Orientierungssinn niemandem auf die Nase binden wollte. Er war froh, dass er sie hatte, denn so konnte er seine Fotos machen und vielleicht irgendetwas einkaufen. Er brauchte eigentlich nichts - außer einer neuen Kamera.
Und dann kam er gar nicht mehr dazu, sich darüber Gedanken zu machen, denn Shanis Reaktion auf seinen Wunsch nach Basketballplätzen machte ihn neugieriger, als sie vielleicht sollte.
"Spielst du Basketball?", fragte er überrascht. Überrascht nicht, weil sie ein Mädchen war, sondern weil die Welt wirklich klein war und er sich fragte, wie er es schaffte, zufällig immer wieder an Menschen zu gelangen, die sein Hobby teilten.
Vielleicht sprang bei diesem Treffen ja ein one-on-one für ihn heraus. Es wäre das erste, seit er zurück in Japan war und darüber hinaus war er ziemlich gespannt, wie Shani spielte. Ob sie in einem verein war? Vielleicht würde er sie danach fragen, allerdings nicht jetzt sofort.

(Kommt mir grade sehr kurz vor, haha, sorry. x'D Bin voll aus'm Tritt, nächstes Mal gibt's dann wieder mehr.)
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BeitragThema: Re: Shibuya   So Jun 14, 2015 1:21 pm

(Das war aber nicht kürzer als die davor xD Alles gut Wink )

Bisher wusste Shani noch nicht wirklich viel über Tatsuya, aber er erschien ihr doch sehr freundlich. Und wer weiß, je nachdem wie lange sie ihn herum führte konnte sie noch einiges über ihn herausfinden und ihn besser kennenlernen. Das würde dann zwar auf Gegenseitigkeit basieren und sie müsste ein wenig vorsichtig sein, weil sie doch ein kleines Geheimnis zu hüten hatte, aber ansonsten musste sie sich wirklich keine Sorgen machen. Es war an sich doch auch sehr schön neue Leute kennenzulernen.
"Aah, verstehe. Das ist natürlich schon eine ganze Weile her. Aber wenn du jetzt öfters hier bist, findest du dich sicherlich auch bald wieder zurecht", meinte Shani zuversichtlich und lächelte ihn freundlich an.
"Achso? Dann bist du jetzt erst hergezogen?", fragte Shani neugierig. Dass er nicht hier aufgewachsen war merkte sie ihm nun nicht unbedingt so stark an. Aber sie wusste ja auch nicht, wo er japanisch gelernt hat und wie oft er hier im Urlaub war. Je nachdem war es logisch, dass er gut japanisch sprach und dergleichen.
Das rothaarige Mädchen war es schon lange gewohnt durch die Straßen der Städte zu laufen und so hatte sie auch kein Problem damit sich zurecht zu finden und nirgendwo anzuecken. Sie versuchte jetzt allerdings nicht ganz so schnell zu gehen, immerhin durfte sie Tatsuya nicht aus den Augen verlieren. Ihr wäre das ziemlich peinlich und er wäre dann wieder am Anfang.
"Oh ja. Ich liebe diese Sportart", bestätigte Shani ihm seine Frage und lächelte sofort freudig. Dass er überrascht klang war für sie nichts Neues, auch wenn sie nicht immer zuordnen konnte warum der Gegenüber überrascht war. Sie hoffte einfach, dass es nicht an ihrem Geschlecht lag, denn damit hatte sie schon genug negative Erfahrungen gemacht.
"Da vorne beginnen die Einkaufsstraßen auch schon", meinte sie schließlich und deutete auf eine breite Straße. Manchmal empfand sie das alles als viel zu viel an einem Ort. Aber eine Kamera würden sie dort auf jeden Fall finden.
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BeitragThema: Re: Shibuya   Di Jun 23, 2015 7:55 pm

"Zurückgekommen trifft es wahrscheinlich eher, als hergezogen", machte Tatsuya nun doch reinen Tisch, um sich dieses ewige Ausweichen in Zukunft ersparen zu können. Shani erweckte den Eindruck, als könne man ihr solche Dinge ruhigen Gewissens erzählen. "Ich bin hier geboren - also hier in Japan, nicht in Tokyo. Meine Eltern sind Japaner, aber aufgewachsen bin ich trotzdem in Los Angeles." Und zugehörig fühlte er sich keiner von beiden Nationalitäten. In Amerika hatte er sich immer schrecklich japanisch gefühlt, zurück in Japan hingegen fühlte er sich schrecklich amerikanisch. Irgendwie mischte er beide Kulturen miteinander. Und irgendwie war es auch nicht besonders einfach, ununterbrochen japanisch zu sprechen. Er hatte sich das alles leichter vorgestellt.
"Ich will dir jetzt allerdings nicht meine gesamte Lebensgeschichte auftischen", fügte er mit einem schwachen Lächeln hinzu. "Besonders interessant ist daran ohnehin nicht viel." Realistisch und nüchtern betrachtet, zumindest.

Als Shani ihn in eine der breiten Einkaufsstraßen führte, fühlte Tatsuya sich von Lichtern und Leuchtreklame beinahe erschlagen. Riesige Geschäfte reihten sich an winzige Lädchen, aber sie alle hatten eines gemeinsam: bunte Lichter und Aushängeschilder, die ihn dazu auffordern sollten, in genau diesem Laden einzukaufen. Er hatte in wenigen Sekunden sein Smartphone in der Hand und schoss ein Foto, das er mit den Worten Tokyo Shopping an einen Freund in Amerika schickte.
Dann wandte er sich wieder an Shani, um noch einmal auf ihre gemeinsame Liebe zum Sport zurückzukommen: "Wenn wir hier fertig sind – auch wenn ich befürchte, dass das noch eine Weile dauern wird – wärst du dann für ein one-on-one zu begeistern?" Das englische Wort klang seltsam in dem ganzen Japanisch. "Es ist schon viel zu lange her, dass ich ernsthaft gespielt habe."
Er fragte sich, welche Art Spieler sie sein mochte. Er hatte mit vielen Arten von Spielern zu tun gehabt und er hatte viele Arten von Spielern geschlagen, aber auf der anderen Seite hatte es auch immer Spieler gewesen, die besser gewesen waren als er. Zu welcher Sorte mochte sie gehören?
Er hoffte, es herauszufinden, aber zunächst musste er sich um andere Dinge kümmern. Er blieb vor einem Geschäft stehen, vor einem mehrstöckigen Elektroladen, flimmernde Lichter, einladende Werbetafeln. "Meinst du, wir könnten hier einen kurzen Blick hineinwerfen?", fragte er Shani. "Für den würdigen Ersatz meiner Kamera…" Er trauerte natürlich noch immer den hunderten von Fotos nach, aber andererseits würde er auch einfach hunderte neue Fotos machen können – wobei können sicher das falsche Wort war, denn eigentlich würde er ganz sicher hunderte neue Fotos machen. Er würde gleich heute damit anfangen.
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BeitragThema: Re: Shibuya   Mi Jul 01, 2015 1:55 pm

Neugierig schaute Shani zu dem jungen Mann neben sich, als er ihr nun erklärte, wie es bei ihm wirklich aussah. Shani hatte nicht nachbohren wollen oder sowas, sie war einfach nur neugierig gewesen. Und wenn man nun wohl eine Weile miteinander umherlaufen würde, dann lag es eigentlich auch auf der Hand, dass man sich besser kennenlernte. "Oh, verstehe. Und jetzt möchtest du wieder hier in Japan bleiben?", fragte Shani lächelnd. Er war also in Los Angeles aufgewachsen, eigentlich aber Japaner. Shani wusste sehr genau wie es ist, wenn man nicht hundertprozentig zu einem Land gehörte. Shani kam sich auch ziemlich gesplittet vor, weil sie sehr lange in den verschiedensten Ländern umhergezogen war. Bestimmt war es für Tatsuya sehr schwer sich wieder richtig in Japan zurecht zu finden.
"Ach was, ich lerne sehr gerne jemanden kennen", meinte sie daraufhin nur lächelnd. Allerdings akzeptierte sie seine Worte und verstand sie so, dass er nicht weiter über sich sprechen wollte. Damit hatte sie natürlich keine Probleme, immerhin wollte sie nicht aufdringlich sein.

Bei der Einkauffstraße angekommen konnte man wirklich sagen, dass man von den Leuchtreklamen erschlagen wurde. Diese waren nämlich wirklich riesig und stachen einem nur so ins Auge. Allerdings war das hier einfach vollkommen normal und Shani kannte es inzwischen auch gar nicht mehr anders. Zumindest hier in Japan nicht. In den anderen Ländern, wo sie eine Weile gewohnt hatte, gab es auch deutlich kleinere und unauffälligere Straßen, wo man einkaufen konnte. Lächelnd schaute Shani zu, wie Tatsuya die Einkaufsstraße fotografierte und das Bild scheinbar weiter schickte. Nachdem das erledigt war, ging die Rothaarige langsam weiter mit Tatsuya durch die Straße. Der junge Mann neben Shani schien an Basketball mindestens genauso interessiert zu sein wie sie und fragte sie schließlich sogar, ob sie gegen ihn spielen mag, wenn sie hier fertig sind. Da hatte er wohl Recht, das konnte sicherlich noch eine ganze Weile dauern, aber die junge Frau hatte heute auch nichts weiter vor. "Klaar, sehr gerne!", stimmte sie sofort begeistert zu. Zwar glaubte Shani nicht, dass sie gegen Tatsuya eine Chance hatte, weil sie eine absolute Aufbauspielerin war, aber vielleicht konnte sie sich Mühe geben ihn auszutricksen und so wenigstens den Ball nicht zu oft zu verlieren.
Bei einem Elektroladen angekommen, schien Tatsuya sich eine Kamera besorgen zu wollen und Shani nickte lächelnd. "Natürlich. Bestimmt finden wir eine Gute für dich", stimmte sie nun auch verbal zu und drehte sich zu dem Laden, bevor sie nach Tatsuya hinein ging. Der Laden war zwar schön übersichtlich, aber Shani empfand das trotzdem alles ziemlich viel. Haufenweise Computer, Kleinteile und und und. Aber es könnte Shani auch nur zu viel sein, weil sie sich für Elektrokam nicht sonderlich interessierte. "Dahinten sind welche", meinte sie nach kurzem Überlegen und deutete auf eine Wand, wo man Kameras sehen konnte.
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BeitragThema: Re: Shibuya   Sa Jul 11, 2015 3:04 pm

Shani stellte wirklich gute Fragen - und gute Fragen bedeutete in diesem Fall, dass Tatsuya darauf keine wirkliche Antwort wusste, weil er noch nie darüber nachgedacht hatte, wie lange er in Japan bleiben würde. "Vorerst", antwortete er deshalb. "Zumindest, bis ich mit der High-School fertig bin."
Und was danach war? Das wusste er nicht. Noch nicht. Weil er nicht der Typ war, der große Pläne für die Zukunft schmiedete und genau wusste, wo er in zehn Jahren stehen wollte - das Leben war zu ihm nicht fair genug gewesen, um sich darauf zu verlassen, dass alles nach Plan verlaufen würde. Natürlich wollte er an irgendeine Universität, studieren und dann einen Beruf ergreifen, von dem er leben konnte - aber was genau dieser Beruf sein würde und ob das hier in Japan geschehen musste? Das würde sich zeigen. Dafür empfand er die Welt als viel zu riesig und einladend, dazu bestanden viel zu viele Möglichkeiten und viel zu viele Chancen.
Was er ziemlich genau wusste, war, dass er mehr von der Welt sehen wollte. Direkt danach hörten seine Pläne allerdings auf.
"Aber wirklich", sagte er dann abwinkend. "Wir müssen nicht unbedingt über mich reden, zumal ich jetzt ohnehin so ziemlich alles gesagt habe." Oder zumindest mehr als genug, zumindest für seinen eigenen Geschmack. Er war weder besonders gut darin, über sich selbst zu sprechen, noch tat er es besonders gerne - aber er war ziemlich gut darin, diese Tatsache zu verbergen. Fakes waren ein Talent, auf das er nicht nur im Basketball zurückgreifen konnte.

Während er mit Shani durch die Straßen ging, versuchte er, nicht ganz nach einem bescheuerten Touristen auszusehen. L.A. war im Grunde nicht anders gewesen, nur eben… amerikanischer. Also doch ganz anders. Dennoch legte er Wert darauf, nicht ganz aus der Reihe zu fallen und konzentrierte sich daher lieber auf seine Unterhaltung mit Shani und darauf, irgendwo eine halbwegs brauchbare, neue Kamera kaufen zu können.
"Das ist wunderbar", antwortete Tatsuya lächelnd, also Shani einem kleinen Basketballspiel zustimmte. Dann schwieg er einen Moment, ehe er noch hinzufügte: "Darf ich dich fragen, seit wann du Basketball spielst?" Obwohl er glaubte, eine gute Menschenkenntnis zu haben, konnte er sie in dieser Hinsicht überhaupt nicht einschätzen. Eigentlich… konnte er sie überhaupt nicht einschätzen, obwohl sie auch nicht sonderlich kompliziert wirkte. Aber das war nur ein unbegründeter erster Eindruck, den er vielleicht würde revidieren müssen. Das geschah ihm nicht oft. Aber Shani erweckte den Eindruck, ein interessanter Mensch zu sein, mit dem man sich wunderbar unterhalten konnte.
Ich mache mir viel zu viele Gedanken um jemanden, den ich seit einer Stunde kenne, dachte Tatsuya ziemlich sarkastisch, ließ sich seine Gedanken jedoch nicht anmerken. Und dann lenkte er sich ab, indem er recht zielstrebig nach der erstbesten Kamera griff und mit ein paar gekonnten Handgriffen verschiedene Funktionen ausprobierte. Ich beeile mich, versprach er Shani, während er das tat - er wollte sie schließlich nicht mit einer endlosen Suche nach einer passenden Kamera langweilen. Nicht jeder war so besessen von Fotos wie er, auch wenn er grade diese Besessenheit ungerne zugab.
Er brauchte aber tatsächlich nicht lange, um die Richtige zu finden, schon allein deshalb, weil es genau das gleiche Modell war, wie jenes, das ihn vor einer Weile verlassen hatte.
Er war eben doch ein Gewohnheitstier.  
"Gibt es irgendwas, das du brauchst?", fragte er, nachdem er sich von einem Mitarbeiter eine verpackte Kamera samt neuer Speicherkarte aus einer Glasvitrine hatte geben lassen. "Oder möchtest du ein bisschen schauen? Ich wäre ansonsten soweit fertig." Fertig und zufrieden, um genau zu sein, weil er jetzt vernünftige Fotos machen konnte, für die Fotoalben Zuhause in Akita - und es klang immer noch sehr seltsam, es als Zuhause zu bezeichnen - und für seine Freunde drüben in den USA, die alle ganz gespannt darauf waren, von seinen ‚Abenteuern‘ zu hören - nicht, dass er plante, überhaupt welche zu erleben.
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BeitragThema: Re: Shibuya   Sa Jul 18, 2015 5:26 pm

Ein wenig verwundert schaute Shani zu ihrem Begleiter auf, während sie auf die Antwort wartete. Sie wollte ihn wirklich nicht löchern oder total nerven, aber sie war einfach nur so unheimlich neugierig. Eigentlich versuchte sie sich auch schon zu bremsen, schließlich wäre es sehr unhöflich so drauf los zu quatschen. "Ah, verstehe", meinte Shani lächelnd, als er schließlich antwortete. Dass er sich selbst mit seinen Antworten langsam nicht mehr so sicher schien bemerkte Shani so langsam auch, weswegen sie sich dafür entschied, ihn nun nicht weiter zu löchern, außer ihr brannte wirklich etwas total auf der Seele. Aber sie nahm nicht an, dass das so bald eintrat... immerhin hatte sie ja schon viel erfragt.
"Oh, entschuldige bitte. Ich wollte dich wirklich nicht löchern", entschuldigte sich Shani etwas verlegen, als Tatsuya erneut darauf hinwies, dass sie nicht unbedingt über ihn reden musste, besonders wo er wohl schon alles gesagt hätte. Dadurch wurde Shani nur noch bewusster, dass er wohl wirklich nicht so gerne über sich reden mag oder es fürs Erste einfach reichte. So lange kannten sich die beiden ja auch noch gar nicht, da stand es ihr vermutlich auch nicht zu, so viel wissen zu wollen. Also versuchte sich das rothaarige Mädchen nun ein wenig in Geduld und beendete ihre Fragestunde freiwillig.
Shani ging im Gegensatz zu ihrem neuen Freund sehr entspannt durch den Trubel von Shibuya. Sie war nun wirklich schon alle Arten von vollen Straßen gewöhnt, wo sie doch schon in so vielen Ländern war. Da sie zum Glück auch die japanischen vollen Straßen kannte, konnte sie auch hier ganz entspannt und zielstrebig weitergehen. Zwar mochte Shani so volle Orte nicht, doch wenn man in Tokio lebte, war das wohl irgendwie normal. Shani lächelte ein wenig, als sich Tatsuya scheinbar darüber freute, dass sie dem Basketballspiel zustimmte. Zwar vermutete das Mädchen, dass sie unterlegen sein würde, doch auch sie freute sich schon darauf. Immerhin liebte sie den Sport und ein bisschen Bewegung konnte doch wirklich sehr angenehm sein. War nur die Frage, wo sie einen Ball herbekamen... Entweder sie mussten sich einen kaufen, oder ganz woanders hingehen, sodass einer von ihnen einen abholen konnte. Vielleicht ergab sich ja auch irgendwas. "Hm? Oh achso", meinte Shani etwas gedankenversunken und schmunzelte kurz. "Seit 9-10 Jahren schätze ich", überlegte Shani schließlich laut und nickte dann langsam. Sie hatte mit ca 7 Jahren angefangen zu spielen, also müsste das hinkommen. Wenn ihre Eltern nicht so sehr auf ihre Bildung bedacht gewesen wären, hätte sie vielleicht sogar noch früher angefangen, aber das konnte sie heute nicht wissen. "Und du? Spielst du schon lange?", stellte sie die Gegenfrage und sah dabei kurz zu ihm auf.
Es dauerte dann auch gar nicht so lange, da hatten sie einen geeigneten Elektroladen gefunden und Tatsuya schien wohl auch genau zu wissen, welche Kamera er haben will. Vermutlich ein Gewohnheitstier. Shani kannte das sehr gut und konnte es daher verstehen. Wenn man sich auf etwas verlassen konnte, würde man das auch immer wieder haben wollen. "Ich? Nee nee, ich brauch nichts. Elektronik interessiert mich wohl auch zu wenig, um mich umzusehen", meinte Shani amüsiert und ließ Tatsuya erstmal die Kamera bezahlen und dergleichen. Guter Dinge wartete Shani ab, warf einmal einen Blick quer durch den Laden, sah aber nun wirklich nichts, was sie irgendwie interessieren würde, bevor sie mit Tatsuya wieder nach draußen ging, nachdem er fertig war.
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BeitragThema: Re: Shibuya   So Aug 30, 2015 10:45 am

Er konnte nicht genau einschätzen, ob Shani sich entschuldigte und das Thema dann auf sich beruhen ließ, weil sie ein durch und durch rücksichtsvoller Mensch war, oder ob da die japanische Höflichkeit aus ihr sprach. So oder so war er ihr sehr dankbar darüber, und deshalb ließ auch er das Thema auf sich beruhen, ohne noch irgendwas dazu zu sagen. Eigentlich wollte er ihr sagen, dass sie sich nicht entschuldigen musste, aber am Ende würden sie in einer Schleife enden und Tatsuya…. wollte dieses Thema sehr gerne links liegen lassen. Also tat er das auch und widmete sich lieber anderen Dingen.
Zum Beispiel der Tatsache, dass Shani anscheinend - genau wie er - schon seit ihrer Kindheit Basketball spielte, so wie sie erzählte!
"So lange schon!" Er war sichtlich beeindruckt. Wirklich, mit einem so langen Zeitraum hatte er nicht gerechnet. "Spielst du in einem Verein?", fragte er weiter, ehe er auf ihre Frage antwortete: "10 Jahre sind es bei mir jetzt auch schon. Mindestens… Vielleicht sind es auch schon 11 oder 12. Ich habe als Kind damit angefangen."
Und als Kind war er etwas skeptisch gewesen, was Frauen und Mädchen im Basketball betraf - die normale Skepsis eines Kindes, das noch zwischen Hobbys für Jungen und Hobbys für Mädchen unterschied. Seine Eltern hatten ihn offen und tolerant erzogen, aber im Endeffekt war es Alex gewesen, die ihm diese Gedanken ausgetrieben hatte. Sie hatte ihn und Taiga ein paar mal in Grund und Boden gestampft und seitdem war er lieber vorsichtig.
Er hatte noch mehr Fragen an sie. Wie sie auf Basketball gekommen war, zum Beispiel. Aber er wollte sie einerseits nicht bedrängen und andererseits würde sich vieles auch einfach aus ihrer Unterhaltung heraus ergeben, deshalb hielt er sich ein wenig zurück. Er selbst wollte schließlich auch nicht zu sehr ausgefragt werden - entsprechend musste er sich dann ebenfalls verhalten.
"Meins ist dieses ganze elektronische Zeug auch nicht", gab er zu, als sie den Laden wieder verließen. "Aber man könnte sagen, dass ich Fotos sammelte." Oder Erinnerungen, aber das verschwieg er besser. Das Leben hielt immer einen Rückschlag bereit und er fühlte sich auf der sicheren Seite, wenn er Fotoalben mit Fotos vollklebte, um zumindest für alles eine Erinnerung zu haben, an die er sich halten konnte. Das war vermutlich ziemlich verrückt, aber er wollte sich an Dinge erinnern können, auch in zehn oder zwanzig Jahren noch. Elektronik hingegen, die über sein Smartphone und seine Kamera hinausgingen, hatte für ihn keinen Zweck, weil er ohnehin nicht genug Zeit hatte, um sich mehrere Stunden in der Woche mit beispielsweise einer Konsole zu beschäftigen - obwohl es zuweilen ganz lustig gewesen war, abends mit Kumpels zu zocken, als er noch in den USA gelebt hatte. Er hatte Fotos davon gemacht.
Fotos machen konnte er jetzt auch wieder. Und er würde Shani tatsächlich gerne fotografieren, aber er kannte sie nicht lange genug, um einschätzen zu können, ob sie das mochte - und wie er danach fragen sollte, wusste er auch nicht, und deshalb verschob er es auf später.
"Und jetzt?", fragte er stattdessen. Die Menschenmassen in Shibuya würden sicherlich nicht weniger werden und einerseits wollte er aus diesen Massen raus, andererseits wollte er aber auch die typicshen Touristenhotspots abklappern und vielleicht de ein oder anderen Geheimtipp von Shani bekommen - wenn es so etwas denn geben sollte. Und gleichzeitig war er unglaublich gespannt darauf, wie gut Shani mit all ihrer Erfahrung Basketball spielte und ob ihr geplantes, kleines Spielt vielleicht eine viel größere Herausforderung wurde, als er zuerst angenommen hatte.
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BeitragThema: Re: Shibuya   So Aug 30, 2015 1:27 pm

Tatsuyas Gedanken waren vermutlich gar nicht so falsch. Shani war aber irgendwie beides von dem, was er sich dachte. Zum Einen hatte sie natürlich einen freundlichen Charakter und versuchte deswegen darauf zu achten ihn nicht zu sehr zu löchern, wenn er das nicht wollte. Auf der anderen Seite waren ihre Eltern Japaner, wie sie im Buche standen und hatten ihr die japanische Höflichkeit sehr nah gebracht, auch wenn sie ständig in anderen Ländern aufgewachsen war. Am Ende kam es ja auch weniger auf das Land, sondern eher auf ihr Umfeld und ihre Familie an. Und diese waren eben auf solche Dinge bedacht.
Die Rothaarige nickte ein wenig, als er feststellte, dass es schon eine lange Zeit war. Allerdings, da hatte er Recht. Und sie hatte vor es noch viiiel länger zu spielen. Wenn möglich bis sie alt und klapprig war. Bei seiner Frage nach dem Verein zuckte sie schon beinahe zusammen. Bisher hatte sie immer nur auf der Straße gespielt... Jetzt würde sie ja bald in einem Team spielen, aber eben kein Mädchenteam und das konnte sie so ja nicht herausposaunen.. "Äh, nein leider nicht. Dadurch, dass ich viel umziehen musste, war ich nie lange an einem Ort. Ich hab eher mit den Leuten auf der Straße gespielt. Ich hoffe das ändert sich jetzt, wo ich wieder zurück bin", erklärte sie dann durchaus wahrheitsgemäß, auch wenn es nicht die ganze Wahrheit war. "Wenn du grad erst zurückgekommen bist, spielst du vermutlich auch noch nirgendwo oder?", fragte sie mal zurück. Gut, sie wollte ihn ja nicht mehr löchern, aber ein paar Fragen waren doch bestimmt gestattet. Mal davon ab, dass Shani schwer zu bremsen war, wenn es um Basketball ging.
Fast schon verwundert schaute sie ihn an, als er sagte, dass auch er schon mindestens 10 Jahre spielte, wenn nicht sogar schon länger. Das überraschte sie nur, weil sie nicht erwartet hatte durch Zufall gleich jemanden zu treffen, der auch so lang spielte und so ein Interesse an dem Sport hatte. Immerhin war es ja wirklich nur Zufall gewesen, dass sie sich kennengelernt hatten. "Fotos sind auch eine schöne Erinnerung. Ich hab auch ganz viele gemacht. Besonders aus Amerika und Spanien hab ich unheimlich viele." Amerika vor allem, weil sie dort ihre beste Freundin kennengelernt hatte. Mit dieser hatte sie so viel unternommen, dass eben dadurch auch nen Haufen Bilder zustanden gekommen sind. Und obwohl sich Shani häufig mal mit ihrer Freundin schreibt war es doch immer wieder sehr schön sich die Bilder anzuschauen und daran zu erinnern, was man so alles zusammen gemacht hat. Gegen nichts in der Welt würde sie diese Bilder eintauschen, dafür waren sie ihr viel zu wichtig.
Nachdem die beiden wieder draußen waren fragte Tatsuya was als nächstes anstand und Shani musste ein wenig überlegen, bevor sie in Richtung einer breiten Straße deutete. "Wenn wir da lang gehen, kommen wir an ein paar Museen, besonders schönen Restaurants und Parks vorbei. Damit können wir doch bestimmt nichts falsch machen, oder?", fragte sie lächelnd und setzte sich dann wieder in Bewegung. Außerdem würden die Menschenmassen auch etwas abnehmen, sobald sie die ersten Parks erreichten, weil dann irgendwann die Einkaufsstraße endete... Und das beruhigte die Rothaarige auch schon ein wenig.
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BeitragThema: Re: Shibuya   Sa Sep 19, 2015 11:01 am

Über Basketball sprach Tatsuya gerne. Über Basketball konnte er sprechen, ohne in Bedrängnis zu geraten, deshalb war ihm dieses Thema sehr recht - und es war schön, dass Shani daran auch Interesse hatte. Witzig war es aber schon, irgendwie: mitten in Tokyo ein Mädchen zu treffen, dessen Basketball-Erfahrung so weit zurückreichte, wie seine eigne. Wer hätte damit rechnen können? Wie hoch war die Wahrscheinlichkeit für so etwas überhaupt?
"Meine Schule hat ein starkes Basketballteam", erzählte er. "Ich ziele auf die Startaufstellung ab - wir werden sehen, ob daraus etwas wird." Wenn nicht, würde das für ihn ein ziemliches Problem darstellen - auf der Bank zu sitzen würde ihm nicht dabei helfen, seinen Score mit Taiga zu klären, aber eben das zu tun war ungeheuer wichtig.
"Ich drücke dir aber die Daumen, dass du ein Team findest" fügte er dann mit dem Anflug eines Lächelns auf den Lippen hinzu. "Mit deiner Spielerfahrung wird das doch sicher kein Problem werden." Für einen kurzen Moment fragte er sich, ob das wohl stimmen würde - wenn sie immer nur auf der Straße gespielt hatte, hatte sie vielleicht nie einen richtigen Trainer gehabt? Aber dann verwarf er diesen Gedanken wieder, weil er sich daran erinnerte, dass er auch auf der Straße angefangen hatte - und dass er, trotz Schulteam in den USA, auf der Straße auch das meiste gelernt hatte, weil Alex ihn trainiert hatte. Jetzt über Shani zu urteilen würde ihn vielleicht noch teuer zu stehen kommen, wenn sie später gegeneinander spielten.
Zugegeben, er wurde nur immer neugieriger auf ihre Fähigkeiten, weil es absolut unmöglich war, sie in irgendeiner Form einzuschätzen. Er würde sich wohl überraschen lassen müssen. Hatte er diese Erkenntnis nicht schon einmal gehabt? Vielleicht schon ein paar Mal heute, und das, obwohl er kein Freund von Überraschungen war.
"Spanien?", wiederholte er überrascht - so viel zum Thema Überraschungen. Amerika war für ihn natürlich nicht ganz so interessant, immerhin hatte er einen Großteil seines Lebens dort verbracht. Aber Spanien? In Europa war er noch nie gewesen, auch wenn es ihn reizen würde. "Spannend! Wie war es dort? Ich finde Europa unheimlich interessant." Für Fotos - beziehungsweise für Sehenswürdigkeiten. Zwar auch nicht wesentlich interessanter, als der Rest der Welt in diesen Dingen, aber eben trotzdem interessant. Und auch, wenn er inzwischen schon mitbekommen hatte, dass sie oft umgezogen war - und der Grund dafür würde ihn wirklich interessieren, aber so gut kannte er sie dann noch nicht, dass er danach fragen würde - war es von Amerika nach Spanien doch eine ganze Ecke. Shani musste viel herumgekommen sein und hatte wohl viel mehr von der Welt gesehen, als er hätte annehmen können - und dabei konnte sie unmöglich älter sein, als er selbst!
"Damit kann man in der Tat nichts falsch machen", antwortete er auf ihren Vorschlag. Er würde die Kamera bereithalten - man wusste ja nie, ob und wann einem etwas Schönes vor die Linse kam. Dann jedoch kam ihm plötzlich ein Gedanke: "Ich hoffe, ich halte dich nicht auf oder von etwas ab?", fragte er. "Ich hab dich ja quasi überfallen und direkt in Beschlag genommen, ich will dich also wirklich nicht bei irgendetwas stören." Sie hätte ihm sicher schon mitgeteilt, wenn er wirklich stören würde, aber er wollte nicht unhöflich sein.
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BeitragThema: Re: Shibuya   Heute um 7:40 am

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